RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Gedanken zum Jackenkauf.

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Nachdem, wie schon berichtet, mein Mantel vor ein paar Tagen bis zur Reparatur seinen Dienst quittiert hat, ist es jetzt wohl wirklich Zeit für eine neue Jacke bzw. Mantel. Eine Anschaffung, über die ich schon länger nachgedacht habe. Schließlich ist es nicht besonders bequem mit einem schweren, alten Uniformmantel auch mal Wandern zu gehen oder in der Natur herum zu streifen – immer auf der Suche nach guten Motiven. Und was liegt näher bei Outdoor-Jacken zu suchen.

Das habe ich auch gemacht. Schon vor Wochen habe ich bei den Anbietern von Outdoor-Jacken gestöbert – mit dem Ergebnis, dass ich mehrfach röchelnd vom Stuhl gefallen bin. Bei den Preisen, die man für aktuelle Klamotten bezahlt, stehen ja schon die Spinnen mit gepackten Koffern vor den Geldbeuteln Schlange, um dort einzuziehen. Unter 150 € findet man faktisch keine schöne Jacke und nach Oben sind den Preisen natürlich keine Grenzen gesetzt. Dabei war ich mit meiner ersten Wunschjacke für ca. 300 € ja noch im unteren Mittelfeld. Aber ein klein wenig über mein eigentlich veranschlagtes Budget.

Wenn man sich überlegt eine solche Jacke zu kaufen, achtet man ja mehr auf dieses Produkt. Daher habe ich festgestellt, dass verdammt viele Leute mit Wolfskin-Zeug rum laufen. Das scheint gerade eine echte Mode-Marke zu sein, die man auch weit weg von extremen Wandertouren in der Innenstadt häufig antrifft. Selbst kleine Kinder, die ja an sich schnell aus dem Zeug raus wachsen, laufen in diesen Markenklamotten rum. Wenn ich das so sehe denke ich  mir, dass es Deutschland an sich gar nicht so schlecht gehen kann, wenn man die Preise für Klamotten zahlen kann.

Was können diese Jacken eigentlich, was andere Jacken nicht können? Natürlich sind sie zweckmäßig und nach modernen Erkenntnissen hinsichtlich Stoffeigenschaften hergestellt, aber ist die Differenz zu althergebrachten Sachen so stark, dass es diese Preise rechtfertigt? Edmund Hillary hat auch ohne solche Ausrüstung den Mount Everest erklommen und selbst ohne diese hoch gezüchteten Klamotten hat Roald Amundsen den Südpol erreicht.

Wer heute diesen Männern nacheifern möchte ist sicher gut beraten auf entsprechend angepasste Kleidung zurück zu greifen, die auch einen entsprechenden Preis haben – aber für normale Betätigungen (z.B. Wandern)  in unseren Breiten reichen meines Erachtens auch günstigere Alternativen ebenso aus. Nein, das Thema Outdoor-Jacke verschiebe ich, bis ich mal nach Nepal reise – und nur, um eine Wolfspfote durch die Gegend zu tragen, ist mir das zu viel Geld.

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Written by Rabe

6. Februar 2010 um 18:51

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