RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

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Fotos: Hochzeit + Truck-Grand-Prix.

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Nachdem ich mich ja entschieden hatte zum Drachenfest die Kamera nicht mitzunehmen (da ich sie nicht immer mitschleppen wollte und sie im offenen Zelt nicht besonders sicher ist) und in den letzten Wochen soviel Stress war, dass ich keinen freien Kopf und damit die Muße zum fotografieren hatte, wird die Kamera dieses Wochenende im Rahmen der Sinziger Kirmes wohl nach einigen Wochen das erste Mal wieder zum Einsatz kommen. Damit waren die Fotos von der Hochzeit von Freunden und vom Truck-Grand-Prix die letzten Bilder, die ich gemacht habe – und deren Nachbearbeitung ich heute soweit abgeschlossen habe.

Weitere Fotos, die ich auf beim Truck-Grand-Prix gemacht habe findet man im entsprechenden Album bei Picasa.

Eine Übersicht über die meines Erachtens besten Fotos findet man, wie gewohnt, auf meiner Seite www.eifelrabe.de – und dort darf und kann man auch die Bilder kommentieren ;-)

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„Das kann ja mal passieren.“ !?

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So die Aussage eines Passanten, der gerade im Fernsehen kam – befragt nach dem Fall Kaesmann. Die höchste Vertreterin der Evangelischen Kirche in Deutschland ist am Wochenende in der Innenstadt von Hannover von der Polizei gestoppt worden – sie saß mit 1,54 Promille hinter dem Steuer. [Q] [Q] [Q]

Meiner Meinung nach kann und darf das nicht passieren. Wer mit einem solchen Alkoholgehalt Auto fährt gefährdet ja nicht nur sich selbst (wer sich selber suizidal verhält kann das von mir aus gerne machen), sondern auch andere Menschen. Das ist schlicht und ergreifend nicht nur illegal, sondern verantwortungslos.

Gerade Menschen in Vorbildfunktionen, wie Frau Kaesmann, haben hier eine besondere Pflicht. Eben die Pflicht Vorbild zu sein.Wer Moral predigt und dann diese Maßstäbe nicht hält dient nur als Beispiel, dass man einen Menschen nicht nach seinen Reden, sondern nach seinem Handeln beurteilen sollte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Frau Kaesmann sollte die Konsequenzen aus ihrem moralischen Versagen ziehen und zurücktreten.

Written by Rabe

23. Februar 2010 at 18:17

Fundstück 028: Aktion Erste Hilfe.

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Der normale Deutsche geht zu dem Acht-Stunden-Kurs „Sofortmaßnahmen am Unfallort“, weil man diesen ja für den Führerschein braucht. Und selbst das ist den meisten Leuten schon lästig. Das war es dann meistens aber auch. Nach einigen Jahren hat man das Meiste vergessen und hat auch keine Ahnung davon, dass sich auf Grund von neuen medizinischen Erkenntnissen Sachen geändert haben.

Mein Vater hat damals (bei seinem letzten Kurs in der Richtung) gelernt, dass man ein stark blutendes Gliedmaß mit einem Gürtel oder Seil abbindet. Wer das heute anwendet, kann sich der Körperverletzung strafbar machen. Ich habe auch noch eine andere Herz-Lungen-Wiederbelebung gelernt, als sie heute praktiziert wird. Durch meine Tätigkeit im THW, bei der ein 16-Stunden-Erste-Hilfe-Kurs verbindlich ist, und einigen weiterführend Kursen weiß ich das – aber der „normale“ Deutsche, der mit 18 Jahren seine 8 Stunden abgerissen hat, weiß das meist nicht mehr.

Schlimmer ist aber, dass man logischerweise im Laufe der Zeit das Gelernte vergisst, weil man es Gott-sei-Dank nicht jeden Tag anwenden muss. Aber im Notfall, wenn andere Menschen Hilfe benötigen und wahrscheinlich sogar deren Überleben davon abhängt, haben viele Leute Angst zu helfen und stehen statt dessen dumm in der Gegend rum. Dabei ist Helfen, egal wie, immer besser, als Nichts zu tun.

Letztendlich muss man aber feststellen, dass dieser eine 8-Stunden-Lehrgang „Sofortmaßnahmen am Unfallort“ (ergo noch nicht mal ein  „Erste Hilfe“-Lehrgang, der ja 16 Stunden dauert) einfach nicht ausreicht und jeder immer mal wieder einen solchen Kurs besuchen sollte. Dafür, dass mehr Deutsche in der Lage sind bei einem Notfall schnell und kompetent Erste Hilfe zu leisten, setzt sich mein Fundstück ein.

Unter der folgenden URL findet man nicht nur Informationen rund um die Erste Hilfe, sondern auch eine interaktive Lernwelt und ein Online-Game als Wissenstest. Mal rein schauen, sich die Zeit nehmen und sinnvoll Spaß haben:

http://www.aktion-erste-hilfe.de/

Die Aktion hat übrigens auch eine eigene Facebook-Gruppe.

Fundstück 020: Tod durch SMS.

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In Cwbran in Wales hat die Polizei ein Video veröffentlicht, dass durch einem gestellten Unfall die Gefahren, die durch das Lesen, Schreiben und Versenden von SMS während des Autofahrens bzw. am Steuer entstehen, deutlich vor Augen führen soll. Wenn Vorschriften und Ratschläge nicht mehr helfen muss man es den Leuten halt mit dem Holzhammer beibringen ;)

Written by Rabe

27. August 2009 at 17:24

Deutschland: Das große Sterben.

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Erst die Banken, dann Opel, dann die anderen Autohersteller, dann die Zulieferer … und wer kommt als nächstes und fordert wegen falscher Entscheidungen finanzielle Unterstützung durch den Staat? Die Banken verursachen durch riskante Geschäfte eine internationale Finanzkrise und stürzen uns damit in eine neuen Rezession, kaum dass wir die alte Rezession überwunden glaubten. Die großen Betriebe schreien nach dem Staat, nachdem sie die vergangenen Jahren jede Einmischung des Staates in den Markt verteufelt haben. Jetzt aber soll der Staat – und damit wir mit unseren Steuergeldern – helfen, wenn die Gewinne schrumpfen. Aber wem soll bzw. will der Staat helfen? Der global aufgestellten Großindustrie, keine Rede von den Mittelständischen.

Seit Jahren schon ist die Rede davon, dass in Deutschland die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. Es ist jedem bewusst, dass der Mittelstand, der als Motor unserer Wirtschaft und als wichtigster Arbeitgeber des Landes ständig hochgelobt wird, immer weiter schrumpft. Schon in der letzten Rezession, in der das Sterben der Mittelständischen Betrieben eingesetzt hat, habe ich mich öfter gefragt, warum es kein Entschuldungsprogramm, ein Hilfsprogramm, einen „Schutzschirm“ für diese Betriebe gibt. Auch jetzt wird nur von Hilfsprogrammen für die Großindustrie gesprochen, die kleinen Betriebe werden wieder sich selbst überlassen – und das große Sterben wird weitergehen.

Ich bin ja so gar kein Fan von Lafontaine, aber als er vor Jahren kurz Finanzminister war wurde er ausgelacht wegen seiner Forderungen nach einer Erhöhung der Binnennachfrage, da dies im Zeitalter der Globalisierung und des Wirtschaftsliberalismus als veraltetes Konzept galt. Heute jedoch muss ich mich fragen, ob eine höhere Binnennachfrage nicht der ganzen Wirtschaft genutzt hätte bzw jnutzen würde. Doch an Maßnahmen, damit der normale deutsche Bundesbürger mehr Geld in der Tasche hat und sich ergo mehr kaufen kann, mangelt es weiterhin. Stattdessen stützt man die Großbetriebe, die durch Managementfehler anderer global agierender Unternehmen einen finanziellen Engpass haben. Da geht es ihnen grundsätzlich nicht anders, als der Mehrheit der Bevölkerung.

Auch die Maßnahme die Besteuerung von Kraftfahrzeugen nach der CO2-Belastung und die Förderungen bei Kauf eines Neuwagens halte ich für verfehlt. Diese Maßnahmen sollen den Absatz von Kraftfahrzeugen fördern, bezieht sich aber auf Neuwagen – und wer kauft sich schon einen Neuwagen? Das sind die Betriebe, für die sich ein Neuwagen steuerlich eher lohnt als der Kauf eines Gebrauchwagens. Der normal verdienende Deutsche wird davon jedoch nicht profitieren bzw. sich deshalb wohl eher nicht für den Kauf eines Neuwagens entscheiden, sondern sich weiter auf dem Gebrauchtwagenmarkt umschauen. Da hätte eine Besteuerung der Kraftfahrzeuge nach dem CO2-Ausstoß wahrscheinlich mehr gebracht und auch direkt noch positive Auswirkungen für den Klimaschutz gebracht.

Und wenn ich gerade dabei bin die Autoindustrie zu verreißen mache ich direkt weiter: Im Rahmen der Absatzkrise wurde auch die Beschwerde publik, dass auf Grund der staatlichen Umweltauflagen hinsichtlich des Schadstoffausstoßes und des Treibstoffverbrauchs nun höhere Forschungskosten auf die Automobilhersteller zugekommen sind und diese ihren Teil zur aktuellen Krise beitragen würden. Ich bin ja kein Experte, aber selbst mir war schon vor über zehn Jahren klar, dass die Schadstoffbelastung und der Verbrauch der Autos gesenkt werden muss – und hätte dann auch entsprechend geforscht. Dass die Autoindustrie lieber weiterhin PS-Boliden auf den Markt geworfen hat und sich nicht um den Verbrauch und damit die Finanzierbarkeit der Mobilität durch den Normalverdiener gekümmert hat kann nur jetzt schlecht dem Staat vorgeworfen werden.

Es wird aber wohl so kommen, wie es immer kommt: Die Großindustrie erhält weitere Vorteile, um möglichst unbeschadet über die Krise zu kommen und die Manager werden trotz ihrer Fehlentscheidungen ihr Vermögen mehren. Zeitgleich setzt beim Mittelstand und bei den Kleinbetrieben das große Sterben wieder ein, was sich unmittelbar auf die Binnennachfrage auswirkt und damit auch auf die Arbeitsplätze.  Auch wenn der Mittelstand sicher mit der Großindustrie verflochten ist, so hat es während der letzten Rezession dem Mittelstand auch nicht spürbar genutzt, dass Deutschland Export-Weltmeister war. Es bleibt dabei: Es wird wohl wieder einmal lediglich reagiert und ein allumfassendes Konzept, das auch nachhaltig wirkt, weder erarbeitet noch realisiert wird. Wobei ich hoffe mich in diesen Punkten zu irrren.

Ein bisher jedoch in der Presse zumindest von mir nirgendwo gesichteter Punkt bringt uns von der Situation in Deutschland zum Weltmarkt. Ich denke wir können den Konsens treffen, dass wir uns im Zeitalter der Globalisierung befinden und die Märkte zusammen hängen – unabhängig davon, ob man das gut findet oder nicht. Aus globaler Sicht ist jeder Industriestaat derzeit wohl bestrebt seine Wirtschaft durch Hilfsgelder zu stützen. Sofern diese ohne Gegenleistung erfolgen (und diese Leistungen sehe ich gerade nicht) sind das Subventionen – und damit Gift für den Weltmarkt. Gerade die Entwicklungsländer werden darunter zu leiden haben, denn diese dürfen, wenn sie der WTO angehören, ihre heimische Wirtschaft nicht subventionieren bzw. können im Land selbst produzierten Produkte nicht so günstig anbieten wie die subventionierten Produkte aus den Industrieländern. Die Folge könnte eine Vergrößerung der Armut in der dritten Welt sein, durch die auch der Welthunger ansteigen wird.

Es bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten und mit kritischem Blick zu beobachten. Und/Oder wir verhalten uns antizyklisch, um die Binnennachfrage und damit die heimischen Wirtschaft zu stärken – zumindest soweit man dazu in der Lage ist. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe darauf, dass ich mein Pessemismus sich nicht erfüllt.

Written by Rabe

17. November 2008 at 11:01

Karmapunkte: „Bibel an Bord“.

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Gestern standen meine Herzensdame und ich wieder ein mal auf der B9 vor Bad Breisig im Stau, als wir vor uns am Auto einen Aufkleber sahen: „Bibel an Bord“. Meine Traumfrau verwies auf die Karmaliste von Bob, auf der es für besondere Aktionen Punkte gibt, und fragte sich, ob es für einen solchen Fund auch Punkte gibt. Mein Vorschlag war ja auszusteigen, beim besagten Auto an die Scheibe zu klopfen und zu fragen, ob man die Bibel mal sehen könnte. Ich glaube dafür hätte es einige Karmapunkte gegeben, aber der Stau war schneller zu Ende, als das wir uns aufraffen konnten. So wird die Frage, ob Menschen mit einem solchen Aufkleber wirklich immer eine Bibel an Bord mit sich führen, leider fürs erste unbeantwortet bleiben. Leider bleiben wir damit wohl auch ohne Karmapunkte zurück … :(

Written by Rabe

21. September 2008 at 11:58

Veröffentlicht in Sammelsurium

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