RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Archive for Februar 2009

Ein Klassiker: Star Wars op Kölsch.

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Written by Rabe

9. Februar 2009 at 12:30

Mit offenen Karten: Afrika.

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Nicht das erste und sicher nicht das letzte Mal, dass ich eine Folge der Serie „Mit offenen Karten“ von arte hier veröffentliche. Nach einer Folge über den Sudan und zwei Folgen über den Kongo beschäftigt sich die folgende Sendung mit dem Thema Afrika, das in unseren Köpfen oft undifferenziert betrachtet wird. Dabei ist Afrika nicht gleich Afrika, wie ja auch Europa nicht gleich Europa ist, sondern jeder Kontinent über verschiedene Regionen mit unterschiedlichen Kulturen verfügt.  .

Written by Rabe

2. Februar 2009 at 14:43

Veröffentlicht in Film und Fernsehen, Global Denken

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Keine Hoffnung für Afrika !?

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Der Präsident des afrikanischen Staates Simbabwe, Mugabe, ist indessen aus seinem vierwöchigen Urlaub zurück gekehrt. Derweil hat sich die Cholera im Land (und über die Landesgrenzen hinaus) weiter ausgebreitet. Die Zahlen der Infizierten und Toten hat dabei schon die Anzahl des „Worst Case Szenarios“ der Weltgesundheitsorgansiation (WHO) erreicht. [Q]

Während in dem Land die Bevölkerung stirbt hat sich der Despot Mugabe jetzt mit der Opposition auf eine neue Regierung geeinigt. Unter dem Druck der afrikanischen Nachbarländer musste der Oppositionsführer die Stelle des Ministerpräsidenten annehmen, während die Regierungssprecher klar machen, dass die ganze Macht doch in den Händen des Präsidenten und damit Mugabes bleiben wird. [Q]

Wieso die afrikanischen Staaten an Mugabe festhalten und damit an dem Mann, der das Land in den Ruin geführt hat, bleibt mir ein Rätsel. Ebenso kann ich noch nicht sehen, dass mit der Regierungsbeteiligung der Opposition ein Fortschritt hinsichtlich Demokratie und Menschenrechte zu verzeichnen ist, wenn Mugabe die Politik des Landes weiterhin bestimmen darf.

Die Afrikanische Union (AU) fordert derweil die europäischen Staaten und die USA auf ihre Sanktionen gegenüber Simbabwe aufzuheben und finanziell zu unterstützen. Dies auch, damit sich die humanitäre Lage verbessert. [Q] Auch wenn unbestritten ist, dass den Menschen vor Ort in Not geholfen werden muss, so bin ich doch der Meinung, dass Europa und die USA hier hart bleiben sollten.

Wer der Ansicht ist, dass ein Despot, der mit fast 100.000 US-Dollar in Urlaub fliegt, und Waffen aus China importiert, während in seinem Land eine Inflation über 200 Millionen Prozent herrscht und die Cholera wütet, weiter die Macht in einem Staat ausüben soll, der darf auch gerne dem Staat helfen und damit eine Regierung stützen, welche die Menschenrechte mit Füßen tritt.

Auch die aktuellen Nachrichten über die weiteren Pläne hinsichtlich des Völkermords in der Darfur-Region und den, wie schon länger vermutet, wieder aufflammenden Kämpfen im Süden des Sudan, lassen keine große Hoffnung aufkommen. Wie kann es sein, dass die Regierung, der viele Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, die Friedensmission von UN und Afrikanischer Union (AU) auffordert ihre Leute aus einer 30.000-Einwohner-Stadt abzuziehen, damit man dort Rebellen bekämpfen kann? [Q]

Unter dem Vorwand der Rebellenbekämpfung werden seit Jahren in Darfur ganze Städte niedergebrannt und die Einwohner, Männer, Frauen und Kinder, hingeschlachtet. Das ist auch der Grund, warum vor dem Internationalen Strafgerichtshof eine Anklage gegen den sudanesischen Staatchef wegen Völkermords in Vorbereitung ist. Nachdem einige Länder mit guten wirtschaftlichen und/oder politischen Beziehungen zum Sudan schon auf eine Aussetzung des Verfahrens gedrängt haben, hat jetzt auch die Afrikanische Union gefordert auf die Anklage zu verzichten. [Q]

Wenn Staatsführer, die seit Jahren die Menschenrechte mißachten und gegen die eigene Bevölkerung handeln, von der Afrikanischen Union (AU) unterstützt werden, dann lässt das nicht sehr hoffnungsvoll an eine friedliche Zukunft des afrikanischen Kontinents glauben.

Written by Rabe

1. Februar 2009 at 19:11

Levantiner Haselnuss aus der Levante !?

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Von „Mon Cheri“ kennt man ja schon die Piemont-Kirche, die nur dem Marketing dient und gar nicht aus Italien, sondern aus Portugal kommt. Gerade hörte ich in einer Fernsehwerbung von „Ferrero Rocher“, dass diese (zugegebenermaßen ja leckeren) Süßigkeit auch aus „levantiner Haselnüssen“ besteht. Zeit, dieser scheinbar exklusiven Nussart nachzugehen.

Das Ergebnis ist ernüchternd, denn an sich hat diese Nuss mit der Levante zumindest heute wenig zu tun. Die Levante ist an sich die östliche Küste des Mittelmeers, aber die Nuss wird an der türkischen Schwarzmeerküste geerntet. Jedoch scheint sie, wenn man die entsprechenden Internetshops durchforstet, unter dem Namen „Levantiner“ weit verbreitet zu sein.

Es stellt sich die Frage, ob die richtigere Bezeichnung „türkische Haselnuss“ in Deutschland wohl nicht absatzfördernd. Ehrlicher ist da schon „RitterSport,“ auf deren Webseite die Nuss als „Türkische Haselnuss (Levantiner)“ bezeichnet wird. Aber sicher eine Marketingbezeichnung, über die man vielleicht mal nachdenken sollte …

Written by Rabe

1. Februar 2009 at 14:13

Veröffentlicht in Sammelsurium

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