RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

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Fundstück 017: Iron Sky.

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The Nazis went to the Moon:
„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt fürs Vaterland!“

Das Feuerkind hat mich gerade auf ein besonderes Filmprojekt aufmerksam gemacht und die Bilder aus dem Trailer lassen hoffen, dass dieses scheinbar bisher grösste Open-Movie Projekt Realität wird. Hier schon mal der erste Teaser als Vorgeschmack auf den Film auf Grundlage der Legende von der „Reichsflugscheibe„:

„Die Macher der Star-Trek-Parodie Star Wreck beginnen die Arbeit an ihrem zweiten Filmprojekt: Iron Sky. Wie schon beim Vorgänger soll der Film „kollaborativ“ entstehen, also unter Mitwirkung einer großen Internetcommunity. Die grobe Handlung erklärt ein erster Trailer: 1945 wanderten die Nazis auf den Mond aus, 2018 kommen sie zurück.“ Mehr Text und hier die Infos bei Wikipedia.

http://www.ironsky.net/

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Written by Rabe

7. Mai 2009 at 20:50

Gedanken zu den Morgennachrichten.

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An jedem Morgen eines Arbeitstages läuft bei mir das Frühstücksfernsehen bzw. Morgenmagazin. Man kann sicher trefflich darüber streiten, ob das mit den Nachrichten zu einem guten oder schlechten Start in den Tag verhilft. Unbestritten ist aber sicherlich die Tatsache, dass man viele Ideen für einen Blogeintrag erhält. Man mag sich jetzt fragen, warum dies aber dann mein erster Blogeintrag mit diesem Bezug ist – und ich kann es ganz einfach auf die morgendliche Müdigkeit abwälzen. Wenn man noch einem Zombie gleich durch die Wohnung schlurft ist es mir meist unmöglich alle Ideen bis zum Computer zu behalten. Heute aber habe ich zumindest einige Nachrichten und Eindrücke bis hier hin retten können:

Die Wahl des Bundespräsidenten – bzw. einer Bundespräsidentin. Scheinbar wird heute Gesine Schwan von der SPD gegen den amtierenden Bundespräsidenten Horst Köhler aufgestellt. Da sie nur mit den Stimmen der Grünen eine Chance hat gewählt zu werden folgte ein Interview mit derem Bundesvorsitzenden Bütikofer. Er ließ sich auf keinen Kandidaten festlegen und kündigte an, dass die Entscheidung über die Unterstützung eines der beiden Präsidentschaftskandidaten erst nach der Landtagswahl in Bayern erfolgen wird – unter Beachtung der daraus resultierenden Mehrheitsverhältnisse. Interessante Aussage, die zeigt, dass selbst die doch einst als basisdemokratische Partei mit Idealen angetretenen Grünen nicht danach urteilen, welche Person am besten für das Amt des Bundespräsidenten geeignet ist, sondern nach strategischen, parteipolitischen Gesichtspunkten. Er nannte nur noch einen weiteren Grund, der die Entscheidung beeinflussen könnte: Schon lange würden die Grünen ja eine Frau im höchsten Amt des Staates sehen. Da frage ich mich, ob das Geschlecht mehr über die Eignung einer Person aussagt, als die Fähigkeiten. Aber es ist wohl blauäugig zu glauben, dass politische Ämter nach Fähigkeiten vergeben würden.

Es ist 7.00 Uhr und es gibt die eigentliche Nachrichtensendung. Ich bin gespannt auf neue Nachrichten aus den Katastrophengebieten in Myanmar und China, wie auch darauf, was sonst so in der Welt passiert. Ich höre vom Wahlkampf um Horst und Gesine, vom Ausgang der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein (für mich als Rheinland-Pfälzer nur bedingt von Interesse) und von der Siemens-Schmiergeld-Affäre. Auch der Brand einer Lagerhalle in Ulm (Nein, es gab keine Toten und Verletzten) war eine Meldung und damit Sendezeit wert. Aber keine Zeile über die Vorkommnisse außerhalb Deutschlands. Ich bin verwundert und frage mich, ob ein Freund von mir recht hatte, als er in einem Gespräch über unsere Medienlandschaft anmerkte, dass wir uns auf us-amerikanische Verhältnisse zubewegen: Es interessiert nur noch, was im eigenen Land passiert. Schlimm, wenn es so ist.

Ist denn heute nichts passiert, was interessant wäre? Nur im Radio hört man von der Landung der US-Raumsonde „Phoenix“, die nach fast zehn Monaten und einer 680 Kilometer langen Reise planmäßig auf dem Mars gelandet ist und die ersten, gestochen scharfen Fotos zur Erde gesendet hat. Fotos, die man übrigens auch auf der Seite der NASA betrachten kann. In Simbabwe hat der Diktator Mugabe seinem Wahlkampf um das Präsidentenamt nach Verhaftungen und Ausschreitungen der Sicherheitskräfte gegen die Opposition mit der Ankündigung zum „Krieg gegen die Ausländer“ eine außenpolitische Dimension gegeben [Q]. Vielleicht erinnern sich einige in diesem Zusammenhang an Ausschreitungen und Enteignungen weißer Bürger von Simbabwe und es wundert sicher auch nicht, dass die Opposition nur aus Agenten des Westens besteht.

Jetzt schaut man morgens schon Nachrichten und das Morgenmagazin auf einem für gute Berichterstattung bekannten öffentlich-rechtlichen Sender und ist dennoch nicht wirklich über die Lage der Welt informiert. Aber ich weiß jetzt von einem Lagerbrand bei Ulm. Wenigstens etwas.

„Buran“ on Tour.

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Gerade komme ich vom Rhein zurück, wo ich mit meinen Kindern das russische (eher sowjetische) Space Shuttle „Buran“ auf seinem Weg zum Technikmuseum Speyer gesehen habe. Ein wahnsinniger Menschenauflauf – aber wie oft sieht man schon ein Space Shuttle auf dem Rhein !? Nähere Infos über „Buran“ findet man bei Wikipedia und auf der Seite seiner neuen Heimat, des Technikmuseums. Für meine Kinder (und natürlich für mich) war es auf jeden Fall ein Erlebnis, auch wenn die Kinder enttäuscht waren, weil es so klein war. Sie hatten sich das Shuttle wohl größer vorgestellt (und sind jetzt verwundert, dass selbst das Shuttle der NASA nur 1 m in der Länge und in der Höhe größer ist). Trotzdem war das heute am Rhein etwas, von dem sie morgen in der Schule erzählen können ;)

Written by Rabe

9. April 2008 at 13:08

Veröffentlicht in Mein Leben

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