Noch kurz vor dem Schlafengehen …
Mist. Werde heute auch wieder später im Bett sein, als eigentlich sinnvoll ist. Morgen werde ich wieder wie gerädert sein. Aber dafür noch eine schöne Nachricht zum Ende des Tages: Mein Fotobeitrag zum aktuellen Wochenthema vom Projekt 52 ist online. Meine Freundin war so nett sich heute Abend noch als Model zur Verfügung zu stellen und versucht den Raving Rabbid zu vernaschen ;-) Hier das Foto und wenn man drauf klickt kommt man zum Bild in großer Auflösung auf meinem Photoblog. Und jetzt gute Nacht.
Noch ein paar Worte zum Projekt 52.
Der geneigte Leser erinnert sich vielleicht noch an meinen Beitrag, in dem ich mir mehr Kreativität im Projekt 52 erhofft habe. Vielleicht ebenfalls an meine Worte über die Berge von Zimmerpflanzen beim letztwöchigen Thema. Wenn man ein gutes Gedächtnis hat vielleicht auch an meine Erwähnung des Projekt-52-Fanprojekts hier. Drei Kunststudenten präsentieren im entsprechenden Blog eine Auswahl der ihrer Meinung nach 15 hochwertigsten Bilder jeder Woche.
Natürlich ein Vorhaben, dass auf Widerstand gestoßen ist. Eigentlich meiner Ansicht nach nicht sonderlich verwunderlich. Hatte mich ehrlich gesagt schon gewundert, dass meine eigene Beiträge zu diesem Thema bisher nur zustimmende Äußerungen geerntet haben. ;-) Das Fanprojekt jedoch hat auch negativen Feedback bekommen und stand deshalb letzte Woche fast vor dem Aus. Ich bin froh, dass sie sich das, auch auf Grund des Zuspruchs für das Projekt und konstruktiver Ideen (primär durch die Projekt-52-Initiatorin Sari), noch mal anders überlegt haben und weiter machen.
Dementsprechend wurde von gestern auf heute das Blog aktualisiert und die Listen auf den neuesten Stand gebracht. Ich kann nicht verhehlen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin, denn bei allen 5 bisherigen Wochenthemen ist mein Projekt-52-Beitrag mit dabei. Ehrlich gesagt sehe ich das als Kompliment und bin sehr stolz darauf. Aber zugleich ist es Ansporn für mich, diese Qualität im Vergleich zumindest zu halten. Möglichst mich natürlich zu verbessern. Vielleicht ist es aber zeitgleich für viele andere Teilnehmer Ansporn sich ebenfalls zu verbessern. Grundsätzlich finde ich, dass dieses Fanprojekt nur dazu beitragen kann, die Qualität zu steigern. Es bleibt also hoffentlich spannend.
Derweil tue ich mich mit dem Wochenthema dieses Mal aber etwas schwerer. Es geht um “Süchtig danach!”. Nicht, dass ich nicht genug Sachen habe, die in gewisser Weise als Sucht zu bezeichnen sind – aber es dann auch noch spannend fotografisch umzusetzen ist schwierig. Aber so langsam hat sich ein Inspirationsfunke auf mich herab gesenkt – vielleicht gibt es ja Chancen auf ein baldiges Ergebnis. Apropos Ergebnis: Ich habe gerade mal die bisher schon veröffentlichten Wochenbeiträge angeschaut und dabei meine (bisherigen) Favoriten der Woche gefunden. Es ist der Stainboy von Eileen und die Figuren von Renee.
Eine schwere Entscheidung: “365 Days”.
Wie man an dem Foto unschwer erkennen kann beschäftigt mich das Thema “Selbstporträt” immer noch und ich grüble immer noch darüber nach, ob ich nicht beim Projekt “365 Days” teilnehmen soll. Es wäre eine Herausforderung, wobei es auch Teilnehmer gibt, deren Fotos mich fast gänzlich überzeugen. Aber für den Ausgleich gibt es auch Leute, mit denen ich mich meiner persönlichen Einschätzung nach durchaus “messen” kann. Wobei man das Projekt ja auch als Spaß verstehen kann und sich nicht messen muss. … Aber man kann.
Ausgehend vom oben genannten Projekt bin ich heute auch über ein weiteres Album mit Selbstporträts gestolpert, bei dem jedes Foto sitzt. Ich bin von der Inszenierung begeistert, auch wenn (oder vielleicht auch gerade deswegen) meinem Empfinden nach eine starke Melancholie in den meisten Aufnahmen mitschwingt. Ich bin schon gespannt, was im Album “three six five.” noch erscheinen wird.
Self-Portrait.
“Ein Selbstbildnis oder Selbstporträt ist eine Selbstdarstellung der Physiognomie eines bildenden Künstlers mit den Mitteln der Malerei, Grafik, Plastik oder Fotografie. [...] Seit der Renaissancezeit jedoch hat sich der selbstbewusste Künstler, der nun nicht mehr bloßer Handwerker war, sondern sich den Philosophen, Literaten und Wissenschaftlern der Zeit gleichwertig erachtete, im Selbstporträt ein Denkmal gesetzt. Neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Physiognomie als allgegenwärtigem und billigem Modell zeugen viele Selbstbildnisse auch von der inneren Auseinandersetzung des Künstlers mit sich selbst, mit den eigenen sich wandelnden Stimmungen und der eigenen Vergänglichkeit.” [Wikipedia]
Heute Abend habe ich das erste Mal mit dem Selbst-Porträt experimentiert. Dabei wird es noch ein weiter Weg sein zu der Qualität, wie sie zum Beispiel im Album hier zu sehen ist – ein Album, das ich wirklich inspirierend fand. Vor allem an der Belichtung werde ich noch arbeiten müssen – vor allem, nachdem ich gestern mit dem Kauf von zwei Baustrahlern in dieser Hinsicht aufgerüstet habe.
Heute bin ich zudem auf eine Flickr-Gruppe gestoßen, die sich “365 Days” nennt und “the 365 Days group is a project in which members submit one selfportrait each day for a year. [...] A self portrait is a photo of yourself taken by you – it is not a photo of you taken by someone else an it is not a photo of something you hold near and dear to your heart. [...] For the purposes of this group, any photo which you took that contains any part of your body counts. [...]” [Q] Klingt nach einer interessanten Aufgabe und ich werde mal überlegen, ob mich nicht auch daran beteiligen soll, weil es sicher eine große Herausforderung darstellt – auch wenn das wieder einen Grund liefert mir bald mal ein vernünftiges Stativ zu zu legen.
Weitere Selbstporträts findet man auf meinem Photoblog hier und hier.
Erkundungstour auf Flickr.
Ausgehend von meinem Flickr-Account habe ich dort wieder unter den vielen Fotos gestöbert, was sich auch entsprechend unter meinen Favoriten niedergeschlagen hat. Dabei bin ich aber auch über zwei interessante Fotoalben gestolpert, die ich hier empfehlen möchte:
“Spot the Difference” präsentiert Fotos aus Großbritannien, die man der Architekturfotografie zuordnen kann. Dabei ist das Interessante, dass der Fotograf seit 1985 Räume, Gebäude und städtebauliche Situationen aufgenommen hat, denen er im direkten Vergleich Fotos neueren Datums entgegen stellt. Damit schafft er einen lokal begrenzten Blick auf die Veränderungen, die sich in seinem Umfeld und Lebensraum über die Jahre ergeben. Sowohl zum Besseren als auch zum Schlechteren. Ich sehe es als Inspiration, um selber einmal darüber nachzudenken, wie sich unser (städtebauliches) Umfeld verändert und es ist ein guter Beweis, dass Städtebau und Architektur ein wichtiger Aspekt in unserem Leben darstellt, da es mit unserer Lebensqualität in unmittelbarem Zusammenhang steht.
Aus acht Fotos besteht das Album “Books“, in dem der Fotograf Bücher in Selbst-Porträts interpretiert. Interpretationen, die durch ihre technische Ausführung als auch ihrer ganz eigenen Art von Ästhetik bestechen. Darüber hinaus sind sie aber auch durch ihre inhaltliche Umsetzung in Verbindung mit den Buchtiteln amüsant.
Einfach mal rein schauen – es lohnt sich. Und wenn ich weitere gute Alben finde (und ich bin ganz sicher, dass das der Fall sein wird), dann werde ich sicher auch in zukünftigen Beiträgen darauf hinweisen.
Daaaaaaaahhh !!! Neue Rabbids:
Während ich wie angekündigt auf die Veröffentlichung des neuen Themas zum Projekt 52 warte, habe ich mir gerade die Zeit vertrieben und meine “Rabbid-Armee” fotografiert. In den letzten zwei Tagen ist meine Sammlung an diesen Figuren wieder gewachsen, auch durch die Hilfe meiner Freundin. Und bisher haben wir immer ein gutes Händchen gehabt, denn alle 16 Figuren (von insgesamt 30) haben wir aus den undurchsichtigen Tüten gezogen, ohne je einen Rabbid doppelt gezogen zu haben.
Links oben fechtet der Brite (links) im Duell mit dem US-Amerikaner (rechts) zum zweiten Mal den Unabhängigkeitskrieg aus, während der Commonwealth-Australier im Känguruhkostüm zuschaut – und die Mexikanerin entspannt pennt. Rechts oben meine Musik-Combo, bestehend aus den Tänzerinnen aus Thailand und Brasilien, der spanischen Sängerin und den Musikanten aus Schottland und Argentinien. Links unten schmollt der sich ausgeschlossen fühlende Russe (links), während sich die Europäer, vertreten durch Italien und Deutschland, gut verstehen. Rechts unten dann die afrikanische-asiatische Gesprächsrunde mit den Rabbids aus Algerien, Marokko, Japan und Kenia.
Gedanken zum Jackenkauf.
Nachdem, wie schon berichtet, mein Mantel vor ein paar Tagen bis zur Reparatur seinen Dienst quittiert hat, ist es jetzt wohl wirklich Zeit für eine neue Jacke bzw. Mantel. Eine Anschaffung, über die ich schon länger nachgedacht habe. Schließlich ist es nicht besonders bequem mit einem schweren, alten Uniformmantel auch mal Wandern zu gehen oder in der Natur herum zu streifen – immer auf der Suche nach guten Motiven. Und was liegt näher bei Outdoor-Jacken zu suchen.
Das habe ich auch gemacht. Schon vor Wochen habe ich bei den Anbietern von Outdoor-Jacken gestöbert – mit dem Ergebnis, dass ich mehrfach röchelnd vom Stuhl gefallen bin. Bei den Preisen, die man für aktuelle Klamotten bezahlt, stehen ja schon die Spinnen mit gepackten Koffern vor den Geldbeuteln Schlange, um dort einzuziehen. Unter 150 € findet man faktisch keine schöne Jacke und nach Oben sind den Preisen natürlich keine Grenzen gesetzt. Dabei war ich mit meiner ersten Wunschjacke für ca. 300 € ja noch im unteren Mittelfeld. Aber ein klein wenig über mein eigentlich veranschlagtes Budget.
Wenn man sich überlegt eine solche Jacke zu kaufen, achtet man ja mehr auf dieses Produkt. Daher habe ich festgestellt, dass verdammt viele Leute mit Wolfskin-Zeug rum laufen. Das scheint gerade eine echte Mode-Marke zu sein, die man auch weit weg von extremen Wandertouren in der Innenstadt häufig antrifft. Selbst kleine Kinder, die ja an sich schnell aus dem Zeug raus wachsen, laufen in diesen Markenklamotten rum. Wenn ich das so sehe denke ich mir, dass es Deutschland an sich gar nicht so schlecht gehen kann, wenn man die Preise für Klamotten zahlen kann.
Was können diese Jacken eigentlich, was andere Jacken nicht können? Natürlich sind sie zweckmäßig und nach modernen Erkenntnissen hinsichtlich Stoffeigenschaften hergestellt, aber ist die Differenz zu althergebrachten Sachen so stark, dass es diese Preise rechtfertigt? Edmund Hillary hat auch ohne solche Ausrüstung den Mount Everest erklommen und selbst ohne diese hoch gezüchteten Klamotten hat Roald Amundsen den Südpol erreicht.
Wer heute diesen Männern nacheifern möchte ist sicher gut beraten auf entsprechend angepasste Kleidung zurück zu greifen, die auch einen entsprechenden Preis haben – aber für normale Betätigungen (z.B. Wandern) in unseren Breiten reichen meines Erachtens auch günstigere Alternativen ebenso aus. Nein, das Thema Outdoor-Jacke verschiebe ich, bis ich mal nach Nepal reise – und nur, um eine Wolfspfote durch die Gegend zu tragen, ist mir das zu viel Geld.
Warten auf das neue Wochenthema.
Ungeduldig warte ich ja schon darauf, dass Morgen das neue Wochenthema für das Projekt 52 bekannt gegeben wird. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Projekt nach der Änderung, dass man ein Objekt bzw. eine Figur auf jedem Foto haben muss, so viel Spaß macht – mehr Spaß, als bisher. Es fordert einfach meine Kreativität. Aber weiterhin würde ich mir mehr Kreativität im Projekt wünschen, wie ich hier schon mal geäußert habe. Denn nachdem ich vorhin die Beiträge dieser Woche durchgeschaut habe, kenne ich gefühlt die Heimpflanzen der Hälfte aller Teilnehmer. weil viele Figuren für das Thema “Die Farbe Grün” einfach in eine die Zimmerpflanzen gesetzt wurde. Meinem Beitrag mit dem Rabbid im Wackelpudding [hier] hat indessen Alexander noch einen drauf gesetzt und mit seinem Ákunin im gefrorenen Wackelpudding mein Favoriten-Foto dieser Woche gemacht [hier, Foto Nummer 2]. Mal sehen, was die neue Woche (ab Morgen) bringt.





