RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Herausforderung Menschen zeichnen.

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Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass meine Söhne schon echt gut zeichnen können und in ihren Genen das  Zeichentalent durch schlägt. Es ist aber auch schon immer gefördert worden, nicht zuletzt durch ihren Opa. Während ich vor vielen Comics nur andächtig die Zeichnungen betrachtend sitze und sich ein Sabberfaden von meinem Mundwinkel abseilt, weil ich auch gerne so zeichnen können würde, geht mein Ältester das Thema indessen aktiv an.

Nachdem er schon zu Weihnachten ein Buch bekommen hat, wie man Mangafiguren zeichnet, hat er jetzt zum Geburtstag eine ähnliche Anleitung erhalten – aber dieses Mal für Figuren aus den Comics von Marvel. Ich meine es wäre das hier. Ehrlich gesagt ein Stil, der mir persönlich mehr zusagt. Ich hoffe nur, dass Niemand meinen Speichelfaden bemerkt hat, als ich das Buch mit bewunderndem und neidischem Blick durchgeblättert habe.

Berufsbedingt kann ich recht gut Gebäude zeichnen und kenne mich ganz gut mit Perspektiven (so mit einem bis mehreren Fluchtpunkten) aus. Aber Menschen *seufz* das ist die hohe Kunst. Ich könnte also nur resigniert in der Ecke hocken und weiter die Zeichnungen bewundern – oder ich fange einfach an zumindest ansatzweise Personen in Skizzen und Zeichnungen festzuhalten. Und vielleicht wird auch ein Comic-Stil draus. Es ist ja nicht meine Intention einen ganzen Comic zu zeichnen. Es geht mir um die Personen.

Dabei werde ich mich aber erst mal gedanklich von den Comics, die hier bei mir so rumliegen (Batman, Fafhrd und dem grauen Mausling, etc.) trennen müssen. Eine eigene Sprache zu entwickeln, eine eigene Arbeitsweise und eine eigene Ästhetik sind die Grundlage, während ich auch hier wieder die Kunst des Weglassens („Less is more“) üben werde. Dabei werden die Schatten für mich die größte Herausforderung werden.

Ich mache es mir einfach: Foto ausgedruckt, Transparentpapier drüber und Bleistift zur Hand und mit schneller Hand skizzenhaft etwas rumprobieren. Et voilá: Die Zeichnung oben links ist als erster Versuch auf Grundlage der Charakterfotos von Askir herausgekommen und gefällt mir schon mal ganz gut. Für die endgültigen Zeichnungen werde ich aber die Tuschestifte (Rotring Rapidograph) ausgraben und flott machen – damit lässt sich sowas einfach viel besser machen.

Ich freue mich schon drauf und bin gespannt, was für Ergebnisse dabei rauskommen – und vor allem, auf was für weitere kreative Ideen mich das vielleicht bringt. Ich habe da schon die ersten Ansätze von Ideen das mit der Fotografie zu verbinden …

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Written by Rabe

2. Februar 2010 um 17:43

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