RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Archive for the ‘Film und Fernsehen’ Category

Wider den Miesmachern:

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Mit 246 Punkten hat Lena nach 28 Jahren den Titel wieder nach Deutschland geholt. Das finde ich super! Ich finde Lena toll! Und hatte gestern beim Eurovision Song Contest viel Spaß.

Etwas habe ich mich schon gefreut, dass die ganzen Leute, die in den vergangenen Wochen und Monaten Lena runter gemacht haben und schon in hämischer Vorfreude einen Absturz beim Finale des Contest prognostizierten, eines Besseren belehrt wurden. Und hatte die (wahrscheinlich naive) Hoffnung, dass diese Leute jetzt einfach still sind und sich ihren Angelegenheiten zuwenden.

Weit gefehlt. Wie können wir uns, die wir uns freuen (und noch freuen können), in einer Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise, wenn wir den Griechen unsere Euros rüberschieben müssen und der Golf von Mexiko zu einem Erdölsee verkommt, auch erdreisten einem jungen Mädchen zuzujubeln? Schließlich wäre es einem ernsthaften und aufgeklärten Menschen eher angemessen, wenn er sich in melancholisch angesichts der schier erdrückenden Probleme dieser Welt in eine Ecke verkriecht.

Alternativ könnte man sich auch umbringen, da die Welt so böse ist und jeder Spaß durch vielleicht oberflächliche Amusements ja im Grunde nicht angemessen ist.

Wer das machen möchte, dem sei das gegönnt – aber jetzt Jedem, der auch mal die Chance wahrnimmt Spaß zu haben und Lena sowie ihren Song gut findet, jede Form von Geschmack und Anstand abzusprechen sowie zu unterstellen, dass man nicht ernsthaft und informiert ist, halte ich für geringfügig übertrieben. Auch wenn ich jetzt wahrscheinlich von jenem Personenkreis als Person abgetan werde, die sich von den Massenmedien manipulieren lässt und nicht in der Lage ist selbst zu denken und mir eine Meinung zu bilden.

Denn nach einigen Kommentaren im Netz zu urteilen kann man Lena und den Song nur gut finden, wenn man sein Gehirn und seinen Geschmack am Muttermund abgegeben hat und nur noch von den Medien manipuliert und gesteuert durch das Leben bewegt.

Ich liebe die tolerante Einstellung und den Respekt vor anderen Einstellungen, welche von diesen Miesepetern publiziert wird.

Nachdem die Prognosen auf eine Blamage in Oslo ja durch die Geschichte ad absurdum geführt wurden, haben jetzt als Begründung für den Sieg lautstark Verschwörungstheorien Hochkonjunktur. Natürlich hat Lena nur gewonnen, weil das Kartell aus Finanzwelt und Politikerkaste uns durch diesen Sieg nach dem alten Motto „Brot und Spiele“ von den üblen Machenschaften in der Welt ablenken will.

Daher hat der Opa von Lena seine politischen Kontakte genutzt und außerdem Raab & Konsorten Geld ins Ausland fließen lassen, um die Jurys für die Punkte zu bezahlen. Außerdem haben wir die Punkte von den Ländern auch bekommen, weil sie sich damit für die Stützung des Euros einschleimen wollen.

Verdammt, ich glaube es gibt viele Talente um Thriller zu schreiben. Da kann sich selbst Dan Brown noch etwas abschauen. Bisher wundert mich nur, dass die Illuminaten und die Freimaurer noch nicht als heimliche Strippenzieher genannt wurden. Aber das kommt sicher noch …

Aber wenn man sich nicht mehr, wie in den letzten Jahren, über die „Slawen-Connection“ aufregen kann, die sich gegenseitig die Punkte zuschiebend den Sieg zuschustern, muss es ja etwas Neues geben. Es kann ja nicht sein, dass Deutschland einfach gewinnt, weil auch über die Grenzen der BRD hinaus Lena und ihr Song gemocht wird. Das widerspräche wohl dem deutschen Gemüt …

Ich persönlich bevorzuge es aber mich zu freuen und mir mit meiner Freude über Lenas Sieg eine schöne Zeit zu machen :-)

Abendplanung: Eurovision Song Contest.

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Heute Abend ist es soweit: Der Eurovision Song Contest in Oslo findet statt. Ich höre gerne Musik und es sind auch immer wieder tolle und verrückte Songs dabei. Außerdem kann man so schön über die Stücke und Interpreten lästern, die einem nicht gefallen. Und zu guter Letzt drücke ich „unserer“ Lena auch alle Daumen, dass sie eine gute Platzierung erhält (wobei es relativ zum Abschneiden Deutschlands in den letzten Jahren nicht besonders schwer sein dürfte).

Da dies alles natürlich mit Freunden viel mehr Spaß macht als alleine erwarten meine kleine Hexe und ich auch heute Abend Besuch – was, da meine kleine Hexe morgen Geburtstag hat, doppelt gut passt. :-)

Während man sich hier schon mal alle Kanidaten mit ihren Songs anschauen und anhören kann, habe ich indessen auch den Stimmzettel als PDF hier gefunden, der heute Abend bei uns auch verteilt werden wird.

Ich freue mich schon drauf.

Klatschen: Typisch Deutsch !?

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Nach einigen anstrengenden, von Arbeit angefüllten Wochen (in denen ich zudem noch meine religiöse Ader bei der Anbetung des Porzellangottes ausleben durfte) versuche ich mal mein Haupt aus der Versenkung zu erheben und einige Betrachtungen anzustellen bzw. Beiträge zu schreiben, zu denen ich einfach bisher nicht gekommen bin.

Anfangen kann ich mit der 60er-Show von Gottschalk, die gerade läuft. Die Musik aus den 1960ern hatte ja was, ohne Zweifel. Aber wie meine kleine Hexe richtig festgestellt hat, fangen die Saalgäste direkt an zu klatschen, wenn ein Interpret mit seinem Klassiker beginnt. Ich frage mich, ob man sie auch noch Schunklen sehen würde, wenn die Kamera mal auf das Publikum schwenken würde. Persönlich höre ich die Songs ja lieber ohne das klatschende Hintergrundgeräusch und sitze auch nicht klatschend auf dem Sofa. Ist das eigentlich eine typisch deutsche Angewohnheit direkt bei jedem Lied mitzuklatschen, um irgendwie Ausgelassenheit zu simulieren symbolisieren? Naja, so steif wie Gottschalk und Gäste gerade zu „Wild Thing“ abgehen ist das Klatschen wohl die bessere Wahl, um Ausgelassenheit zu zeigen. Aber mich würde echt interessieren, ob das vom Sender so initiiert wird, weil so bessere Stimmung rüber kommt oder ob das Publikum das von sich aus macht? Albern ist es auf jeden Fall.

Written by Rabe

3. April 2010 at 20:13

Iron Sky | Get ready: the Fourth Reich is here.

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Nachdem ich schon im Fundstück 017 den Film „Iron Sky“ mit Trailer vorgestellt habe bin ich diese Tage auf ein erstes Filmposter gestoßen, dass Großartiges erahnen lässt. Ich bin schon gespannt, wann das Werk irgendwann zu sehen ist …

Written by Rabe

24. Januar 2010 at 22:53

Veröffentlicht in Film und Fernsehen

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Wolkig mit der Aussicht auf Fleischbällchen.

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Am Freitag habe ich mit meinem ältesten Sohn, der Ende des Monats seinen 13. Geburtstag feiern wird, eine Geburtstagseinladung gestaltet. Dabei haben wir uns an einem Film orientiert, der jetzt in den Kinos anläuft und in den er mit seinen Freunden zur Geburtstagsfeier hinein gehen möchte. Der Film heißt „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ – daher ist der Slogan auf der Einladung auch „Geburtstag mit der Aussicht auf Kino“. Natürlich habe ich mir im Rahmen des Geburtstagskarten-Projekts auch den Trailer zum Film anschauen dürfen …

Der Inhalt: „Flint Lockwood ist ein leidenschaftlicher Tüftler, aber bislang waren all seine bizarren Erfindungen, von Aufsprühschuhen bis hin zu Affengedankenlesern, totale Flops. Dennoch ist Flint nach wie vor wild entschlossen, etwas zu entwickeln, das die Menschen glücklich macht. Sein neuester Einfall, eine Maschine, die Wasser in Essen verwandeln soll, zerstört versehentlich den Rathausplatz und schießt hoch in die Wolken davon. Doch plötzlich geschieht ganz unerwartet etwas wirklich Spektakuläres: Es regnet Cheeseburger! Flints Maschine funktioniert tatsächlich! Das kulinarische Wetter ist auf Anhieb bei allen Einwohnern von Schlaraffenfels ein Riesenerfolg und Flint wird zum neuen Star der Stadt. Auch die junge TV-Reporterin Sam Sparks ist extra in die Stadt gekommen, um über das „großartigste Wetterphänomen der Geschichte” zu berichten und freundet sich mit Flint an. Sein Leben scheint endlich perfekt. Doch als die Menschen gierig immer mehr Essen fordern, gerät die überlastete Maschine plötzlich außer Kontrolle: Sie entfesselt Spaghetti-Tornados und produziert gigantische Fleischbällchen. Die Stadt ist in Gefahr, unter Bergen von Eiscreme begraben zu werden. Flint und Sam müssen all ihren Mut und Einfallsreichtum zusammennehmen, um die Maschine zu stoppen …“ [Q]

Sieht nett aus, oder !? :-D

Written by Rabe

16. Januar 2010 at 21:37

Reden wir über … Intelligenz.

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Pro7. TalkTalkTalk. Ausschnitte aus einer Talkshow. Eine junge Frau (20 Jahre), die ein Kind von einem jungen Mann (20 Jahre) erwartet. Sie hat schon einen 1-jährigen Sohn mit besagtem Mann. Der junge Mann (übrigens ohne Schulabschluss und ohne Lehre) hat seinen Vater (49) mitgebracht. Und seine Stiefschwester (20), die auch von ihm schwanger ist – und ebenfalls schon ein Kind hat. Soweit die Ausgangssituation, als die Anwesenden nacheinander den Mund aufmachen. Man muss feststellen, dass die jungen Leute nicht in der Lage sind auch nur einen vernünftigen deutschen Satz zu formulieren.

Die Moderatorin schlägt irgendwann vor doch mal über die fehlende Moral zu reden. Ich glaube es wäre dringend nötig gewesen über Intelligenz zu reden, denn davon war noch weniger vorhanden. Das sind die Momente, an denen ich an der Menschheit und ihrer Zukunft zweifle …

Written by Rabe

16. Januar 2010 at 19:48

The A-Team strikes back.

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„Ten years ago, a crack commando unit was sent to prison by a military court for a crime they didn’t commit. These men promptly escaped from a maximum-security stockade to the Los Angeles underground. Today, still wanted by the government, they survive as soldiers of fortune. If you have a problem, if no one else can help, and if you can find them, maybe you can hire the A-Team.“

Die „Helden“ meiner Jugend, das A-Team, kehrt zurück. Und dieses Mal nicht als Serie wie in den 80ern, sondern auf der Kinoleinwand. Mit dabei Liam Neeson als Colonel John „Hannibal“ Smith, meinem Lieblingscharakter. [Q] Produziert wird der Film, der im Juni 2010 in die Kinos kommen soll (Filmstart in Deutschland am 22.07.2010), von Ridley und Tony Scott. Und wer kennt nicht die eingängie Titelmusik der Serie aus den 80ern, die scheinbar für den Film fortentwickelt wurde. Ergo bin ich gespannt, wie meine Jugendhelden Auferstehung feiern – und werde ihnen sicher im Kino dabei zusehen.

„I love it when a plan comes together!“

Written by Rabe

12. Januar 2010 at 14:35