RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

THW startet nach Haiti.

with 6 comments

Wie heute Morgen schon in einem Beitrag vorhergesagt wird das Technische Hilfswerk (THW) heute ein Erkundungsteam nach Haiti entsenden, um vor Ort zu prüfen, was an Hilfe benötigt wird und ob das THW sinnvoll helfen kann bzw. Einsatzoptionen zu ermitteln. [Q]

Auch andere Hilfsorganisationen in Deutschland sind schon aktiv geworden, wie man zum Beispiel im Tweed hier mitverfolgen kann.

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Written by Rabe

13. Januar 2010 um 10:45

6 Antworten

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  1. Warum wird die SEEBA nicht in Marsch gesetzt?

    Dirk

    16. Januar 2010 at 20:08

  2. @Dirk:
    Ich vermute, dass es an verschiedenen Gründen liegen kann:
    – die Regierung von Haiti hat keine entsprechende Hilfe bei der BRD angefordert
    – es sind genug andere SAR-Teams unterwegs, die früher eintreffen werden und die höhere Priorität lag daher bei der SEEWA
    – Das Zeitfenster bis zum Eintreffen der SEEWA war nicht mehr groß genug, um sinnvoll Hilfe leisten zu können.
    Was im Endeffekt davon zutrifft oder ob es ein anderer Grund war, weiß ich jedoch leider auch nicht – da musst Du schon bei der entsprechenden Stelle nachfragen. ;)

    Der Rabe

    16. Januar 2010 at 21:38

    • Hallo Rabe,

      das habe ich auch schon gedacht – jedoch habe ich festgestellt das die Einsatzoption der SEEBA „früher“ schneller und unproblematischer war und somit effektiver – ich kann mich daran erinnern, das die SEEBA ohne grössere Verzögerung eingesetzt wurde – ich würde fast sagen „spontaner“ – ohne das zuvor zwei „THW-Beamte“ (sarkastisch gemeint) eine Vorerkundung durchgeführt haben – insbesondere dann wenn Not am Mann ist bzw. die 72h-Marke fast erreicht ist, generell sind mir solche SAR-Einsätze viel zu bürokratisch angelegt.

      Ich kann mich an andere Szenarien erinnern, als dieses nicht der Fall war -> „Excercise ’93“

      Ist mir übrigens auch schon beim Birmar-Einsatz aufgefallen … Leider!

      Viele Grüsse
      Dirk

      Dirk

      16. Januar 2010 at 22:20

  3. Hallo Dirk.

    Meines Wissens nach ist das THW als Einsatzteam immer erst rausgegangen, wenn ein Hilfeersuchen des Landes vorlag. Bisher haben die meisten Länder aber schnell reagiert und daher konnte die SEEBA auch schnell starten. Man darf dabei nicht vergessen, dass das THW eine GO und keine NGO ist.

    Ein Erkundungsteam geht (soweit ich weiß) immer raus, eben auch um die Möglichkeit von anderen Einsatzoptionen und Projekten zu prüfen. Dabei besteht das Team meines Wissens nach selten aus Beamten (ich habe sogar Zweifel, ob überhaupt einer dabei ist). Ich weiß, dass z.B. im aktuellen Erkundungs-Team mindestens ein Ehrenamtlicher dabei ist, den ich auch persönlich von einem Auslandslehrgang her kenne.

    Birma war es noch krasser, weil die Regierung keine Hilfe ins Land lassen wollte. Was hätte es Sinn gemacht ein Team hier los zu senden, wenn es keine Landeerlaubnis erhält. Oder, im jetzigen Fall, wenn ein sinnvoller Einsatz nicht gewährleistet ist. Da macht es mehr Sinn, wie jetzt geschehen, die SEEWA zu entsenden, wo man wahrscheinlich auch von UN OCHA einen entsprechenden Bedarf gemeldet bekommen hat.

    Gruß. Hagen.

    Der Rabe

    16. Januar 2010 at 22:31

    • Moin Hagen,

      das mit den „Beamten“ war auch eher sarkastisch gemeint – mir ist schon klar, das es sich um ehrenamtlich Helfer handelt … ;-)

      Richtig – ein Erkundungsteam sollte immer dann vorausgehen, wenn längerangelegte Projekte anstehen. Nicht so bei SAR-Einsätzen – wo eine Lage per „Katastrophe“ definiert ist.
      Das war ja der Grund weshalb die SEEBA in der jetztigen Form aufgestellt wurde (Mexiko ’85). Naturlich muss ein entspr. Bedarf über das AA angemeldet werden, wobei ich mir nicht sicher bin ob es bei „Katastrophen grösseren Ausmaßes“ direkt über die OSOCC an die GO’s koordiniert wird?
      Das generelle Problem ist ja die 72h-Marke und je mehr organisatorischer Aufwand im Vorfeld betrieben wird, desto weniger besteht die Möglichkeit Leben zu retten – und dafür wurde die SEEBA ja konzipiert …

      Beste Grüsse,
      Dirk

      Dirk

      17. Januar 2010 at 09:02

  4. Guten Morgen Dirk.

    Sorry, das Problem virtueller Kommunikation ;)

    Soweit ich weiß muss das betroffene Land nach Hilfe rufen – zumindest hat auch der Twitteraccount thw_bund das mehrfach zum Ausdruck gebracht Und wie mir ein Bekannter, der SEEBA-Mitglied ist, gestern bestätigt hat wurde die SEEBA auch in Bereitschaft gesetzt. Die standen also schon in den Startlöchern …

    Gruß. Hagen.

    Der Rabe

    17. Januar 2010 at 10:13


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