RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

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Mein Tag_Folge 007_02.05.2010

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Die kleine Hexe wollte laufen gehen und hat mich mitgezerrt – auf den Sinziger Mühlenberg. Ich also Kamera geschnappt, weil ich die Hoffnung hatte vielleicht ein paar schöne Motive zu finden. Gefunden habe ich Regen, so dass die Kamera doch fast nicht aus der trockenen Tasche raus kam. Als dann aber eine graue Front in Sicht kam habe ich doch noch schnell ein Foto gemacht, bevor ich mich in die Sicherheit des Autos zurück zog. Es dauert nicht lange, bis meine kleine Hexe angesprintet kam – das Gewitterdonnern und der Hagel haben ihr im wahrsten Sinne des Wortes Beine gemacht :D

Wir waren den Mühlenberg noch nicht ganz runter, als die kleine Unwetterfront schon wieder weiter gezogen war. Aber auf der Westumer Strasse konnte man anhand der zerzausten Kirschbäume sehen, dass der kurze Besucher einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat: Ein rosafarbener Teppich ziert jetzt die Strasse. Ich finde es schön – und das war ein Foto wert. :)

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Written by Rabe

2. Mai 2010 at 12:03

Mein Tag_Folge 006_24.04.2010

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Es war THW-Tag im Phantasialand. Zu vergünstigten Eintrittspreisen einen Tag Spaß haben. Natürlich haben auch wir aus Sinzig uns das nicht entgehen lassen, so dass zwölf Junghelfer und -helferinnen mit ebenso vielen Helfern und Helferinnen am Samstagmorgen nach Brühl aufbrachen. Jugendbetreuerin Biggi Deutschmann-Rönn klärte mit den Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren die Regeln, bevor alle in kleinen Gruppen aufbrachen. Ein Lob an die Disziplin und das Verantwortungsbewusstsein in unserer THW-Jugend e.V.: Immer waren alle pünktlich am vereinbarten Treffpunkt.

Ich selber habe gemeinsam mit einigen anderen Helfern die „Rentnergruppe“ gebildet, wenn ich ehrlich sein muss. Diese ganzen neuen Attraktionen für Leute mit zu geringem Blutdruck, einer Adrenalinsucht oder die sich einfach mehr Todesnähe wünschen, sind einfach Nichts für mich. Ich sehe gerne zu (und mache Fotos), aber ich muss da nicht selber drauf. Dafür stehe ich (sicher auch aus nostalgischen Gründen) mehr auf die alten Klassiker wie die Silbermine und die Geister-Rikscha.

Darüber hinaus genieße ich einfach die Atmosphäre des Freizeitparks. Viele Leute finden die Parks (gerade bei gutem Wetter, wie wir es gestern hatten) einfach zu voll und zu laut. Aber wäre es nicht voll und laut, dann wäre es kein richtiger Freizeitpark. Einfach irgendwohin setzen und die Leute beobachten. Die (liebevoll gemeint:) Verrückten, die von „Black Mamba“ zur „Colorado-Achterbahn“ und wieder zurück hetzen (wovon es auch in unserer Gruppe einige gab). Die glücklichen Gesichter der Leute, die pitschnass aus dem „River Quest“ hinauskommen. Eine Aufzählung, die ich noch weiter führen könnte.

Ja, ich liebe es einfach nur da zu sitzen und die Atmosphäre zu genießen, ohne dass ich groß auf irgendwelche „Attraktionen“ gehen muss.

Letztendlich war es ein toller Tag in einer netten Gruppe. Ich glaube es sagt alles, wenn ich für mich sagen kann: Ich wäre direkt heute mit den THWlern (Erwachsene wie Jugendliche) wieder hingefahren, wenn es gegangen wäre. :-)

Meinen „offiziellen“ Bericht findet man auf der Homepage des THW Sinzig.
Weitere Fotos im entsprechenden Flickr-Album.

Betrachtungen zur Wochenend-Entspannung.

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Ein tolles Wochenende liegt hinter mir. Und das nicht, weil ich die ganzen zwei Tage nichts vorhatte und gammeln konnte, sondern weil genau das nicht der Fall war. Klingt komisch, ist aber so.

Am Samstag bin ich um 6 Uhr aufgestanden, habe um 7 Uhr die THW-Unterkunft aufgeschlossen und habe das Gelände erst nach 19 Uhr wieder verlassen. Nur um zuhause kurz aufzuräumen, während meine kleine Hexe Lasagne gemacht hat – denn schon gegen 20 Uhr standen zwei THW-Kollegen vor der Tür, mit denen wir bis 2 Uhr einen  netten Abend verbracht haben. Sonntag konnten wir zwar bis 11 Uhr ausschlafen, aber wenig später waren wir schon auf dem Mühlenberg: Sie zum Laufen, ich um was für die THW-Jugend nachzuschauen. Nach Hause, frühstücken und ab zum Schwanenteich etwas spazieren gehen – bei dem Wetter daheim zu bleiben wäre auch vergeudet gewesen. Wieder daheim Fotos nachbearbeiten und bei Flickr hochladen, bevor ich den Grill angeschmisen habe, da mein Nachbar zum Grillen kam.

Wenn man (und ich) das so liest, klingt das irgendwie gewaltig nach Stress, aber ich bin selten so erholt gewesen, wie nach diesem Wochenende. Wenn ich da an Wochenenden zurück denke, an denen ich Nichts vorhatte und eigentlich nur gegammelt habe ohne etwas wirklich Sinnvolles zu machen, während ich dann im Endeffekt unzufrieden war und ich teilweise sogar ein schlechtes Gewissen hatte, war das erfrischend anders. Ja, es tut gut nicht nur zu Hause abzuhängen, sondern was zu unternehmen.

Oder wie sind Eure Erfahrungen?

Written by Rabe

20. April 2010 at 16:55

Mein Tag_Folge 005_20.02.2010

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Mein zweiter Dienst als Gruppenführer der 2. Bergungsgruppe des Technischen Zuges im Ortsverband Sinzig der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Auf dem Dienstplan stand im Rahmen der Fachausbildung das Thema „Grundlagen der Personenrettung“, bei dem die Helfer in der Betreuung betroffener Personen und verschiedener Arten ihres Transportes (mit und ohne Hilfsmittel) geschult wurden. Die meisten meiner Helfer haben das zum ersten Mal gehört, denn ca. 50% meiner Gruppe beginnt gerade erst mit der Fachausbildung. Das bedeutet auch, dass wir mit Helfern im Alter von 18 bis über 40 Jahren eine schöne Altersstruktur mit unterschiedlicher Lebenserfahrung in meiner Gruppe haben. Auch wenn die Ausbildung im Freien zeitweise bei Schneeregen stattfand bin ich letztendlich mit dem Tag zufrieden.

Nächstes Mal geht es, wenn alles klappt, in eine Scheune nach Waldorf, wo das Absichern von Bauwerken bzw. Bauwerksteilen in der Praxis geübt wird. Also wie man verhindert, dass ein Gebäude bzw. seine Rest über unseren Köpfen zusammenbricht. Dabei werden wir dann auch über Mittag draußen bleiben und dort Essen – etwas, was ich persönlich immer schön „urig“ finde. Jetzt muss der Dienst aber erst mal vorbereitet werden: Location begutachten, Material überprüfen, Szenario überlegen, Ablauf planen. Ich freue mich auf jeden Fall schon drauf.

Dieser Tage …

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Veilchendienstag
Begleitung des Karnevalszugs in Sinzig mit dem THW. So ruhig war es noch nie – ein richtiger Spaziergang. Wenn nur die Einsatzschuhe nicht so schwer wären. Und wenn der Mann auf dem Motivwagen mich nicht ständig mit Kamellen beworfen hätte. Memo an mich: nächstes Mal Helm anziehen.

Aschermittwoch
Ich habe Halsschmerzen. Die Nase rennt. Die Arbeit ruft. Schlage mich (letztendlich erfolgreich) mit einer Energieeinsparberechnung rum. Mein Leben ist die Hölle. Bis mich am Abend meine kleine Hexe mit leckerem Aufschnitt verwöhnt. Ein Haufen Medikamente wird vor mir aufgebaut.

Donnerstag
Die Erkältung befindet sich auf dem Rückzug. Der Sieg scheint mir sicher. Allein im Büro, viel Arbeit, Überraschungen auf der Baustelle. Damit ich am Samstag wieder fit bin gehe ich nicht zum Treffen der Fotogruppe im THW.

Das Highlight wird aber eine Mail vom Grimmland, die einige meiner bei Pixelio hochgeladenen Fotos in ihrem neuen Buch „Sagen und Geschichten aus der Eifel“ aus der Serie „Literarische Routen“ veröffentlichen werden – natürlich unter Nennung meines Namens. Und ein Belegexemplar erhalte ich auch.

Am meisten ärgert mich aber, dass ich immer noch keine zündende Idee für das aktuelle Wochenthema vom Projekt 52 habe. Da das Thema am Sonntag, dem Valentinstag, gezogen wurde lautet es „All you need is love“ – und die Rabbids sind zwar cool, aber ich glaube nicht, dass sie die Typen für so viel Romantik sind.

Mein Tag_Folge 004_15.02.2010

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Ich glaube meinen heutigen Tag, wie ja auch das letzte Wochenende, lässt sich am Besten in Fotos ausdrücken, denn heute ging es auf den Karnevalszug nach Niederzissen – mit meiner Freundin und meinen beiden Söhnen sowie mit den Kameraden des THW Sinzig, für und mit dem ich dort zur Zugsicherung unterwegs war.

Written by Rabe

15. Februar 2010 at 21:32

Mein Tag_Folge 002_30.01.2010

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Heute wusste das Wetter hier in Sinzig auch nicht, was es wollte. Die beiden Fotos wurden innerhalb von fünf Minuten von meiner Wohnung aus gemacht. Ich glaube mehr muss ich dazu nicht mehr sagen. Dabei habe ich aber heute festgestellt, dass ich der weißen Pracht immer noch nicht überdrüssig bin und Schnee einfach mein ästhetisches Empfinden anspricht. Ja, ich bin ein Wintermensch.

Zur Geburtstagsfeier meines Ältesten sind wir dann natürlich zu Fuß gegangen – sind ja nur etwa 10 Minuten. Draußen haben wir aber erst noch das Foto für das Projekt 52-Thema der Woche, „Wind und Wetter“, gemacht, dass man jetzt hier findet. Auf dem Weg haben wir die Abkürzung über den Friedhof genommen, der unter einer Schneedecke seinem Namen alle Ehre macht – und natürlich auch direkt für ein Foto herhalten musste [hier].

Als wir dann einige Stunden später wieder nach Hause gegangen sind war die Straße, die am Haus mit unserer Wohnung vorbei führt, dick mit Eis bedeckt. Natürlich hat es auch gekracht, weil ein Auto in ein anderes hinein gerutscht ist. Fast hätten wir kurze Zeit später das nächste Mal biegendes Metall gehört, als Jemand nicht verstanden hat, was ein Warnblinklich bedeutet und zu spät gebremst hat. Er konnte aber gerade noch rutschend ausweichen. Indessen ist auch die Polizei schon mehrfach vorbeigefahren.

Eigentlich wollten wir heute Abend ins Kino, in „Sherlock Holmes“, um genau zu sein. Auf Grund des Wetters und der Straßenverhältnisse haben wir uns aber für einen gemütlichen Abend daheim entschieden. Mit  Disneys „Tarzan“ oder Wagners „Siegfried“ und Amaretto-Apfelsaft. In dem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Abend und Prost.

Written by Rabe

30. Januar 2010 at 20:52