RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

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Was ich noch sagen wollte …

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Ich bin zurück. Zurück in der Realität. Den Großcon-Jetlag habe ich auch überwunden. Leider. Die Zeit in den Drachenlanden war viel zu kurz. Und ich kann nur sagen: Meine Entscheidung dieses Jahr das Drachenfest statt dem CoM zu besuchen war absolut richtig (Begründung hier). Aber da ich mich nicht wiederholen will: Meine Review findet man hier.

Es gibt aber auch ein paar Dinge, die keinen Eingang in meine Review gefunden haben, da ich mit stärkerer zeitlicher Distanz dazu was schreiben wollte.

Knüppeltag
Viele (einige?) Larper scheinen der Ansicht zu sein, dass ein Charakter auch eine Kopfbedeckung braucht. Auch ich finde einen Hut ganz groß und oute mich als Anhänger des „Blöden-Hut-Credos“. Aber dann einen „Knüppel-Tag“ auszurufen und mit einem Mob durch die Stadt zu ziehen, um jeden Unbehüteten mit dem (Polster-)Knüppel auf den Kopf zu hauen, finde ich idiotisch. Weil das augenscheinlich dem Gedanken entspringt, dass die Leute, die keinen Hut tragen, damit erzogen werden einen zu tragen – oder entsprechend bestraft werden. Unter eigentlich erwachsenen Menschen (auch bzw. trotz unseres seltsamen Hobbies) meines Erachtens ein Unding.

Steampunk
Mich fasziniert das Genre, ich finde die Ausstattung toll, mir gefällt die Kleidung – aber verdammt noch mal nicht auf einem Fantasycon. Ja, wir spielen Fantasy (die angebliche Entschuldigung für alle Entgleisungen). Ja, jeder soll spielen, woran er Spaß hat (so lange er nicht andere zwingt auf seine Weise Spaß zu haben). Ja, jeder interpretiert unsere Fantasywelt anders und setzt auch unterschiedliche Grenzen. Aber wo es ein eigenes Genre mit eigenen Cons gibt, hört für mich einfach die Kompatibilität mit Fantasy auf. Natürlich ist das subjektiv, aber mich stören einfach Mediziner aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert mit entsprechend aufgeklärtem Weltbild (Götter und Magie sind Unsinn, etc.) und Aktenkoffern. Und die Ausstattung und das Kostüm auf dem Foto vom CoM ist beispielsweise toll, aber gehört m.E. einfach nicht auf ein Fantasy-Con.

Hexenjäger und andere Hypes (was sicher falsch geschrieben ist)
Wenn man so die Fotos vom CoM betrachtet, wie dieses hier, dann stellt man fest, dass der Boom an Hexen-/Dämonen-/Geisterjägern, auf den ich schon mal hier hingewiesen habe, ungehindert anhält (auch wenn die Kostüme zugegebenermaßen toll aussehen). Und wenn ich so in meinem Umkreis höre, wo weitere solche Charaktere am entstehen sind, dann wird der Boom auch weiter anhalten. Dabei scheinen Warhammer und die literarische Figur van Helsings die Grundlagen aller diesbezüglichen Charaktere zu sein. Irgendwie scheint das der Parallelhype zu sein zu den Landsknechten, die sich in den vergangenen Jahren auch so stark vermehrt haben, dass sie auf dem Drachenfest (Kurzform: DF, damit ich es nicht ständig ausschreiben muss) sogar schon ein eigenes Lager hatten. Wobei man ehrlich sagen muss: Ein schön anzusehener Hype.

Ich bin ja nur froh, dass es nach dem Film „300“ keinen Hype gegeben hat und wir von ganzen Phalanxen knapp bekleideter Spartianer verschont geblieben sind. Mehrheitlich wäre der Wunsch wahrscheinlich Vater des Gedanken gewesen was die dafür erforderliche Körperästhetik angeht. Wobei ich es schon etwas seltsam finde, wenn man einen Barbaren spielt, der faktisch nur eine Leder-Badehose anhat – auch wenn der durchtrainierte Körper durchaus gepasst hat. Auch wenn ich mich immer frage, ob man die Rolle nicht nur spielt, weil man seinen Körper zeigen will: Jedem wie er möchte.

Tänzerinnen
Zumal sich natürlich die Frage stellt, ob nicht viele Frauen auch nur Tänzerinnen spielen, weil sie wollen, dass die Männer sie mit Gier in den Augen und Sabber im Mundwinkel betrachten. Ich habe Nichts dagegen und schaue mir natürlich gerne hübsche Tänzerinnen an. Achtung! Ich betone „hübsche Tänzerinnen“. Das beinhaltet, dass sie hübsch sind, was nicht zwingend dürr oder dem uns von den Medien aufgedrängten Schönheitsideal entsprechend bedeuten muss. Aber wenn die Speckrollen beim bauchfreien Tanzgewand mehrfach vorhanden sind hat das mit dem Ästhetikempfinden der breiten Masse sicher nur noch wenig zu tun. Haben diese Leute, die so fast nur Hohn und Spott ernten, keine ehrlichen Freunde und/oder keinen Spiegel? „Hübsche Tänzerin“ bedeutet aber auch, dass die Person sich zur Musik bewegen kann und auch ihre Kleidung nicht einfach eine schwarze Jogginghose und ein weißes Top ist – wir sind schließlich immer noch auf einem Con, bei dem (anders wie bei P&P) auch die optische Darstellung gefragt ist. Musste ich mal los werden, denn auf dem DF gab es ein entsprechendes Beispiel.

Kostüme
Ja, das ist das Gleiche wie „Gewandung“. Finde den Begriff nur irgendwie passender. Gab es auf dem Drachenfest viele. Logisch. Es gab richtig gute Kostüme, es gab aber auch schlechte Kostüme. Finde ich toll, denn wenn alle nur Kostüme hätten, bei denen ich neidisch wäre, müsste ich mich vielleicht für mein Kostüm schämen. Aber da es ja Leute gibt, die sich wenig Mühe mit ihrem Kostüm machen muss ich mich nicht schämen, kann sogar stolz sein und habe nebenbei noch Leute, auf die ich hinab schauen und über die ich lästern kann. Ist nicht nett, macht aber zuweilen Spaß (also mir, nicht den Betroffenen, die es aber normalerweise nicht mitbekommen) und ich halte es zudem für menschlich. Was mich aber gewundert hat: Viele Leute laufen noch mit den Polsterwaffen hinter dem Gürtel rum. Das habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen, da es ja Waffenholster für den Gürtel indessen erschwinglich an jeder Ecke zu kaufen gibt (zumindest sind sie weitaus günstiger als die Polsterwaffe selbst). Und verdammt, das ist doch echt unbequem!

Orks
Wow. Die Orks machen schon was her, wenn sie alleine oder gemeinsam unterwegs sind. Da bekommt man schon Angst und macht um sie einen weiten Bogen. Seit dem Film „Herr der Ringe“ hat sich die Orkszene gewandelt, wenn ich an die frühere Darstellung denke. Es macht einen tollen Eindruck. Einen etwas anderen Blick erhält man jedoch, wenn man mit Leuten spielt, die schon lange vor dem Film Orks gespielt haben. Zu einer Zeit, als ein Ork noch anders ausgesehen hat (also keine Maskenteile, nur Schminke, etc.) – wie hier. Also als ein Ork noch nicht zwingend ein „Mordor-Ork“, also ein Ork im Stil vom HdR-Film sein musste. Das scheint aber indessen so zu sein, weshalb viele altgediente Orkspieler nicht als Ork zu einem Großcon fahren. Weil sie ohne ein „Mordor-Ork“ zu sein gar nicht ernst genommen werden und ein Ork 2. Klasse (wenn überhaupt) wären. Schade, denn ich kenne auch richtig gute Orkspieler, die nicht im Stil von HdR rumlaufen …

Das waren noch ein paar Punkte und ein paar Gedanken von mir, die ich so nicht in meiner Review schreiben wollte (diese und dieser Text hier sind ja auch so lang genug). Ich persönlich hatte zumindest auf dem Con verdammt viel Spaß und es steht schon fest, dass es nicht mein letzter Besuch in den Drachenlanden gewesen sein wird. Dazu aber sicher irgendwann mehr und detaillierter.

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Fundstück 036: Geschichtsirrtümer.

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Die Welt früher war anders, als man sie heute aus vielen Filmen, Romanen oder als Rollenspieler kennt oder zu kennen glaubt. Ein Ritter kann nicht ein Pferd für den Preis von zwei Kühen kaufen, sich mit einem eisernen Schild, einem Streitkolben und einer stählernen Ritterrüstung eindecken, von seinem einzigen Diener, dem Knappen, per Kran in die Steigbügel heben und sodann in gestaffelter Formation in die Schlacht gegen die Phalanx der barbarischen Kelten gallopieren, denn so war es einfach damals nicht. Die oben geschilderte Szene enthält zum Beispiel bezogen auf die „echte Welt“ ganze dreizehn sachliche Fehler. Verwundert? Wenn ja, dann schmöker bei uns mal ein bisschen…

http://geschichtsirrtuemer.teucom.net/wp/

Conbericht: Amonlonder Akademie 4.

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Am Freitag ging es nach der Arbeit zur ersten Liverollenspiel-Veranstaltung 2010 in das Schullandheim Haus Dalbenden. Auch dank Tear’asel *, die mich mitnahm, und Cornelius, der  meine (OT-)Freundin Alanis sowie unser Gepäck, gefahren hat. Ich hatte mich, wegen meiner Phase der Conmüdigkeit, recht spät angemeldet und es ist nur der Freundlichkeit der Orga um Malglin geschuldet, dass ich überhaupt noch teilnehmen durfte – mit der Option auf einem Feldbett zu schlafen.

Letztendlich fand sich bei Myra und Cornelius noch ein freies Bett, so dass es dazu nicht kam. Sachen aufs Zimmer schleppen (natürlich im obersten Stockwerk), einrichten und auf zum Check-In. Bei Amonlondecons üblich, aber leider heute allgemein recht selten, gab es Startgeld: 3 Kupfermünzen pro Person. Damit glücklich gemacht begann vor dem Aufstieg ins Zimmer die übliche Begrüßungsrunde.

Man darf nicht unerwähnt lassen, dass amonlondische Cons immer etwas von einem „Familientreffen“ haben. Dabei gesellen sich auf jedem Con neue Spieler, die man kennen lernen darf, der dreckigen „Verwandschaft“ hinzu. Es spricht für sich, wenn Spieler aus Kiel, Berlin und Salzburg für das Akademiecon anreisen. Drei Geburtstage standen dabei auch noch auf dem Programm, daher hier noch mal herzliche Glückwünsche an Maglor, Antonio und Renirja.

Umziehen: Hagen geht, Askir kommt.

Während die Akademiker sich im Haupthaus zum förmlichen Empfang versammelten, haben Brin und ich ganz unförmlich einen durch eine Tasche „reservierten“ Tisch annektiert. Dabei haben wir eine gute Standortpolitik betrieben: Wir waren direkt neben dem Buffet. Essen und ab in die erste Vorlesung: Chiffren, gehalten von Aldwyn von Mahlenstig. Interessant, was es für etliche Arten der Verschlüsselung von Texten gibt, aber für einen Freitagabend wohl etwas komplex. Der Freude über das neu erlangte Wissen gesellte sich nach der Vorlesung die Freude über die noch freien Plätze in der Taverne hinzu.

Bald waren Brin und ich nicht mehr allein, sondern von Gleichgesinnten umgeben, die mit uns der hohen Kunst des Würfelspiels nachgingen und alkoholische Getränke verkosteten. Dabei hat sich Askirs Getränk (meine Wahl war auf ein „Bailey Mint Chocolate“ gefallen) als sehr süffiger Gaumenschmaus heraus gestellt, den ich sicher nicht das letzte Mal auf einer Reise dabei hatte. Unter den Mitspielern befand sich auch Ismael, den ich zuvor schon mal in Mythodea getroffen hatte – und sich ebenfalls als Aventurier heraus stellte:

Askir: „Und wo kommst Du her?“
Ismael: „Aus Havena.“
Askir: „Wirklich? Ich komme aus Orkendorf.“
Ismael: „Wo ist denn das? Liegt das in der Nähe der Orkenlande?“
Askir: „Orkendorf ist ein Stadtteil von Havena.“

Im Grunde hat nur noch Varik von Havena gefehlt, aber dafür saß ja sein anderes Ego Rashvan am Tisch. Es war eine lustige Runde, zu der sich später noch Magistra Kandra aus Winhall hinzu gesellte. Während dieser Stunden zeigte sich auch schon der praktischen Nutzen meines neuen Seesacks: Durch den Schokozwieback und die Schokolade, die ich mit hatte, gab es immer etwas für Zwischendurch. (ergo werde ich  auch in Zukunft nicht darauf verzichten). Habe ich auch etliche Münzen verloren, war es doch ein rundum gelungener, entspannter Tavernenabend, der erst spät in der Nacht endete.

Natürlich forderte die lange Nacht ihren Tribut und ich habe prompt die Vorlesung „Geheimschriften“ von Nyro Mythenreich verschlafen. Ärgerlich. Was für ein Glück, dass Brin früh genug wach war und mir später den Inhalt erzählt hat. Die Zeit bis zur nächsten Vorlesung habe ich mit einem Waffentraining mit Arnulf unter ergänzenden Erläuterungen von Ritter Algonkin vom Felsenturm überbrückt (bei dem ich mehr gelernt habe, als in den letzten Jahren Larp). Und natürlich dem Mittagessen, dass aus Nudeln mit Hackfleischsauce bestand.

„Schlösserkunde“ bei Gregor, Sohn des Grog, war die zweite (und letzte Vorlesung), die ich besucht habe. Anhand von verschiedenen Schlössern und improvisierten Werkzeugen probierte man sich theoretisch und praktisch im Öffnen von Schlössern – für den Fall, dass man man den Schlüssel verlegt hat *hüstel*  Da die restlichen Vorlesungen eher der höheren Magieanwendung bzw. -theorie galten hat Askir (ergo: ich) das gemacht, was er am Besten kann: In die Taverne sitzen und gut aussehen.

Apropos Taverne: die Taverne „Zum brennenden Tisch“ fand ich sehr stimmungsvoll und ich habe mich in ihr sehr wohl gefühlt. Die Musik war gut, aber nicht zu laut, als dass man sich nicht hätte unterhalten können. Meist waren nur Kerzen als Beleuchtung vorhanden. Und die Ausgelassenheit hat, zumindest an unserem Tisch, nie zu wünschen übrig gelassen. Vielleicht hätte man (vor allem am ersten Abend) etwas stärker lüften sollen – aber ich will gar nicht wissen, wie schlimm die Luft gewesen wäre, wenn man im Schankraum hätte rauchen dürfen. Pro Rauchverbot in Tavernen !!!

Aber ich bin immer noch überzeugt, dass es sinnvoll wäre die Taverne der Akademie etwas zu erweitern, auch wenn Akademieleiter Zylo meinte, dass das Akademiebudget dafür nicht ausreichen würde. In den Stoßzeiten (sprich: wenn es Essen gab) gab es zu wenig Sitzplätze, was nicht besser wird, wenn die Leute nach dem Essen noch sitzen bleiben, während Andere im Stehen essen müssen, oder die Barden ihre Instrumente auf einen Tisch legen und dann an einem anderen Tisch essen. Was ich auch nicht verstehe ist, warum es bei Larp-Tavernen scheinbar zum normalen Bier nicht auch Radler bzw. ein Mixgetränk als Alternativangebot geben kann. Wobei der Verkauf von „Baulaner“ auch eine interessante Idee war :-D

Das Abendessen stand unter dem Motto „Matsch für die Mittellande, Braten für Amonlonde!“: Hähnchenspieße, Spießbraten, Reis und etliche Salate standen reichlich bereit. So reichlich, dass ich noch nach Mitternacht ein Stück Spießbraten erobern konnte. Nach dem Essen konnte man Massagen buchen, noch einigen Vorlesungen lauschen, sich zu Diskussionrunden treffen, höfische Tänze einstudieren, in Separées feiern, … – oder den Abend in der Taverne verbringen. Ratet mal, wo Askir anzutreffen war ;-)

Doch zwischen dem Essen und dem Tavernenbesuch wurde zu meiner Freude ein Götterdienst abgehalten. Die erste „Messe“ für die aventurischen zwölf Götter, der ich beiwohnen konnte. Gehalten wurde die Andacht durch die Hesindegeweihte Gerjana Ares und dem Diener der Marbo innerhalb der Boron-Kirche zu Punin,  Jason Andravor. Dabei habe ich mich nicht nur über die rege Beteiligung gewundert, sondern auch über die doch große Anzahl an aventurischen Charakteren, die im Larp zu finden sind. Ich habe das Gefühl, dass deren Anzahl in den letzten Jahren stark gestiegen ist.

Es folgten einige Runden Würfelspiel in wechselnder Besetzung (Ariman, Baltharsar, Ivoreth, Don Wassily, Brin, …), bis sich die lustigste Runde des Wochenendes mit Brin, Ismael, Wiesel, M…aike, Baul tar Shar, Ivoreth und Askir zusammen fand. Wenn ich mich recht entsinne begann es damit, dass Baul die Mondelbe Ivoreth zu verführen suchte – und leider wäre jeder Versuch das sich daraus entwickelnde Gespräch hier wiederzugeben zum Scheitern verurteilt. Ich will nur soviel sagen: Mein Bauch schmerzte vor Lachen.

Nachdem ich mich in der Taverne verabschiedet habe hat es noch gut zwei Stunden gedauert, bis ich mal im Bett war, weil ich immer wieder Leute getroffen habe – ich glaube es muss gegen die 4. Stunde gewesen sein, als ich endlich zum Schlafen kam. Und damit verschwandt Askir erst mal wieder und am nächsten Morgen war packen angesagt, dann frühstücken – und gegen 11.30 Uhr war ich dann wieder zu Hause.

Mein Fazit: Ein schönes, entspanntes Wochenende mit netten Leuten, von denen man Einige schon lange nicht mehr gesehen hatte. Genau das Richtige für Askir (IT) – und für mich (OT): Liverollenspiel als Kurzurlaub von der Realität, um einfach die Seele baumeln zu lassen. Ich hatte sehr viel Spaß und mein Dank gilt den Menschen, die das Con organisiert und ermöglicht haben als auch denen, mit denen ich meine Zeit verbringen durfte. Schade nur, dass man nie genug Zeit für alle Leute hat – aber ich hoffe stark darauf, dass es auch 2011 wieder eine amonlondische Akademie gibt. Ich werde gerne wieder dabei sein, wenn ich es terminlich einrichten kann.

Meine Fotos von hier, weitere Berichte und Bewertungen (früher oder später) auf meinem Forum FantasticCulture, auf dem Forum Larp-Ahr und bei den Chaos-Larpern.

* Ich verzichte hier auf die Nennung der Real-Namen, sondern nutze die Charakternamen.

Auch wenn der Text lang ist, so ist doch nicht jedes Gespräch und jede Begebenheit enthalten. Aber zum Einen muss man Prioritäten setzen, zum Anderen muss man ja OT nicht Alles wissen ;-)

Askirs neuer Mantel.

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Hier das erste Foto mit dem neuen Mantel von meinem Larp-Charakter Askir:

Skizzen hier und hier, grobes Schnittmuster hier.

Written by Rabe

24. Januar 2010 at 14:46

In Vorbereitung auf das erste Con 2010.

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Hier mal die Entwürfe für die neue Gewandung meines Larp-Charakters Askir auf einem Blick: Links die Sommerkleidung (die natürlich bis auf die Hose auch unter der Winterkleidung getragen wird) und Rechts dann im Winter. Nach meinen letzten Fotos des Charakters [hier] habe ich entschieden, dass er im Winter Bundhaube tragen wird – das wärmt die Ohren und gibt ihm irgendwie einen „realistischen Touch“. Im Sommer bevorzuge ich weiter das Kopftuch, weil man gerade auf Großcons den Stoff so gut nass machen und dann zur Kühlung auf dem Haupt tragen kann.

Kleinzeug wie die Taschen am Piratengurt (der übrigens gestern angekommen ist) und an dem Gürtel sowie Waffen und Apostel habe ich jetzt nicht in die Zeichnung untergebracht – aber es wird da sein bzw. im Laufe der Zeit dazu kommen. Auch das Transportproblem für Askirs Zeug, das nicht in den Gürteltaschen unterkommen kann und soll, habe ich bald gelöst, denn auf Ebay habe ich einen Seesack gefunden [hier], den ich mir bestellen und dann noch etwas aufpimpen werde. Gestern ist außerdem der Futterstoff für den Mantel von „Stoff am Stück“ gekommen und in der Kombination mit dem schon vorhandenen Wollstoff und den Knöpfen sieht das schon toll aus. Am Sonntag werde ich mich dann mal ransetzen und werde sicher beim Nähen noch genug fluchen, bis ich den Mantel endlich fertig habe.

Viel Zeit habe ich ja nicht mehr, denn mit meinem aventurischen Herumtreiber werde ich schon am vorletzten Wochenende dieses Monats auf mein erstes Con für das Jahr 2010 fahren, die Akademie von Amonlonde. Denn wie im Grunde nicht anders zu erwarten hat sich meine Conplanung für die Larp-Saison 2010 seit meinem Beitrag „Eröffnung der Larp-Saison 2010“ doch erweitert und von der Maximalanzahl von 6 Liverollenspielveranstaltungen, die ich dieses Jahr machen wollte, habe ich mich, glaube ich, innerlich schon verabschiedet. Tendenziell würde ich schätzen, dass es auf etwa eine Veranstaltung pro Monat hinaus laufen wird, wobei da auch Ein-Tages-Veranstaltungen bzw. Tavernen mit zählen. Dabei sind derzeit noch fast ausschließlich Ambientecons vertreten, aber sicherlich komme bald auch die ersten Abenteuercons dazu. Meine aktuelle Conplanung kann man übrigens hier einsehen (Mathras von Orktrutz).

Ich muss jetzt nur aufpassen, dass ich nicht den Zeitraum, in denen meine Freundin und ich mit einem befreundeten Pärchen (auch Larper) für ein paar Tage nach Irland fliegen wollten, mit Cons belege – und wir den Termin dringenst festlegen sollten, bevor das passiert. ;-)

 

Written by Rabe

14. Januar 2010 at 10:16

Askir im Winter:

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Fotos von meinem Liverollenspiel-Charakter Askir,
Herumtreiber, Vagabund, Glücksritter, Lebenskünstler,
Wirt, Händler, Heiler, Brigant, Streuner und Phexgläubiger,
ursprünglich aus der Stadt Havena in Aventurien,
aktuell primär in seinen Tavernen in Dargaras anzutreffen.

Askir: Schritt für Schritt …

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Zugegeben: Der Typ auf der Skizze hätte auch etwas netter schauen können und es sieht fast so aus, als wäre er mit der Kleidung nicht sonderlich zufrieden. Aber auf Statisten, welche die Klamotten für Präsentationszwecke mal anziehen müssen, kann keine Rücksicht genommen werden …

Ich bin aber auf jeden Fall schon mal ein paar Schritte weiter: Ich habe mir die Knöpfe für die Mantelärmel bestellt [hier] und nach gut zwei Jahren, in denen ich schon darüber nachdenke, auch den Piratengurt [hier]. Heute Abend wird dann noch die Entscheidung für einen Futterstoff für den neuen Mantel fallen müssen, damit ich eine Chance habe diesen schon auf der Amonlonder Akademie Ende des Monats zu tragen.

Hinsichtlich der Weste habe ich auch begonnen mir Gedanken zu machen und es kristallisieren sich zwei Optionen heraus. Zum Einen die Stofflösung zum Selbernähen, vielleicht mit schwerem Leinen, zum Anderen eine Lederweste, wie sie der rechts stehende Herr hier auf dem Foto trägt. Ich habe nur keine Ahnung, wo es dieses Lederwams gibt – vielleicht kann mir ja Jemand einen Tip geben.

Da wir das Thema gestern im FantasticCulture-Forum hatten: Auf dem besagten Foto kann man auch gut sehen, wie unterschiedlich es wirkt, ob man die Hose über die Schuhe (wahrscheinlich Springerstiefel) trägt oder in Stiefeln. Es verändert einfach das gesamte Erscheinungsbild und die Silhoutte, wenn man die Hose nicht über den Schuhen trägt. Outtime (OT), also im realen Leben, trägt man die Hose normalerweise über den Schuhen – daher auch die „moderne“ Wirkung dieser Trageweise. Dabei muss man ja nicht zwingend auf seine festen (und für die Knöchel sicher gesündere) Schuhe verzichten, denn es gibt mit (Leder-)Stulpen auch schöne und günstige Alternativen zu Intime-Schuhen. Oder !?

Written by Rabe

7. Januar 2010 at 10:04