RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Kinderarbeit aus der Mode?

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Wir alle wissen: Bis ein Kleidungsstück bei uns im Kleiderschrank hängt, hat es oft schon mehrere Tausend Kilometer kreuz und quer über den Globus zurückgelegt. Er führt von den Baumwollfeldern in Indien, Westafrika oder Usbekistan über die Spinnereien, Webereien, Färbereien und Textilfabriken in Asien oder Osteuropa. Die Zulieferer stellen Bekleidung und Textilien im Auftrag der Handelsunternehmen, Markenhersteller oder Boutiquen her. Dabei können bis zu 800 Zulieferbetriebe für ein Unternehmen arbeiten. An allen Stationen dieser „textilen Kette“ findet sich Kinderarbeit. Allein auf den Baumwollfeldern dieser Welt arbeiten mehr als eine Million Kinder.

Jedes siebte Kind auf der Welt ist ein arbeitendes Kind. Weltweit arbeiten mehr als 218 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren, anstatt regelmäßig eine Schule zu besuchen. Sie arbeiten auf Feldern und in Fabriken, nähen Fußbälle und T-Shirts, pflücken Baumwolle und Kakao, schürfen, graben oder schuften im Haushalt. Sie kämpfen im Krieg,  arbeiten im Bordell. Sie sind in Armut gefangen. Ohne Bildung haben sie keine Hoffnung auf ein Entkommen.

Der dänische Modedesigner und Unternehmer Peter Ingwersen zeigt, wie es anders geht. Er produziert, ohne die Arbeitskraft von Kindern auszubeuten. Ist ethische Mode ein Wegweiser für die Zukunft? Mehr im neuen Film der Welthungerhilfe: Hier.

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Written by Rabe

5. Januar 2010 um 17:49

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