RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

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Mein fotografisches Leben.

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Was das Hobby Fotografie angeht merke ich verstärkt, dass ich wohl in den nächsten Monaten mehr Geld in das Hobby investieren werde – leider wird das aber nicht so schnell gehen, wie ich gerne hätte. Denn irgendwie muss man ja auch noch die normalen laufenden Kosten bezahlen als auch andere Unternehmungen und Anschaffungen tätigen. Aber ich habe schon eine längere Liste mit Sachen, die ich brauche, denn mit der Minimalausstattung, die ich derzeit mein Eigen nenne, stoße ich schon des Öfteren an meine Grenzen.

Das hält mich aber natürlich nicht davon ab weiter Fotos zu machen und mein Auge zu schulen (auch wenn ich da noch einen weiten Weg vor mir habe). Das bedeutet aber auch, dass ich indessen nur noch selten ohne meine Kamera aus dem Haus gehen, denn man weiß ja nie, wann einem ein gutes Motiv vor die Linse läuft. So auch vor einigen Tagen, als ich nach der Arbeit spontan noch in die Stadt gegangen bin und gerade an der Kirche war, als sich eine Regenfront über die Stadt schob [Foto].

Auch die Fotogruppe des THW Sinzig hat indessen seine Arbeit aufgenommen und der erste Ausflug führte uns auf den Melatenfriedhof in Köln sowie den Anleger der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrtsgesellschaft. Gerade bei dem Ausflug habe ich festgestellt, dass mir noch Equipment fehlt. Aber auch mit meinen technischen Möglichkeiten sind einige meines Erachtens nach gute Fotos entstanden, die man im entsprechenden Flickr-Album betrachten kann. Aber ich möchte ebenfalls das Album eines THW-Kollegen von mir empfehlen, dessen Aufnahmen (und Begeisterung) mir Ansporn ist.

Ich hatte vergangenen Monat aber auch das Glück einen Kurztrip nach Südfrankreich machen zu können, wo wir uns auch die Zeit genommen haben die Stadt Narbonne zu besuchen. Zu Frankreich werde ich in einem anderen Beitrag noch etwas schreiben, aber die Fotos von dieser Kurzreise findet man ebenfalls in einem Flickr-Album.

Derzeit  bin ich zudem bemüht die verpassten bzw. noch nicht bearbeiteten Themen vom Projekt 52 umzusetzen. Was mich dabei freut ist, dass zwei Bekannte von mir (aus Österreich und aus Berlin) über mein Blog auch entschieden haben am Projekt 52 teilzunehmen: Renirja und Mohrle. Beiden wünsche ich viel Spaß und Erfolg.

Während meiner ganzen Fotoausflüge muss ich übrigens bemerken, dass mich nicht nur das Thema der „Alltagsästhetik“ los lässt, sondern auch Türen/Tore sowie Fenster eine besondere Faszination auf mich ausüben und sicher mit zu den bestimmenden Themen der letzten Wochen zählen. Daher gibt es auch bei Flickr entsprechende Alben zu den Themen Alltagsästhetik, Türen und Fenster.

Übrigens freue ich mich immer über konstruktive Kritik auf meinem Blog(s) bzw. auf Flickr, denn ohne diese kann ich mich nicht so gut weiterentwickeln und an meiner Technik arbeiten als mit. Also: Teilt mir ehrlich, offen und fleissig Eure Meinung mit.

Letztendlich werde ich ersuchen mir in den nächsten Wochen wieder mehr Zeit für Fotoausflüge ohne Zeitdruck zu verschaffen, auch wenn das nach einem Blick auf meinen Terminkalender nicht einfach wird. Aber was sein muss, muss sein. ;-)

Written by Rabe

3. April 2010 at 20:45

Dieser Tage …

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Veilchendienstag
Begleitung des Karnevalszugs in Sinzig mit dem THW. So ruhig war es noch nie – ein richtiger Spaziergang. Wenn nur die Einsatzschuhe nicht so schwer wären. Und wenn der Mann auf dem Motivwagen mich nicht ständig mit Kamellen beworfen hätte. Memo an mich: nächstes Mal Helm anziehen.

Aschermittwoch
Ich habe Halsschmerzen. Die Nase rennt. Die Arbeit ruft. Schlage mich (letztendlich erfolgreich) mit einer Energieeinsparberechnung rum. Mein Leben ist die Hölle. Bis mich am Abend meine kleine Hexe mit leckerem Aufschnitt verwöhnt. Ein Haufen Medikamente wird vor mir aufgebaut.

Donnerstag
Die Erkältung befindet sich auf dem Rückzug. Der Sieg scheint mir sicher. Allein im Büro, viel Arbeit, Überraschungen auf der Baustelle. Damit ich am Samstag wieder fit bin gehe ich nicht zum Treffen der Fotogruppe im THW.

Das Highlight wird aber eine Mail vom Grimmland, die einige meiner bei Pixelio hochgeladenen Fotos in ihrem neuen Buch „Sagen und Geschichten aus der Eifel“ aus der Serie „Literarische Routen“ veröffentlichen werden – natürlich unter Nennung meines Namens. Und ein Belegexemplar erhalte ich auch.

Am meisten ärgert mich aber, dass ich immer noch keine zündende Idee für das aktuelle Wochenthema vom Projekt 52 habe. Da das Thema am Sonntag, dem Valentinstag, gezogen wurde lautet es „All you need is love“ – und die Rabbids sind zwar cool, aber ich glaube nicht, dass sie die Typen für so viel Romantik sind.

Noch ein paar Worte zum Projekt 52.

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Der geneigte Leser erinnert sich vielleicht noch an meinen Beitrag, in dem ich mir mehr Kreativität im Projekt 52 erhofft habe. Vielleicht ebenfalls an meine Worte über die Berge von Zimmerpflanzen beim letztwöchigen Thema. Wenn man ein gutes Gedächtnis hat vielleicht auch an meine Erwähnung des Projekt-52-Fanprojekts hier. Drei Kunststudenten präsentieren im entsprechenden Blog eine Auswahl der ihrer Meinung nach 15 hochwertigsten Bilder jeder Woche.

Natürlich ein Vorhaben, dass auf Widerstand gestoßen ist. Eigentlich meiner Ansicht nach nicht sonderlich verwunderlich. Hatte mich ehrlich gesagt schon gewundert, dass meine eigene Beiträge zu diesem Thema bisher nur zustimmende Äußerungen geerntet haben. ;-) Das Fanprojekt jedoch hat auch negativen Feedback bekommen und stand deshalb letzte Woche fast vor dem Aus. Ich bin froh, dass sie sich das, auch auf Grund des Zuspruchs für das Projekt und konstruktiver Ideen (primär durch die Projekt-52-Initiatorin Sari), noch mal anders überlegt haben und weiter machen.

Dementsprechend wurde von gestern auf heute das Blog aktualisiert und die Listen auf den neuesten Stand gebracht. Ich kann nicht verhehlen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin, denn bei allen 5 bisherigen Wochenthemen ist mein Projekt-52-Beitrag mit dabei. Ehrlich gesagt sehe ich das als Kompliment und bin sehr stolz darauf. Aber zugleich ist es Ansporn für mich, diese Qualität im Vergleich zumindest zu halten. Möglichst mich natürlich zu verbessern. Vielleicht ist es aber zeitgleich für viele andere Teilnehmer Ansporn sich ebenfalls zu verbessern. Grundsätzlich finde ich, dass dieses Fanprojekt nur dazu beitragen kann, die Qualität zu steigern. Es bleibt also hoffentlich spannend.

Derweil tue ich mich mit dem Wochenthema dieses Mal aber etwas schwerer. Es geht um „Süchtig danach!“. Nicht, dass ich nicht genug Sachen habe, die in gewisser Weise als Sucht zu bezeichnen sind – aber es dann auch noch spannend fotografisch umzusetzen ist schwierig. Aber so langsam hat sich ein Inspirationsfunke auf mich herab gesenkt – vielleicht gibt es ja Chancen auf ein baldiges Ergebnis. Apropos Ergebnis: Ich habe gerade mal die bisher schon veröffentlichten Wochenbeiträge angeschaut und dabei meine (bisherigen) Favoriten der Woche gefunden. Es ist der Stainboy von Eileen und die Figuren von Renee.

Written by Rabe

9. Februar 2010 at 17:55

Daaaaaaaahhh !!! Neue Rabbids:

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Während ich wie angekündigt auf die Veröffentlichung des neuen Themas zum Projekt 52 warte, habe ich mir gerade die Zeit vertrieben und meine „Rabbid-Armee“ fotografiert. In den letzten zwei Tagen ist meine Sammlung an diesen Figuren wieder gewachsen, auch durch die Hilfe meiner Freundin. Und bisher haben wir immer ein gutes Händchen gehabt, denn alle 16 Figuren (von insgesamt 30) haben wir aus den undurchsichtigen Tüten gezogen, ohne je einen Rabbid doppelt gezogen zu haben.

Links oben fechtet der Brite (links) im Duell mit dem US-Amerikaner (rechts) zum zweiten Mal den Unabhängigkeitskrieg aus, während der Commonwealth-Australier im Känguruhkostüm zuschaut – und die Mexikanerin entspannt pennt. Rechts oben meine Musik-Combo, bestehend aus den Tänzerinnen aus Thailand und Brasilien, der spanischen Sängerin und den Musikanten aus Schottland und Argentinien. Links unten schmollt der sich ausgeschlossen fühlende Russe (links), während sich die Europäer, vertreten durch Italien und Deutschland, gut verstehen. Rechts unten dann die afrikanische-asiatische Gesprächsrunde mit den Rabbids aus Algerien, Marokko, Japan und Kenia.

Written by Rabe

6. Februar 2010 at 22:54

Warten auf das neue Wochenthema.

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Ungeduldig warte ich ja schon darauf, dass Morgen das neue Wochenthema für das Projekt 52 bekannt gegeben wird. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Projekt nach der Änderung, dass man ein Objekt bzw. eine Figur auf jedem Foto haben muss, so viel Spaß macht – mehr Spaß, als bisher. Es fordert einfach meine Kreativität. Aber weiterhin würde ich mir mehr Kreativität im Projekt wünschen, wie ich hier schon mal geäußert habe. Denn nachdem ich vorhin die Beiträge dieser Woche durchgeschaut habe, kenne ich gefühlt die Heimpflanzen der Hälfte aller Teilnehmer. weil viele Figuren für das Thema „Die Farbe Grün“ einfach in eine die Zimmerpflanzen gesetzt wurde.  Meinem Beitrag mit dem Rabbid im Wackelpudding [hier] hat indessen Alexander noch einen drauf gesetzt und mit seinem Ákunin im gefrorenen Wackelpudding mein Favoriten-Foto dieser Woche gemacht [hier, Foto Nummer 2]. Mal sehen, was die neue Woche (ab Morgen) bringt.

Written by Rabe

6. Februar 2010 at 18:19

Neue Fotoprojekt-Vorhaben !!!

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Verwachsen mit dem Gesicht ist das Versprechen auf Spaß und das freudige Glitzern in Kinderaugen ist der Lohn. Doch hinter dem ewigen Lachen versteckt sich ebenso die Tragik der Einsamkeit einer Figur, die von Niemandem ernst genommen wird. Ebenso weiß aber auch Niemand, was sich hinter der Mimik versteckt, ob nicht hinter der fröhlichen Fassade kindlicher Unschuld die boshafte Grausamkeit lauert. Die Faszination an den Clowns, den Spaßmachern und Narren hat viele Gründe.

Ihnen möchte ich mich in den kommenden Wochen und Monaten mit einem Fotoprojekt widmen. Verwandte und Freunde können sich jetzt schon mal seelisch und moralisch darauf vorbereiten, dass ich sie fragen werde, ob ich sie als Clowns in Szene setzen darf. Mal lustig, fröhlich, spaßig, witzig. Mal tragisch, einsam, verletzt, traurig. Mal boshaft, mißgünstig, verschlagen, grausam. Der Clown hat viele Gesichter. Und jedes meiner Models soll (nach derzeitigen Überlegungen) auch sein eigenes Clowngesicht haben. Versteckt hinter einer Maske lässt sich ausleben, was man sich vielleicht sonst nicht traut.

Bei Flickr habe ich auch schon einige Clownbilder gefunden, die mir sehr gut gefallen haben. Vielleicht als kleinen Vorgeschmack auf das Projekt. Hier, hier, hier und hier. Ob meine Fotos auch so aussehen werden? Ja, genau so – aber ganz anders. Ich lasse mich überraschen. Von meinen weiteren Ideen, von meinen „Clowns“, von dem Tag.

Während ich weiter dem „Learning by doing“-Prinzip folge lasse ich aber auch nicht die Tipps und Tricks von erfahrenen Fotografen außer Acht. Gerade weil mich die Fotografie von Menschen stark interessiert, habe ich mir auch gerade ein entsprechendes Buch gekauft, dass mir für die nächsten Tage bzw. Wochen wieder genug Lesestoff bieten wird.

Aber da man ja nicht nur Menschen fotografieren kann (und die nicht immer Zeit haben) habe ich, nicht zuletzt auf Grund meiner Freude am diesjährigen Projekt 52 und angeregt durch Fotos wie diese hier, beschlossen das Projekt „Spielzeug-Invasion“ („Toy-Invasion“) zu focieren. Und zwar nicht mit den Rabbids (zumindest nicht primär), da diese ja im Projekt 52 gebunden sind. Auf meiner Suche nach anderen coolen Figuren musste ich nur feststellen, dass die Besten eher weniger aus Europa kommen – und dass der Kauf auch nicht billig ist. Aber da muss ich wohl durch. Also: Man darf gespannt sein, denn ich habe schon einige nette Idee.

Ehrlich gesagt: Jetzt habe ich die Ideen und kann es kaum abwarten, bis ich endlich beginnen kann …

Written by Rabe

4. Februar 2010 at 16:19

Neujahrsputz auf Flickr.

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Das Bild mit dem Rabbid unter dem Motto „Die Farbe Grün“ ist, wie schon in der Vorgeschichte erwähnt, jetzt auf meinem Photoblog in ganzer Pracht zu sehen. Ebenso habe ich indessen meinen Account bei Flickr, den ich bisher etwas stiefmütterlich behandelt habe, gefüttert und auch dort gibt es jetzt einen Ordner für das Projekt 52. Man könnte sagen ich habe einen Frühjahrsputz gemacht und mal aufgeräumt und neu eingerichtet. Dabei habe ich ebenfalls damit begonnen mich Gruppen anzuschließen – natürlich der Gruppe für das Projekt 52, dicht gefolgt von Gruppen für THW-Fotos und Bilder vom Larp. Hier findet man mich auf Flickr übrigens. Also: gerade wer bei Flickr aktiv ist: mal vorbei schauen, ein paar Kommentare hinterlassen, vielleicht Kontakt aufnehmen, … einfach gemeinsam eine kreative Zeit erleben ;-)

Written by Rabe

2. Februar 2010 at 12:37

Veröffentlicht in Fotografie, Projekt 52

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Mein Tag_Folge 003_01.02.2010

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Was für ein Tag! Schlecht geschlafen und viel zu lebendig geträumt. Dann beim Rasieren geschnitten (das hasse ich ja wie die Pest). Stress auf der Arbeit (also mehr als normal). Dann in der Mittagspause dieser Denkzettel meines Mantels (Dinge, die die Welt nicht braucht). Zu guter Letzt kommt meine kleine Hexe auch heute spät aus dem Büro – und damit nach Hause. Man könnte nach diesen Vorkommnissen vielleicht sagen: „I don’t like Mondays!“.

Vielleicht. Aber dem gegenüber steht ja auch, dass meine welterobernde Armee von Rabbids weiter wächst. Zu den schon bekannten Freunden meines großen „Daaaaaahhh!!!“-Cholerikers haben sich jetzt noch die Kollegen aus Texas, England, Spanien, Schottland und Italien hinzu gesellt. Gerade passend, um dem großen Moment beizuwohnen, wenn der Big Boss in die Spüle Wanne gestoßen wird steigt. Und natürlich fand sich mit der Tänzerin aus Thailand, der Sängerin aus Spanien, dem Dudelsackspieler aus Schottland und dem Musiker aus der Pampas auch direkt eine Combo zusammen, um den Augenblick musikalisch zu begleiten. Es hat nicht viel gefehlt, da hätte ich sie einfach ertränkt.

Natürlich diente dieses Bad unter der Aufsicht der grausamen, schwedischen Wikingerente nicht alleine dazu den Big Rabbid Boss zu ärgern (auch wenn das allein schon ein guter Grund gewesen wäre), sondern der Vorbereitung auf meinen nächsten Fotobeitrag zum „Projekt 52“, bei dem diese Woche unter dem Motto „Die Farbe Grün“ steht. Witzigerweise und wie der Zufall es will habe ich im Putzschrank tatsächlich noch einen Badezusatz für Kinder, Marke „Sau-Bär“ (man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll), gefunden – und der verwandelte das Wasser in eine grüne Brühe.

So hat schon dieses Foto etwas mit der Farbe Grün zu tun, auch wenn es noch nicht mein Projektbeitrag ist. Auf die Idee dazu hat mich gestern meine Hexe gebracht und alle Vorbereitungen sind indessen abgeschlossen. Wenn alles gut geht werde ich heute Abend noch das Foto machen und hoch laden, bevor ich mich mit meiner kleinen Hexe ins Bett kuschle – und damit wäre es zumindest zum Ende hin noch ein schöner Tag.

P.S. | Das neue Foto als Beitrag zum Projekt 52 ist jetzt hier online – und ich mache mich auf ins Bett. Gute Nacht.

Written by Rabe

1. Februar 2010 at 20:38

Ein paar Gedanken zum Projekt 52.

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Wie der fleißige Leser meines Blogs ja sicher mitbekommen hat, mache ich auch dieses Jahr wieder am Projekt 52 mit. Dazu gehört für mich auch, dass ich nur Bilder ins Netz stelle, die den Ansprüchen an mich und an meine Fotos genügen. Es gehört dazu, dass man sich mit den anderen Teilnehmern vergleicht und misst, um sich dadurch zu verbessern. Ebenso zählt dazu, dass man seine eigene Kreativität schult und sich bemüht mit seinen Figuren etwas Besonderes zu schaffen.

Dabei hilft einem natürlich schon die Auswahl einer guten Figur, wobei ich da einfach Glück gehabt habe. Man kann dabei auch Pech haben und die Figur ist in den Themen nur schwer umsetzbar. Doch wundert mich dabei die, zumindest subjektiv von mir so wahrgenommene, Plüschtierschwemme. Gerade wenn man jetzt noch zum Projekt hinzu kommt sollte man das meines Erachtens besser sein lassen und sich eine Figur bzw. ein Objekt suchen, das es noch nicht gibt.

Bei vielen Fotos fragt man sich auch, warum das Objekt bzw. die Figur überhaupt auf dem Bild ist. Es steht in keinem Zusammenhang mit dem Bildinhalt oder der Bildaussage und man weiß: Sie ist nur drauf, weil sie wegen den Projektvorgaben drauf sein muss. Ungeachtet dessen, dass das Foto vielleicht ohne das Objekt besser ausgesehen hätte. Fotos sind nicht nur plattes Abbild einer Wirklichkeit, sondern können Geschichten erzählen – und gerade das diesjährige Projekt 52 bietet sich doch dafür an.

Generell scheinen etliche Fotos gemacht worden zu sein ohne darüber nachzudenken und nur, weil man ja einen Beitrag machen muss. Ich glaube viele Teilnehmer hätten sich lieber etwas mehr Zeit genommen für ihre Kreativität und das Thema nachgereicht, als so auf Druck irgendein Ergebnis zu erzielen. Anders kann ich mir nicht einen Flecken Schnee im Garten erklären, auf das einfach das Objekt gepflanzt wurde. Oder die vielen Plüschtiere, die einfach im Schnee sitzen und sich den Allerwertesten ab frieren. Ebenso die vielen Figuren, die am Fenster sitzen und hinaus schauen. Spätestens nach dem zehnten Motiv dieser Art sollte man doch vielleicht mal überlegen, ob man Nummer 11 und 12 sein möchte.

Vielleicht ist es aber gut, dass es diese Beispiele gibt, weil dann die guten Fotos bzw. Fotoserien besonders aus der Masse heraus stechen. Ich bin bei meinen Betrachtungen der Ergebnisse besonders auf fünf Teilnehmer gestoßen, deren Fotos und Einfälle mich begeistert und berührt haben und ich jedem mit ihren Figuren nur ans Herz bzw. ans Auge legen kann: Woody, Little pink Monster, Stainboy, Stormtrooper und Ákunin.

Meine Beiträge findet man übrigens auf meinem Photoblog oder bei FlickR.

P.S. Auch wenn es jetzt sein kann, dass ich mir nicht viele Freunde gemacht habe, so spiegelt dieser Beitrag meine subjektive Wahrnehmung und Meinung wieder. Vielleicht erkenne ich auch in vielen Fotos die Kreativität einfach nicht – das kann ich nicht ausschließen. Aber vielleicht versteht man meinen Artikel ja auch für einen Aufruf nach mehr Kreativität. Wer weiß – vielleicht werde ich es ja durch die Kommentare erfahren ;-)

Written by Rabe

31. Januar 2010 at 10:47

Veröffentlicht in Fotografie, Kunst und Kultur, Projekt 52

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Mein Tag_Folge 002_30.01.2010

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Heute wusste das Wetter hier in Sinzig auch nicht, was es wollte. Die beiden Fotos wurden innerhalb von fünf Minuten von meiner Wohnung aus gemacht. Ich glaube mehr muss ich dazu nicht mehr sagen. Dabei habe ich aber heute festgestellt, dass ich der weißen Pracht immer noch nicht überdrüssig bin und Schnee einfach mein ästhetisches Empfinden anspricht. Ja, ich bin ein Wintermensch.

Zur Geburtstagsfeier meines Ältesten sind wir dann natürlich zu Fuß gegangen – sind ja nur etwa 10 Minuten. Draußen haben wir aber erst noch das Foto für das Projekt 52-Thema der Woche, „Wind und Wetter“, gemacht, dass man jetzt hier findet. Auf dem Weg haben wir die Abkürzung über den Friedhof genommen, der unter einer Schneedecke seinem Namen alle Ehre macht – und natürlich auch direkt für ein Foto herhalten musste [hier].

Als wir dann einige Stunden später wieder nach Hause gegangen sind war die Straße, die am Haus mit unserer Wohnung vorbei führt, dick mit Eis bedeckt. Natürlich hat es auch gekracht, weil ein Auto in ein anderes hinein gerutscht ist. Fast hätten wir kurze Zeit später das nächste Mal biegendes Metall gehört, als Jemand nicht verstanden hat, was ein Warnblinklich bedeutet und zu spät gebremst hat. Er konnte aber gerade noch rutschend ausweichen. Indessen ist auch die Polizei schon mehrfach vorbeigefahren.

Eigentlich wollten wir heute Abend ins Kino, in „Sherlock Holmes“, um genau zu sein. Auf Grund des Wetters und der Straßenverhältnisse haben wir uns aber für einen gemütlichen Abend daheim entschieden. Mit  Disneys „Tarzan“ oder Wagners „Siegfried“ und Amaretto-Apfelsaft. In dem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Abend und Prost.

Written by Rabe

30. Januar 2010 at 20:52