RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Archive for April 2008

Projekt 52, Woche 18: Technik.

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Von der doch sehr nüchternen Beschreibung auf Wikipedia über die Begeisterung für Technik und die tägliche Anwendung von Technik, ohne weiter darüber nachzudenken, bis hin zum Ärger über die Technik – wieder hat uns Sari diese Woche ein Thema gestellt, dass eine ganze Bandbreite von möglichen Ergebnissen erwarten lässt. Technik hat uns immer begleitet und mein erster Gedanke war einen alten Pflug oder ein Pferdefuhrwerk zu fotografieren, als ich dann aber heute beim Wertstoffhof des Abfallentsorgungszentrums (früher nannte man so was Mülldeponie) vorbei kam, habe ich mein Motiv gefunden: Den Friedhof der ausgedienten Technik. Vom Staubsauger über den Toaster und die Musikanlage bis zum Computer – hier landet, was seinen Dienst getan oder gar von der technischen Entwicklung überholt worden ist.

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29. April 2008 at 11:18

Rettet Darfur.

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Written by Rabe

26. April 2008 at 12:28

Chinesische Waffen für Afrika.

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Ich habe schon in einem längeren Artikel angerissen, dass China seit einiger Zeit in Afrika investiert. Dies aber, wie eigentlich nicht anders zu erwarten, nicht, um die dortigen Lebensbedingungen deutlich zu verbessern und Afrika zu helfen auf eigenen Beinen zu stehen (zumindest nicht auf „Beinen“, die mir sinnvoll erscheinen). Afrika ist reich an Rohstoffen und so wie früher die Kolonialmächte Afrika ausgebeutet haben hat China an vielen Orten das Erbe angetreten. Da wirtschaftliche Interessen immer mit politischen Interessen koppelbar sind und gerade diktatorische Machthaber ein Garant für die Ausbeutung von Staaten sind werden gerade diese Hemmnisse für eine zukunftsorientierte Entwicklung des schwarzen Kontinents unterstützt.

Im neuesten, in den Medien genannten Fall unterstützt China den Diktator von Simbabwe, Robert Mugabe. Diesem Mann und seiner Regierung werden etliche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen und ihn beliefert China, das Land, dass dieses Jahr die olympischen Spiele mit ihrem ach so friedlichen Geist ausrichten wird, mit einer Schiffsladung voller Waffen im Wert von 200 Millionen US-Dollar.

Warum hat China es aber jetzt doch nicht gemacht!? Nicht, weil es eingesehen hat, dass man einem menschenrechtsverachtenden Diktator keine Waffen liefen sollte. Das Schiff mit den Waffen ist zurückgekehrt, weil andere Länder wie zum Beispiel Südafrika den Weitertransport der Waffen über ihr Hoheitsgebiet oder sogar, wie Mocambique, das Entladen des Schiffes in ihren Häfen verboten haben. Die USA haben gegen die Lieferung Druck gemacht und selbst die Transportarbeitergewerkschaften Afrikas haben sich geschlossen geweigert das Schiff zu entladen. Da Mugabe nicht nur Simbabwe heruntergewirtschaftet hat, sondern auch vollkommen pleite sein soll und Rechnungen nicht mehr bezahlt, hat sich die deutsch KfW-Bank sogar um eine Beschlagnahmung der Waffen zur Deckung der Schulden bemüht. [Quelle]

Indessen ist das Schiff mit den Waffen wieder unterwegs zurück nach China. Zeitgleich verteidigt das chinesische Außenministerium die Lieferung als „völlig normalen Handel mit Militärgütern“. Genauso normal ist es für China, dessen Einfluss in der Region wächst, dass Chinesen vor 1-2 Jahren die zimbawischen Polizeieinheit gegen Demonstraten ausgebildet haben und aktuell, also nach der jüngst erfolgten Präsidentenwahl, dessen Ergebnisse von Mugabe immer noch zurück gehalten werden, sollen nach Medienberichten chinesische Militärs strategische Schlüsselstellungen des Landes inspizieren. [Quelle, Quelle und Quelle] China unterstützt korrupte Diktatoren in Afrika und richtet zeitgleich die eigentlich für Völkerverständigung stehenden olympischen Spiele aus. Verkehrte Welt.

Written by Rabe

25. April 2008 at 11:52

Heute: 6. Logenabend.

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Heute abend ist es wieder soweit: Waldorf (meinereiner) und Statler laden zum 6. Logenabend ab 20 Uhr im Flowers in Bonn.

Die Frage „Was ist das?“ kann man auf zwei Arten beantworten. Die erste Möglichkeit ist: „Nicht fragen, hinkommen.“ Die etwas ausführlichere Antwort kann zwar das Phänomen immer noch nicht erschöpfend beschreiben, aber es kann vielleicht eine ungefähre Vorstellung geben:

„Die Loge ist eine Vereinigung, um im fröhlichen Konsens und Nonsens auf höchstem Niveau die Weltherrschaft an sich zu reißen. Gegründet wurde die Loge 2004 von den Logenvätern Waldorf und Statler (Geheimidentitäten, angelehnt an die gleichnamigen Figuren aus der Muppetshow) und kann gewisse Ursprünge sicher zur Liverollenspielveranstaltung „Memente Mortis 4″ zurück führen, wo sich die beiden Vorgenannten zum ersten Mal trafen. Die Loge tagt traditionell in Bonn oder im Kreis Ahrweiler in gemütlicher Runde und hatte schon kurz nach ihrer ersten Einberufung einen gewissen Kultstatus erreicht, was sich auch darin wiederspiegelte, dass Leute sogar von Aschaffenburg und Solingen nach Bonn kamen, um an den Logenabenden teil zu haben. Das Revival nach langer Pause in diesem Januar lässt wieder auf Großes hoffen …“

Die Flyer für die früheren Logenabende (zumindest jene, seitdem wir die Tradition der Flyer begründet haben) findet man unter den folgenden Links: Logenabend 3Logenabend 4Logenabend 5. Den Flyer des heutigen Logenabends findet man in wahrer und ganzer Größe hier.

Written by Rabe

25. April 2008 at 06:51

Veröffentlicht in Mein Leben

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Living Darfur.

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The official music video for „Living Darfur„, a campaigne of Save Darfur, filmed on the border of Chad and Darfur, most of them in a refugee camp.

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24. April 2008 at 15:48

Projekt 52, Woche 09: Die Farbe Rot.

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Wo findet man die Farbe Rot, die Wochenaufgabe 9, in solch unterschiedlichen Facetten und Tönen an einem Ort, wie in der Natur !? Und so habe ich mich von der Gerbera, die ich vor einigen Tagen meiner Freundin geschenkt habe, inspirieren lassen und entstanden ist dieses Bild in unterschiedlichen, leuchtenden und tollen Rottönen, das hier in größerer Auflösung zu finden ist:

Written by Rabe

24. April 2008 at 12:45

Veröffentlicht in Kunst und Kultur, Projekt 52

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Alte Sünde: Die Motivkrawatte.

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„Der Mann ist soviel wert, wie seine Krawatte denn das ist er selbst, durch sie verhüllt er sein Wesen, in ihr manifestiert sich sein Geist.“ [Honoré de Balzac]

Es gab eine Zeit, in der Krawatten, die mit vermeintlich witzigen Motiven aufwarteten, als chic, modern und würdig eines Mannes von Welt galten. Man kann nur mit positiver Sichtweise vermuten, dass die Gründe dafür in einer Art Rebellion gegen die gesellschaftlich anerkannten Krawattenmuster lagen und mit den Motiven einen jugendlich-verspielten Gegenpol gebildet werden sollte. Vielleicht war das zu der Zeit auch eine äußerliche Symbolik zu dem plötzlich propagierten und laut vielen Medien von den Frauen bevorzugen Softie bzw. Frauenversteher (den ja dann in der Realität doch keine Frau für lange haben wollte).

Was auch immer der Grund gewesen sein mag: Heute ist der Trend längst vorüber – und das ist auch gut so. Die Erinnerungen an die alten Zeiten, als man noch nicht erkannt hat, dass man(n) mit den Motiven doch etwas zu viel des Kindes im Manne an die Öffentlichkeit trägt und sich damit … macht, finden sich heute nur noch im Schrank. Zumindest bei mir, denn dort sind sie (*deutet auf das Foto*) während meiner noch laufenden Lebensvereinfachungskampagne aufgetaucht und werden auch nicht mehr in den Schrank und auch nicht mehr an meinen Hals zurück kehren. Diese Zeit ist vorbei.

Wie ich heute morgen am Bahnhof feststellen musste, gibt es sie noch: Die Männer, die mit diesen Motivkrawatten ihre kindische Seele nach außen tragen und auf ein „Wie süss!“ seitens des weiblichen Geschlechts hoffen – in der Annahme es wäre eine Auszeichnung ihres guten Geschmacks, wo doch wahrscheinlicher ist, dass sie die mütterlichen Gefühle mit dem femininen Beschützerinstinkt auslösen, während zeitgleich die Männer es schwer haben dürften einen Gesprächspartner mit einer solchen Krawatte ernst zu nehmen. Gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun ;)

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23. April 2008 at 19:49

Veröffentlicht in Kunst und Kultur

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Besserwisserwissen: Der Königsklon.

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Mein ältester Sohn machte mich heute im Zuge seiner Hausaufgaben auf den „King Clone“ aufmerksam und da es immer unangenehm ist, wenn der Sohn mehr weiß, als der Vater, habe ich mich im World Wide Web auf die Suche begeben und stieß nicht, wie beim Namen „Clone“ erstmal befürchtet, auf ein Genprojekt, sondern auf eine Pflanze und ihre durch ungeschlechtliche Vermehrung entstandene Nachkommenschaft. Diese Pflanze ist der ist der Kreosotbusch, der sich übrigens über sein Wurzelwerk „fortpflanzt“. Da er dabei dem Boden Nährstoffe entzieht sterben die Sprösslinge in der Mitte ab, so dass über die Jahre immer größere Ringe entstehen – so, wie er auf dem Foto zu sehen ist.

Das Bild ist aus der amerikanischen Mojavewüste. Soweit zur Hintergrundgeschichte, aber es ging uns ja um „King Clone“ höchstpersönlich. Dieser ist einer dieser Ringe des Kreosotbusches, doch ist er nicht nur groß, sondern auch verdammt alt. Nach Untersuchungen von 1980 ist diese Pflanze 11’700 Jahre alt – und damit als Rekordhalter die älteste Pflanze der Welt. „King Clone“ hat also zu wachsen begonnen, als wir uns hier in Deutschland noch in der Epoche der Mittelsteinzeit befanden und uns über Pfeilspitzen aus Feuerstein gefreut haben. Und ich freue mich jetzt darüber, dass ich außer beim Thema Pokemon nicht unbedingt weniger weiß als mein Sohn ;)

Written by Rabe

23. April 2008 at 19:14

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Happy birthday, fall guy.

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Colt Seavers, die Hauptfigur aus der Fernsehserie „Ein Colt für alle Fälle“ (engl. „The fall guy“), gehörte zu den Helden meiner Jugend und da ich heute morgen im Radio vernommen habe, dass der Darsteller Lee Majors heute Geburtstag hat komme ich einfach nicht umhin etwas in Nostalgie zu schwelgen und habe zur Feier des Tages den Titelsong der Serie, das vom Geburtstagskind selbst gesungene Lied „The unknown stuntmen“, mit dem Vorspann rausgesucht. Hier ist er:

Die Serie wird übrigens bei „Das Vierte“ aktuell jeden Abend gegen 18 Uhr wiederholt. ;)

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23. April 2008 at 18:22

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Besserwisserwissen: Die Kartoffel.

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Jeder kennt die in Deutschland so beliebte und verbreitete Kartoffel (auch wenn es zuweilen den Anschein hat, dass ihr in der „Normalform“ der Rang von den Pommes abgelaufen wird, die es aber ja auch nicht ohne Kartoffeln geben würde). Selbst dieses doch an sich so profane und über lange Zeit als Arme-Leute-Essen angesehene Nahrungsmittel bietet einige Anekdoten und Fakten, die es Wert sind zum (Allgemein-)Wissen zu zählen:

Die Spanier haben im 16. Jahrhundert in den Anden nicht nur die eine oder andere Hochkultur zerstört, sondern auch die Kartoffel entdeckt. Wegen ihrer schönen Blüte und des üppigen Laubes erst als Zierpflanze gehandelt entstanden die ersten Anpflanzungen in der Nähe von Sevilla. Weiter verbreitete sich das Gemüse aber erstmal nicht, da die klugen Europäer außerhalb Spaniens erkannt hatten, dass sie nicht nur eklig schmeckt, sondern auch giftig ist – außerdem verursacht sie Lepra.

„In der Not isst der Teufel Fliegen“, sagt man – und in der Not des Dreißigjährigen Krieges haben dann die Deutschen auch zur Kartoffel gegriffen, nachdem sie gesehen haben, dass die Spanier es auch machen. Aber sobald die Not nicht mehr so schlimm war, hat man es auch wieder aufgegeben, denn es gab ja jetzt wieder leckere Sachen auf dem Markt. Erst hundert Jahre später, nach dem Hungerwinter 1756 nämlich, war die Not wieder groß genug für die Kartoffel – und auch da sind die Deutschen nicht selber auf die Idee gekommen die Kartoffel anzupflanzen. Erst der „Kartoffelbefehl“ von Friedrich II., „der Große“ genannter König von Preussen, führte zum Durchbruch der Kartoffel durch deutsche Erde. Seitdem erst ist sie normaler Bestandteil unseres Speiseplanes. [Quelle]

Jetzt kommt aber noch die wohl wichtigste Information: 2008 ist das Internationale Jahr der Kartoffel !!! Und damit es mit der Kartoffel nicht langweilig wird habe ich auch eine Webseite mit vielen Rezepten und tollen Schälkreationen gefunden: Hier.

Written by Rabe

21. April 2008 at 21:01

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