RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Posts Tagged ‘Hilfsorganisation

Mein Tag_Folge 009_15.05.2010

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Von mir kommt heute gar nicht viel Text, denn ich lasse einfach meine Bilder sprechen und den Beitrag meines Nachbarn über seinen ersten THW-Dienst, den man hier findet.

Weitere Fotos von meinem Tag findet man hier:
http://picasaweb.google.com/RabenZeit/20100515THWDienst#

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Fundstück 029: Kalender „Rescue Girls 2010“

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Im September 2009 wurde im Ortsverband Tempelhof-Schöneberg der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk das Shooting für den RescueGirls-Kalender 2010 eröffnet. Mit sechs jungen Frauen aus ganz Deutschland und dem Fotografen Claas Abraham entstand der Kalender [Q], den man natürlich online bestellen kann und aus dem auch die folgenden zwei Bilder stammen. Meiner Ansicht nach ein gelungenes Ergebnis:

Die Seite der Macher findet man hier, und hier ist der Shop, wo man den Kalender bestellen kann. Hier findet man auch ein paar Impressionen von dem Fotoshooting und ein paar größere Fotos aus dem Kalender findet man in dem Shop hier.

Projekt 52 | Wochenthema 29 | Superhelden

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Superhelden“ sind Fiktion und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet. Viel bedeutender werden demgegenüber „Helden“ – also normale Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, die sich für andere Menschen einsetzen und ihre Freizeit in den Dienst an der Gemeinschaft stellen. Mit dieser Aussage und meinem Foto möchte ich mich bei den Projekt-52-Teilnehmern Teufelsweib, Anne und Matthias einreihen, die diese Ehrenamtlichen bzw. „Helden des Alltags“ von Feuerwehr, THW, DLRG, Rotes Kreuz, etc. in ihren Beiträgen zum Wochenthema in den Mittelpunkt gestellt haben.

2009-07-28-P52-KW29-THW-TGP

Das Foto ist am Sonntag entstanden, als wir vom Ortsverband Sinzig der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk in Kolonne vom Nürburgring, wo wir im Rahmen des Truck-Grand-Prix über das Wochenende als Sicherheitskräfte tätig gewesen sind, durch die Eifel zurück gefahren sind. Wir waren groggy, aber es hat auch viel Spaß gemacht – besonders, weil es keine großen Zwischenfälle gegeben hat. Die meiste Zeit geht schließlich für die Ausbildung und für das Bereitstehen drauf – für einen Notfall bzw. eine Katastrophe, der hoffentlich nie eintritt …

Gute Fotos von Einsätzen Ehrenamtlicher, in erster Linie vom THW, findet man übrigens beim Blog „Nah dran!„.

Written by Rabe

29. Juli 2009 at 11:52

Rotes Kreuz: 150 Jahre im Dienst der Menschlichkeit.

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2009-06-25-rotes-kreuz-solf

Bei der Schlacht von Solferino im Jahr 1859 war der Schweizer Henry Dunant ergriffen vom Leiden der Verwundeten. Fortan versuchte er das Leiden der Verwundeten zu lindern, nicht nur in dem er zeitlich und räumlich begrenzt den Leidenden half, sondern eine Vision zum Leben erweckte, die noch heute als Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung international hohes Ansehen genießt. Auch wenn die erste Konferenz erst im Oktober 1863 stattfand und auch das bekannte Symbol des roten Kreuzes auf weißem Grund festlegte, so war doch die Schlacht von Solferino das ausschlaggebende Ereignis, so dass wir dieses Jahr dem Roten Kreuz-Gedanken zu seinem 150. Geburtstag gratulieren dürfen. 150 Jahre im Dienste für und an den Menschen. 150 Jahr im Dienst der Humanität. 150 Jahre Engagement von hauptberuflichen und vielen ehrenamtlichen Helfern weltweit.

Weitere Informationen: Internationales Komitee des Roten Kreuzes | Deutsches Rotes Kreuz | Artikel bei der Tagesschau | Artikel bei der welt | Artikel bei n-tv | Artikel bei swissinfo.ch |

Written by Rabe

25. Juni 2009 at 18:55

Fundstück 009: Burmariders.

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Gestern war das Projekt „Burmariders“ bei Stern-TV und berichtete von ihrer Arbeit. Neben dem Interview gab es auch Filmmaterial, in dem einer der deutschen Initiatoren mit den „Free Burma Rangers“ in von den Militärs abgeriegelten Landesteilen unterwegs war. Die „Free Burma Rangers“ besuchen dort die Orte, reden mit den Menschen und sind die einzige medizinische Versorgung, die die Burmesen dort haben. Diese aus Burmesen bestehende Gruppe ist damit auch eine der wenigen humanitären Organisationen, die direkt aus den „vergessenen“ Gebieten des Landes über die Ausrottungspolitik der Militärjunta berichten.

Die „Burmariders“ ist ein deutsches Projekt, das die Öffentlichkeit seit Jahren über die Situation in Burma, das heute von den Machthabern Myanmar genannt wird, informiert und für die Thematik zu sensibilisieren sucht. Dies unter anderem durch einen wirklich gut gemachten und informativen Internetauftritt. Darüber hinaus unterstützt sie mit Spenden die bedrohten Burmesen im Land als auch die Flüchtlinge in den Lagern in Thailand in Zusammenarbeit mit „Helfen ohne Grenzen„. Die Sammlung von Spenden erfolgt unter anderem durch eine virtuelle Fahrradtour, die auf einer Fahrradtour entlang der burmesisch-thailändischen Grenze stattgefunden hat. Das nur als grober Abriss, denn auf der Seite gibt es noch viel mehr zu entdecken:

http://www.burmariders.com/

Written by Rabe

22. Mai 2008 at 07:50

Hungersnot in Afrika.

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Während die ganze Welt durch die entsprechende Medienpräsenz nur auf die Katastrophengebiete in Myanmar und China schaut und die dort sich abspielenden Tragödien wahrnimmt, beginnt in Afrika ein weiterer Akt im Drama um die derzeit knappen Nahrungsmittel. In der Region um das Horn von Afrika, im Besonderen in den Ländern Äthiopien und Somalia, hat eine Hungersnot begonnen, durch die mehrere Millionen Menschen bedroht sind.

Das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) erklärt, dass alleine in Äthiopien sechs Millionen Kinder von akuter Mangelernährung bedroht sind, davon 60’000 benötigen zum Überleben sofortige Hilfe mit Spezialnahrung. In Somalia sind geschätzte 2,6 Millionen Menschen, 35% der Gesamtbevölkerung, nicht mehr in der Lage sich selbst zu ernähren. Insgesamt geht man von schätzungsweise 3,4 Millionen Menschen aus, die vom Hungertod bedroht sind (mehr, als in Myanmar betroffen sind).

Der Grund liegt in einer lang anhaltenden Dürre und den steigenden Lebensmittelpreisen auf Grund der weltweiten Nahrungskrise. Durch die ausbleibenden Ernten wird sich die Lebensmittelknappheit in der Region innerhalb der nächsten Monate weiter verschärfen – und der Preis für Nahrungsmittel im Land selber entsprechend steigen. So trifft es in erster Linie die Armen, die sich die Lebensmittel nicht leisten können.

Diese Menschen wird man letztendlich nur durch Hilfslieferungen von Nahrungsmitteln vor dem Hungertod bewahren können. Millionen Menschen sind auf diese Nahrungsmittelhilfen angewiesen, doch das kostet Geld. Aber Hilfsgelder fehlen, weil derzeit bei den Hilfsorganisationen nur Spenden und Gelder für China und Myanmar eingehen. Während die Welt mit aller Kraft in Asien unter großer Anteilnahme der Medien (!) die von den Naturkatastrophen betroffenen Menschen rettet, sterben in Afrika die Menschen – vergessen von der Welt !?

Ich kann also nur noch mal wiederholen: Wer spenden möchte, der soll das machen und wird damit sicher einen wichtigen Beitrag leisten. Aber es macht Sinn nicht zweckgebunden zu spenden. Wenn man zum Beispiel für Myanmar spendet muss das Geld auch dort ausgegeben werden – oder die Hilfsorganisation muss es an den Spender zurück überweisen. Daher: Spende an eine Hilfsorganisation Deines Vertrauens und überlasse es ihnen, wo sie das Geld einsetzen. Du kannst Dir sicher sein, dass es helfen wird Menschenleben zu retten.

Quellen: Entwicklungspolitik online, Information UN-OCHA