RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Archive for the ‘Nicht-Raucher-Leben’ Category

Aufhören? Das kann man nicht oft genug machen!

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Am 25. April hatte ich ja schon hier davon berichtet, dass mein letzter Versuch mit dem Rauchen aufzuhören am 22. Januar gescheitert ist, ich aber immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben habe es zu schaffen. Anders gesagt: Am Sonntag, den 23. Mai 2010 habe ich meine (bisher) letzte Zigarette geraucht und bin schon an dem Punkt angelangt, an dem ich Raucher vom Geruch her eklig finde und das Essen anders schmeckt. Im Irish Pub gestern war es intensiver, während das FastFood von McDonalds heute mir gar nicht mehr geschmeckt hat. Aber ich bin noch weit davon entfernt, dass ich mir nicht mehrfach pro Tag eine Zigarette wünsche …

Aus einer Unterhaltung gestern:
Meine kleine Hexe: „Hagen hat mit dem Rauchen aufgehört.“
Bekannte: „Schon wieder?“
Bekannter: „Das kann man nicht oft genug machen.“
Wie wahr, wie wahr …

Interessanterweise habe ich gerade übrigens festgestellt, dass wir heute Weltnichtrauchertag haben: http://www.who-nichtrauchertag.de/

Written by Rabe

31. Mai 2010 at 13:39

Das war wohl nix …

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Mit diesen Worten überschreibt Slagash seinen heutigen Beitrag, der davon kündet, dass er es seit seinem letzten Beitrag am 28. Dezember 2009 doch nicht zum Nichtraucher geworden ist. Mein letzter Beitrag als angehender Nichtraucher datiert auf den 14. Januar 2010 und auch ich muss zugeben, dass ich es ebenfalls nicht geschafft habe.

Am 22. Januar 2010 habe ich auf der Liverollenspielveranstaltung „Amonlonder Akademie“ wieder eine Packung gehabt. Indessen rauche ich wieder eine halbe Packung Zigaretten pro Tag. Und ärgere mich. Über mich selbst.

Wie Slagash gebe ich das Ziel jedoch nicht auf und mich verloren. Auch bei mir ist der Wille da wieder einen Ansatz zu wagen. Nicht heute und nicht morgen, zwischen Tür und Angel, zwischen Arbeit und Gewohnheit – sondern dann, wenn ich bereit bin. Einen Termin habe ich mir gesetzt, aber wie mein „Leidensgenosse“ werde ich diesen nicht bekannt geben. Doch zu gegebener Zeit werde ich wieder darüber berichten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt …

Written by Rabe

25. April 2010 at 19:58

Heute um 21 Uhr …

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… werde ich 20 Tage nicht mehr geraucht haben. Das sind dann 480 Stunden, 28.800 Minuten und 1.728.000 Sekunden. Als ich aufgehört habe, rauchte ich in zwei Tagen eine Packung (auf Larp etwas mehr), die einen Wert von 4,50 € hatte. Ergo habe ich jetzt 45,00 € gespart. Geld, dass natürlich schon in die Klamotte und Ausstattung von Askir geflossen ist. Aber besser dahin, als es in die Luft zu pusten bzw. in der Lunge abzulagern.

Trotzdem habe ich noch oft, vor allem kurz nach der Arbeit zu Beginn des Feierabends, Lust auf eine Zigarette. Und dieses Verlangen wird wohl auch so schnell nicht aufhören. Manchmal frage ich mich schon, ob eine Zigarette denn schaden würde, wenn ich nur diese eine … aber das habe ich mir auch schon mal gesagt. Nach acht Monaten Nikotin-Abstinenz habe ich danach wieder richtig angefangen. Also darf es wohl leider nicht mehr sein.

Gut, dass in der Larp-Taverne der Amonlonder Akademie Rauchverbot herrscht, denn sonst wäre ich wohl arg in Versuchung geraten. Aber zum Rauchen in die Kälte gehen zu müssen dürfte Argument genug sein, um keine Zigarette anzurühren.

Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass man von mir aus auch das Rauchen von Shishas hätte verbieten können. Zum einen kann ich den Teilen letztendlich wenig abgewinnen und zum Anderen empfinde ich, je nachdem was für ein Tabak geraucht wird, den Geruch als Gestank. Und wenn man darum bittet wegen dem Rauch zu lüften sind wahrscheinlich die Shisharaucher die Ersten, die jammern, dass es zu kalt ist. Und schon ist das Fenster zu, aber dem vom Rauch gestörten wird zugemutet weiter im Nebel nach seinem Bier zu suchen. Bin jetzt schon gespannt, ob meine Vorhersage eintreffen wird – ich hoffe ja nicht ;-)

Written by Rabe

14. Januar 2010 at 18:34

Ohne Rauchen keine Pausenlegitimation !?

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Auch wenn es Momente gab, in denen es wirklich schwer gefallen ist, habe ich auch die Silvesternacht ohne Zigaretten überstanden. Aber ich stimme meinem Nachbarn zu, dass wir als Ausgleich Sport treiben sollten. Nicht nur, um durch das Ersatzsuchtmittel Schokolade nicht noch breiter zu werden, sondern auch um das Verlangen nach einer Zigarette durch etwas Anders zu ersetzen. Wobei das Wetter derzeit nicht gerade dazu einlädt dieses Vorhaben in die Realität umzusetzen.

Aber wie schon mal geschrieben: Jede Stunde ist ein Erfolg. Und aktuell sind es 163 Stunden ohne Zigaretten. Heute Abend um 21 Uhr sind es jetzt schon 7 Tage und damit eine Woche ohne Zigaretten.

Neben dem mich wirklich störenden Gedanken, dass es mir für alle Zeiten verboten ist, überhaupt mal an einer Zigarette zu ziehen, merke ich zusehends, dass mir auch die durch die Raucherei „legitimierten“ Rückzugszeiten fehlen und vor allem, wenn ich wieder arbeiten bin, fehlen werden. Ich erinnere mich da an einen Fall, als ich im Herbst 2007 gerade einen Monat aufgehört hatte und bei einem Con die Zelte aufgebaut wurden. Nach dem Aufbau wurde normalerweise eine Zigarette geraucht und in dieser Zeit hat man auch seine Ruhe, denn Niemand fragt, ob man mit anfassen kann. Aber wenn man Nichtraucher ist und sich hinsetzt, um etwas zu verschnaufen, wird man von Anderen genötigt sofort zu helfen, weil man ja keinen triftigen Grund (wie eine Zigarette in der Hand) hat, um Nichts zu machen.

Die Raucherpause ist einfach auch eine Verschnaufpause. Und man braucht immer mal wieder eine solche Pause, in der man sich für zehn Minuten zurück ziehen und mit seinen Gedanken allein sein kann. Ich zumindest brauche diese Ruhe und diese Zeit für mich. Wenn man Raucher ist, kann man sich die Zeit mit dem Verweis auf seine Sucht immer mal wieder nehmen. Aber wenn man nicht raucht, dann hat man sich selbst gegenüber keinen triftigen Grund – und erst recht nicht gegenüber Dritten. Das sehe ich als Problem – oder ich entwickle die Dreistigkeit mir die Zeit einfach zu nehmen, wenn ich sie brauche, und sie ungeachtet der Meinung anderer Leute auch durchzusetzen.

Aber die Frage bleibt, was man statt Rauchen in diesen zehn Minuten dann macht. Außer Schokolade essen. Oder Sport machen (was im Büro etwas schwierig wird). Hat Jemand eine Idee?

Written by Rabe

1. Januar 2010 at 16:26

Meldung: 121 Stunden rauchfrei.

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Habe die Bewährungsprobe am Nachmittag gut überstanden. Mein Nachbar und Wieder-Entzugs-Kamerad hat ebenfalls nicht geraucht. Dafür haben wir ein paar Bonbons gelutscht, um etwas im Mund zu haben. Indessen sind bei mir 121 Stunden ohne Zigaretten um, also knapp über 5 Tage – und ich habe einen Beitrag von mir gefunden, in dem ich damals, als ich schon sieben Monate aufgehört hatte (und nach einem weiteren Monaten so dumm war wieder eine Zigarette zu rauchen), ein erstes Fazit gezogen habe, wie sich doch die Lebensqualität steigert, wenn man aufhört zu rauchen: „Entqualmtes Leben„. Ein Bericht, der Ansporn ist …

Written by Rabe

30. Dezember 2009 at 22:18

Bewährungsprobe im Nikotin-Entzug.

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Aktueller Stand: 111 Stunden ohne Zigarette. Natürlich habe ich hin und wieder Lust auf eine Zigarette, aber es hält sich in Grenzen. Nachdem ich aber die letzten Tage nur mit Nichtrauchern oder Nichtmehrrauchern verbracht habe, könnte es heute Nachmittag zu einer ersten Bewährungsprobe kommen. Ich helfe meinem Nachbarn bei den restlichen Entrümpelungsarbeiten in seiner alten Wohnung. An sich sollte das nicht das Problem sein, da besagter Nachbar ja auch mein Mit-Entzug-Leidensgenosse sein sollte – aber wie er mir eben gestand hat er gestern der Sucht im Angesicht der bevorstehenden Arbeit in der alten Wohnung nicht widerstehen können. Jetzt hoffe ich nur, dass ich ihn heute Nachmittag zur Abstinenz überredet bekomme, damit ich nicht zu stark in Versuchung geführt werde.

Verdammt, das wird hart …

Written by Rabe

30. Dezember 2009 at 11:59

72 Stunden ohne Zigarette.

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21.00 Uhr – und damit bin ich 72 Stunden bzw. 3 Tage rauchfrei. Mehr als ein mal wurde heute im Ikea meine Geduld auf die Probe gestellt, doch überraschend selten hatte ich wirklich das tiefe Bedürfnis nach einer Zigarette. Es ist wahr: Es wird mit jedem Tag einfacher. Ich glaube der schlimmste Gedanke dabei ist für mich, dass ich nie mehr in meinem Leben eine Zigarette anpacken darf. Während meine Freundin immer mal wieder eine Zigarette rauchen kann, um dann direkt wieder mal vier Wochen nicht zu rauchen, bin ich wohl zu sofortiger Sucht verdammt. Das hat das letzte Mal, als ich acht Monate aufgehört hatte, gezeigt – eine Zigarette und es ist vorbei.

Doch das Aufhören ist immer einfacher, wenn man nicht alleine ist. Wenn man nicht alleine den Entzug durchsteht, wenn man sich austauschen und gegenseitig in dem Beschluss bekräftigen kann. Daher bin ich froh, dass ich nicht alleine bin, sondern dass ein Freund von mir mitzieht. Dass er als Nachbar die Wohnung über mir bewohnt macht es noch einfacher. Bisher trafen wir uns Abends noch auf eine Zigarette, nun nicht mehr. Ich bin noch am überlegen, wodurch man dieses doch an sich recht nette Ritual ersetzen kann. Und selbst wenn wir feststellen, dass Pullmoll was kann (es ersetzt im Mund den Zigarettenqualm), so finde ich, dass es einem gemeinschaftlichen Halsbonbonlutschen am Abend etwas an Stil mangelt.

Da bloggen auch eine Art Therapie ist, hat mein Freund, Nachbar und Leidensgenosse heute auch sein eigenes Blog eröffnet, dass auch direkt mit dem Thema des Entzugs in einer positiven Sichtweise begonnen wurde: Link.

Ich rufe ihm zu: „Tschakka – wir schaffen das !!!“

Written by Rabe

28. Dezember 2009 at 21:12