RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

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100%ige Sicherheit !?

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„Nach vereiteltem Terror-Anschlag in Detroit: Reiseunternehmer Öger fordert Handgepäck-Verbot“ titel heute die BILD. Da drängen sich mir direkt einige Fragen auf:
– Hatte der Attentäter von Detroit seine Bombe nicht eher als Beingepäck dabei?
– Wie versorgt man auf einem Flug ein Baby ohne Handgepäck?
– Wir die Welt friedlicher, wenn man Freiheiten für eine vermeintliche Sicherheit opfert?

Aber vor allem: Versucht man uns hier wirklich weiter weiß zu machen, dass 100%ige Sicherheit möglich ist ???

Wenn wir aber ganz ehrlich sein wollen: 100%ige Sicherheit wird es erst dann geben, wenn man den Mitflug von Passagieren verbietet – dann kommt auch kein Attentäter mehr an Bord und wenn doch, dann gibt es nicht so viele Opfer …

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Written by Rabe

30. Dezember 2009 at 11:34

Notlandung mit Müntefering

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Zugegeben: Eine Notlandung mit einem Flugzeug ist Nichts, was man als Passagier gerne haben möchte. Also erst mal ein Aufatmen, dass eine solche Landung heute auf dem Stuttgarter Flughafen so glimpflich abgelaufen ist und Niemand wirklich zu schaden kam. Dabei hatte diese Notlandung natürlich eine besondere „Brisanz“, da der SPD-Generalsekretär Franz Müntefering an Bord war. Wenn ich nun seine Worte gegenüber der BILD lese – „Wir sind lange gekreist, haben den Anflug versucht und mussten dann notlanden“ – frage ich mich, ob das ein Omen für die bevorstehende Bundestagswahl sein könnte …

Written by Rabe

14. September 2009 at 12:58

3 x Afrika

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Der deutsche Durchschnittskopf ist von Sorgen hinsichtlich der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den einzelnen Deutschen umwölkt. Das führt zu einer Fokusierung auf Deutschland und die führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Dabei verliert man aber schnell aus den Augen, dass die Welt aus mehr besteht – sicher ein Grund, dass ich nach längerer Zeit auch meinen Blick wieder etwas dem schwarzen Kontinent zuwende:

„Brutales Absacken“ in Afrika

Der Name „Weltwirtschaftskrise“ sagt es schon: Die ganze Welt ist davon betroffen. In Deutschland schultert der Steuerzahler derzeit die Fehler und Versäumnisse der eigentlichen Verursacher (die mit hohen Abfindungen in den Ruhestand gehen). Bisher ist mir nicht zu Ohren gekommen, dass Länder der sogenannten dritten Welt die Wirtschaftskrise mit verursacht hätten. Das ändert aber Nichts daran, dass gerade die ärmsten Länder davon besonders hart getroffen werden. Ob das nun Afrika in der wirtschaftlichen Entwicklung zurück werfen wird oder eine auch Chance bedeutet wird wohl erst die Zukunft zeigen. Mehr hier.

Dreckige Geschäfte am Himmel

Es verwundert sicher nicht, dass es aber immer auch Gewinner geben muss, wo es Verlierer gibt. Das ist in Deutschland so und in Afrika nicht anders. Das große Los gezogen haben dabei diejenigen, die es schaffen doppelt Geld scheffeln. Dazu zählen auch etliche Fluggesellschaften, die mit ihren Maschinen erst illegal Waffen liefern, Konflikte schüren und damit die Not mit verursachen, um dann im Auftrag von humanitären Organisationen Hilfsgüter in dieselben Länder zu schaffen. Natürlich lassen sie sich für beide Transporte gut bezahlen. Dabei klingt „Fluggesellschaft“ so abstrakt, denn im Endeffekt reden wir hier von Menschen, die sich bewusst für solche Geschäfte entscheiden. Einfach abartig. Mehr hier.

Verteilungskampf um Agrarflächen

Durch die Weltwirtschaftskrise ist die Nahrungskrise schon fast in Vergessenheit geraten. Nachdem bei uns die Lebensmittelpreise gestiegen sind und das World Food Programm (WFP) die Hilfsgüter auf dem Weltmarkt ebenfalls teuer einkaufen musste hat indessen in unseren Supermärkten und Discountern eine Senkung der Preise eingesetzt. Da die grundsätzliche Problematik jedoch nur von der Wirtschaftskrise überdeckt wird und die nächste Nahrungsmittelkrise wohl schon hinter der nächsten Einkaufstüte lauert sorgen einige Staaten schon vor: in Entwicklungsländern wird Anbaufläche gepachtet. Anders: In Ländern, in denen Menschen von Hunger bedroht sind lassen reiche Länder Getreide anbauen, um ihre Bevölkerung zu ernähren. Irgendwie pervers. Mehr hier.

Millionär werden – in Afrika.

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2008-11-15-simbabwedollarIch bin wahrscheinlich nicht der einzige Mensch der sich fragt, wie man schnell und einfach zum Millionär werden kann. Während ich immer noch auf einen Lottogewinn warte hat sich jetzt eine andere Möglichkeit ergeben, für die der simbabwische Diktator Präsident Mugabe unseren Dank verdient: Auf Grund einer Inflation von 213 Millionen Prozent im Juli wird es künftig drei neue Scheine des Simbabwe-Dollars geben. Auch wenn man schon im Laufe des Jahres zehn Nullen von den Geldscheinen hatte streichen lassen, so ist es jetzt doch Zeit für einen 100.000-, einen 500.000- und einen 1.000.000-Geldschein. Wenn nun ein 100.000-Simbabwedollarschein umgerechnet den Wert eines US-Dollars hat kann man in Simbabwe schon mit 10 US-$ Millionär werden. [Q]

Die Wirtschafts- und Finanzpolitik von Mugabe und seiner Regierung ist aber auch in anderen Punkten rekordverdächtig: 80 % beträgt die Arbeitslosenquote in Simbabwe. Anders gesagt: Nur 20% der Bevölkerung geht arbeiten, aber fast alle Einwohner werden bald Millionäre sein (wenn nicht wieder ein paar Nullen bei der Währung gestrichen werden). Etwas ärgerlich ist jedoch, dass man für seinen Millionen-Dollar-Schein nur fünf Laibe Brot kaufen kann. Die Yacht und den Privatjet kann man da wohl nicht mit der ersten Millionen finanzieren.

Aber nicht jeder muss auf Flugzeuge verzichten, so ist der Sudan (wenn er auch wahrscheinlich weniger Millionäre aufweisen kann als Simbabwe) eindeutig besser dran. Das Land im Herzen Afrikas, das bekanntermaßen in der Region Darfur ein wenig Völkermord betreibt, hat sich einige neue Flugzeuge geleistet: Kampfjets vom Typ MIG-29. Ein Dutzend dieser Jagdmaschinen wurden in den vergangenen Monaten aus Russland in den Sudan geliefert. Sudan ist eines der ärmsten Länder der Erde, aber man muss halt Prioritäten setzen. [Q]

… und in Afrika geht das Leben weiter – irgendwie.

Written by Rabe

15. November 2008 at 01:51

Deutsche Hilfe in Myanmar.

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Gestern ist das Gerät der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk in Myanmar angekommen und wurde, wie auf dem Bild zu sehen, in Rangun aus dem Flugzeug entladen. Aktuell scheint man noch, in engem Kontakt mit der UN und den anderen Hilfsorganisationen vor Ort, die Optionen und Möglichkeiten für einen Einsatz in der Krisenregion abzustimmen. Eine Übergabe der Trinkwasseraufbereitungsanlagen ist ganz sicher nicht vorgesehen, denn für die ordnungsgemäße Bedienung dieser Geräte braucht man Spezialisten und auch die THW-Experten sind für diese Aufgabe in entsprechenden Lehrgängen ausgebildet worden. Auch kann ein sinnvoller Einsatz der Maschinen nur im Katastrophengebiet, in räumlicher Nähe zu den versorgenden Menschen selbst, erfolgen. Von den siebzehn Leuten des THW sind übrigens zwei als Logistiker dem WFP (World Food Programm) zugeteilt. [Q]

Das Flugzeug, eine gecharterte Illjuschin 76, hatte neben dem Gerät des Technischen Hilfswerks, unter anderem sechs Trinkwasseraufbereitungsanlagen, auch Material der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser-Hilfsdienstes an Bord. Mit dem Team des THW, die schon am 13. Mai aufgebrochen waren, flog auch Botschafter von Alvensleben, der vom Bundesaußenminister Steinmeier als Sondergesandter für Humanitäre Hilfe nach Myanmar entsandt wurde. Dort soll er gemeinsam mit den Hilfsorganisationen dafür zu sorgen, dass die deutsche Hilfe schnell in die Katastrophengebiete gelangt. Steinmeier: „Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe wird noch viel mehr Hilfe benötigt. Deutschland ist dazu bereit.“ [Q] Die Frage, ob man uns lässt, ist aber leider noch offen.

Derweil läuft die Hilfe aus Deutschland für die Katastrophenopfer in Myanmar weiter: ein zweiter Flug des DRK (Deutsches Rotes Kreuz) ist indessen via Kalkutta nach Rangun unterwegs. An Bord sechs TWAs (Trinkwasseraufbereitungsanlagen), die in Myanmar vom myanmar’schen Roten Kreuz betrieben werden sollen – unter Aufsicht eines schon vor Ort befindlichen Mitarbeiters aus Deutschland [Q]. Mit deutscher Unterstützung sind auch Malteser International, die Deutsche Welthungerhilfe, Ärzte ohne Grenzen, ADRA, humedica und World Vision in Myanmar aktiv.

Die Bundesregierung unterstützt, unter anderem auch die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen, aktuell mit 4 Millionen Euro. Geld, das meiner Ansicht nach auch bei den Betroffenen ankommen wird. Viele Deutsche haben ja Angst davor zu spenden, da sie befürchten das Geld könnte der Junta in Myanmar zugute kommen und diese würde sich daran bereichern. Doch man spendet ja auf kein Konto der Militärregierung, sondern auf Konten bekannter Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel die oben genannten – und diese bringen Hilfsgüter ins Land und arbeiten vor Ort mit ihnen schon bekannten Organisationen zusammen. Ich für meinen Teil habe wenig Sorge, dass die Hilfe nicht auch bei den Bedürftigen ankommt – wenn auch leider aktuell nicht schnell genug und nicht in ausreichender Menge. Aber jede Schüssel Reis und jede Flasche Wasser mehr im Katastrophengebiet kann schon Leben retten.

Besserwisserwissen: Cockpit.

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Der Begriff „Cockpit“ ist uns auch im Deutschen als Bezeichnung an Bord von Schiffen und vor allem des Führerstandes eines Flugzeugs geläufig und in aller Munde. Doch wer macht sich schon Gedanken woher dieser Begriff überhaupt kommt ? Wenn man bedenkt, dass das englische Wort „Cockpit“ aus dem Wort „Cock“ für „Hahn“ und „Pit“ für „Grube“ besteht und damit „Hahnengrube“ bedeutet wäre das durchaus ein Grund, damit wir uns wundern – und ein Grund für Besserwisser da mal nach zu forschen. Und wie so oft wird man fündig bei Wikipedia:

Im 18. Jahrhundert befand sich auf dem Orlopdeck von Kriegsschiffen, also ganz unten im Bauch des Schiffes das Lazarett. Bei den schlimmen Verletzungen, die man sich an Bord dieser Schiffe so zugezogen hatte, floss dort entsprechend viel Blut, wenn der Raum in Benutzung war. So viel Blut, dass es die Matrosen wohl an die beliebten und ebenfalls blutigen Hahnenkämpfe erinnert hat – und so wohl scherzhaft das Lazarett nach den Austragungsorten, der Kampfarena der Hahnekämpfe „Cockpit“ nannten.

Für Flugzeuge war es wohl noch etwas anders: Man erzählt sich eine Geschichte aus dem ersten Weltkrieg, als sich in den damals noch offenen Flugzeugen ein Loch befand, in dem der Flugzeugführer (sprich: Pilot) gesessen hat. In dieses Loch, vergleichbar einer Grube, saß dann der Kampfpilot. Eine andere Geschichte sagt, dass ein Pilot die enge der Kanzel einmal mit einer Hahengrube verglichen hat, wo man sich auch nicht aus dem Weg gehen könne.

Wie es auch immer sei: Eine schöne Geschichte um den Besserwisser raus hängen zu lassen hat man so allemal ;)

Written by Rabe

13. Mai 2008 at 18:01

Seitenwind

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Der Fast-Absturz einer A320 auf dem Flughafen Hamburg durch den Sturm „Emma“: Das Video.

Written by Rabe

3. März 2008 at 14:32

Veröffentlicht in Sammelsurium

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