RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

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100%ige Sicherheit !?

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„Nach vereiteltem Terror-Anschlag in Detroit: Reiseunternehmer Öger fordert Handgepäck-Verbot“ titel heute die BILD. Da drängen sich mir direkt einige Fragen auf:
– Hatte der Attentäter von Detroit seine Bombe nicht eher als Beingepäck dabei?
– Wie versorgt man auf einem Flug ein Baby ohne Handgepäck?
– Wir die Welt friedlicher, wenn man Freiheiten für eine vermeintliche Sicherheit opfert?

Aber vor allem: Versucht man uns hier wirklich weiter weiß zu machen, dass 100%ige Sicherheit möglich ist ???

Wenn wir aber ganz ehrlich sein wollen: 100%ige Sicherheit wird es erst dann geben, wenn man den Mitflug von Passagieren verbietet – dann kommt auch kein Attentäter mehr an Bord und wenn doch, dann gibt es nicht so viele Opfer …

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Written by Rabe

30. Dezember 2009 at 11:34

Italiens Angriff über die rechte Flanke.

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Diese Informationen sind zwar nicht unbedingt brandneu, aber man kann halt erst über etwas schreiben, wenn man drüber stolpert. Mich wundert nur etwas, dass ich über so was zufällig im Netz stolpern muss und das kein großes Thema in den Medien gewesen ist (oder habe ich wirklich so viel verpasst?), was zu einem allgemeinen Aufruf zum Boykott Italiens als Urlaubsland hätte führen können. Stattdessen ist Italien wahrscheinlich mal wieder Urlaubsland Nummer 1 der Deutschen.

Italien, in dem man nach Streichungen im Budget der Polizei die hohe Kriminalitätsrate mit Bürgerwehren bekämpfen möchte [Q]. Eine dieser Bürgerwehren ist die Guardia Nazionale Italiana (Italienische Nationalgarde) , deren Homepage neben den italienischen Farben ein großes Sonnenrad, das seine Verwandtschaft mit dem Hakenkreuz nicht verbergen kann, ziert. Aber spätestens, wenn man die Uniformen der Garde sieht (links), kann man erahnen, welche Uniformen aus der Geschichte (rechts) Pate gestanden haben:

Und in einem Land, in dem das Tragen dieser Uniformen nicht nur erlaubt ist, sondern die Träger der Uniform von Staats Wegen sogar Authorität haben, machen viele Deutsche Urlaub. Mir fehlen die Worte …

Pro Larp-Kämpfe in der Dunkelheit.

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2009-05-17-DK1--003Die Liverollenspielveranstaltung „Drachenkrieger 1“ ist vorbei, die Review ist geschrieben – und jetzt beginnt das Sortieren und Säubern der Kleidung, das Trocknen des Zeltes und die Vorbereitung auf das nächste Con, das am Mitwoch beginnt. Passend zum Con habe ich auch den „Blutvogt-Mantel“ fertig gestellt, für den die ersten Skizzen ja schon im Januar entstanden sind. Aber die nächsten Nähprojekte warten schon. Aber zum eigentlichen Thema dieses Beitrages:

Als ich am Samstagabend die Wiese betrat, auf der wir den unheiligen Kreaturen entgegen treten sollten, um die Rüstung des Lichts vor ihnen zu bewahren, hatte die Abenddämmerung gerade eingesetzt. Erst nach der siegreich geschlagenen Schlacht kam mir in den Sinn, dass es dunkel wurde und man aus Sicherheitsgründen doch an sich eine Beleuchtung des Feldes benötigt hätte. Dann kam mir in den Sinn, dass es in der Nacht zuvor im Lager schon zu kleineren Kämpfen gekommen war und hier auch, bis auf einige vereinzelte Fackeln mit ihrem spärlichen Licht und zuweilen von der Spielleitung (SL) hochgehaltenen Taschenlampen, keine Beleuchtung zugegen war. Dabei war der Untergrund im Lager auf Grund des schlechten Wetters am Freitag wirdklich enorm rutschig.

Wenn ich nun an die letzten Cons zurück denke habe ich das Gefühl, dass die Qualität der Ausleuchtung immer mehr abnimmt. Waren früher zeitweilig viele Baustrahler auf Stativen im Einsatz und Elektro-Aggregate (wo es kein Stromnetz gab), so wirkten bei den letzten von mir besuchten Veranstaltungen diese Ausleuchtungen doch recht improvisiert. Im ersten Moment war ich innerlich entrüstet über diese Entwicklung, die ja auf Kosten der Sicherheit geht. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr zweifel ich daran. Ist dieses „Ich kämpfe nur auf einem ausgeleuchteten Platz“ vielleicht ein indoktriniertes Sicherheitsdenken, das aber nicht zwingend richtig ist!?

Die besagte Endschlacht in der Abenddämmerung hätte nie die Atmosphäre und Intensität haben können, wenn im Hintergrund das Rattern eines Aggregats zu hören und der Platz hell erleuchtet gewesen wäre. Licht hätte die Stimmung einfach zerstört und damit auch den intensiven Moment, der zum Rollenspiel einfach dazu gehören sollte.

Abgesehen von dem atmosphärischen Grund stellt sich aber immer noch die Frage, ob ein Ausleuchten den Kampf zwingend sicherer macht. Ich habe beim Kampf einen Kopftreffer kassiert und auf Grund eines Schwerhiebs auf meine Hand war diese später geschwollen. Aber auch Licht hätte im ersten Fall die falsche Schwerführung (von oben)  nicht verhindert und dass beim zweiten Fall meine Hand zufällig vor meinem Torso war, ist einfach Pech gewesen – ein normaler Sportunfall sozusagen. Auf einem hell erleuchteten Fußballfeld kommt es meiner Erfahrung nach zu mehr Verletzungen.

Eine Wiese mit vielen Löchern verbietet sich auf Grund der Verletzungsgefahr eh für Kämpfe – unabhängig davon, ob sie beleuchtet ist oder nicht. Und wer schaut während des Kampfes schon ständig nach unten, um Stolperfallen zu suchen? Zumindest Niemand der erwartet in der Schlacht länger als eine halbe Minute zu bestehen. Und um den Gegner zu sehen und eine Unterscheidung zwischen Kopf und Torso zu treffen reicht das auch Nachts vorhandene Restlicht normalerweise aus.

Meiner Meinung nach ist eine Ausleuchtung des Kampfplatzes oftmals eher ein Sicherheitsrisiko. Beim THW haben wir zum Ausleuchten Systeme wie den  Powermoon oder Fahrzeuge mit hoch ausfahrbaren Lichtmasten, womit man auch größere Plätze blendungsfrei ausleuchten kann. Da jedoch nur wenige Orgas sich ein paar Powermoons mit Stückpreisen über 700 € leisten können (vom Fahrzeug mal ganz abgesehen) muss man sich mit Baustrahlern auf den kleinen Stativen begnüngen – und erreicht nicht die für ein blendungsfreies Ausleuchten erforderliche Höhe. Geblendet sieht man jedoch weniger, als wenn man den Platz gar nicht ausleuchten würde – und damit sinkt trotz Beleuchtung die Sicherheit.

Daher ist meine Meinung: Wenn man keine blendungsfreie Ausleuchtung hinbekommt sollte man sie besser weg lassen. Der Platz sollte für Kämpfe geeignet sein – und dann sollte das natürlich Licht ausreichen. Schöner für die Stimmung ist es auf jeden Fall.

Written by Rabe

18. Mai 2009 at 09:16

Spruch des Tages 05:

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„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“

Benjamin Franklin, (1706 – 1790)

Written by Rabe

15. Mai 2009 at 10:09

Veröffentlicht in Nachdenkliches

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Polizeistaat Deutschland !?

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Wikipedia definiert den Polizeistaat wie folgt: „Der Begriff Polizeistaat bezeichnet eine Regierungsform, in der die Staatsführung durch ihre Verwaltungsorgane eine weitestgehende Kontrolle über die Gesellschaft wahrnimmt.“ Eine Kontrolle, die unsere Regierung aktuell in einem „Amoklauf gegen Grundrechte“ scheinbar auszuweiten sucht. Daher ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass Deutschland in einer Studie über die Annäherung von Staaten an den „elektronischen Polizeistaat“ schon heute den zehnten Platz einnimmt – und dabei ist Internetzensur noch nicht mal erfasst.

2009-05-14-polizeistaat

Der Bericht bei Heise: „Auf dem Weg zum „Elektronischen Polizeistaat“„, der Bericht bei Pressetext und der Bericht in Englisch als PDF-Datei.

Datenschutz gefährdet Sicherheit !?

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Nachdem ich gestern schon einen kurzen Beitrag zum Datenschutz geschrieben haben hier der zweite Beitrag über dieses Thema, da ich über einen interessanten Artikel gestolpert bin. Da ich die Information aber bei einem anderen Blogger gefunden habe, begnüge ich mich damit diesen interessanten Beitrag und informativen Blog zu verlinken (und widme mich selber lieber wieder dem Themenkomplex der humanitären Hilfe).

Eine kurze, stichpunktartige Zusammenfassung über das, was das Bundeskriminalamt nach dem Entwurf des neuen BKA-Gesetzes alles machen darf: Lawblog. Und da wir ja auch gemeinsam mit den US-Amerikanern für die Sicherheit der zivilisierten freien demokratischen westlichen industrialisierten whatever Welt sorgen wollen ist auch an dieser Front eine engere Zusammenarbeit geplant (auch wenn es noch Kritik gibt): Newsartikel.

Man könnte jetzt übrigens mit Verschwörungstheorien beginnen: Die arme Bevölkerungsschicht wächst, die Kluft zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, national und international scheint es zu einem Kampf um Ressourcen zu kommen – und gleichzeitig wird der Überwachungsapparat, der gut zur Unterdrückung unzufriedener Massen genutzt werden kann, ausgebaut. Man fühlt sich an die grundlegenden Gesetze und Rechte für die Staatssicherheit der DDR und Polizeiapparate noch dunklerer Kapitel der deutschen Geschichte erinnert.

Aber das sind nur kranke und fehlgeleitete Gedanken in einer Zeit, in der man halt auf gewisse Freiheiten verzichten muss, um sich als unbescholtener Bürger, der ja nichts zu verheimlichen hat, vom Staat vor fiesen und bösen Terroristen beschützen zu lassen. Der Datenschutz gefährdet lediglich unsere Sicherheit. Dann doch lieber unfrei als tot.

Oder !?

Paul und der Datenschutz.

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Paul ist ein Mensch wie Du und ich. Er lebt in einem demokratischen Staat. Um den Staat zu schützen beginnt dieser immer mehr alles und jeden zu überwachen. Paul hat nichts zu verheimlichen und merkt dabei gar nicht, wie der Datenschutz langsam aber sicher ausgehölt wird, bis er verschwindet. Der Weg zu einer Gesellschaft, in der jeder aus Angst vor Entdeckung lieber seinen Mund hält und sich anpasst. Eine meiner Ansicht nach gelungene Arbeit, die uns hoffentlich sensibilisiert für die derzeit in Deutschland existenten Bestrebungen unter dem Deckmantel der Sicherheit den Schutz unserer Daten und damit unser Freiheitsrecht einzuschränken. Unbedingt anschauen und erleben: Hier.

Written by Rabe

20. Mai 2008 at 14:08