RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Ohne Rauchen keine Pausenlegitimation !?

with 2 comments

Auch wenn es Momente gab, in denen es wirklich schwer gefallen ist, habe ich auch die Silvesternacht ohne Zigaretten überstanden. Aber ich stimme meinem Nachbarn zu, dass wir als Ausgleich Sport treiben sollten. Nicht nur, um durch das Ersatzsuchtmittel Schokolade nicht noch breiter zu werden, sondern auch um das Verlangen nach einer Zigarette durch etwas Anders zu ersetzen. Wobei das Wetter derzeit nicht gerade dazu einlädt dieses Vorhaben in die Realität umzusetzen.

Aber wie schon mal geschrieben: Jede Stunde ist ein Erfolg. Und aktuell sind es 163 Stunden ohne Zigaretten. Heute Abend um 21 Uhr sind es jetzt schon 7 Tage und damit eine Woche ohne Zigaretten.

Neben dem mich wirklich störenden Gedanken, dass es mir für alle Zeiten verboten ist, überhaupt mal an einer Zigarette zu ziehen, merke ich zusehends, dass mir auch die durch die Raucherei „legitimierten“ Rückzugszeiten fehlen und vor allem, wenn ich wieder arbeiten bin, fehlen werden. Ich erinnere mich da an einen Fall, als ich im Herbst 2007 gerade einen Monat aufgehört hatte und bei einem Con die Zelte aufgebaut wurden. Nach dem Aufbau wurde normalerweise eine Zigarette geraucht und in dieser Zeit hat man auch seine Ruhe, denn Niemand fragt, ob man mit anfassen kann. Aber wenn man Nichtraucher ist und sich hinsetzt, um etwas zu verschnaufen, wird man von Anderen genötigt sofort zu helfen, weil man ja keinen triftigen Grund (wie eine Zigarette in der Hand) hat, um Nichts zu machen.

Die Raucherpause ist einfach auch eine Verschnaufpause. Und man braucht immer mal wieder eine solche Pause, in der man sich für zehn Minuten zurück ziehen und mit seinen Gedanken allein sein kann. Ich zumindest brauche diese Ruhe und diese Zeit für mich. Wenn man Raucher ist, kann man sich die Zeit mit dem Verweis auf seine Sucht immer mal wieder nehmen. Aber wenn man nicht raucht, dann hat man sich selbst gegenüber keinen triftigen Grund – und erst recht nicht gegenüber Dritten. Das sehe ich als Problem – oder ich entwickle die Dreistigkeit mir die Zeit einfach zu nehmen, wenn ich sie brauche, und sie ungeachtet der Meinung anderer Leute auch durchzusetzen.

Aber die Frage bleibt, was man statt Rauchen in diesen zehn Minuten dann macht. Außer Schokolade essen. Oder Sport machen (was im Büro etwas schwierig wird). Hat Jemand eine Idee?

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Written by Rabe

1. Januar 2010 um 16:26

2 Antworten

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  1. Ich schlage vor ein Buch zu lesen. Ist sicher eine gute Alternative.

    schweizerkrieger

    1. Januar 2010 at 16:51

  2. beim larp aufbau – schnapp dir ne flasche wasser, setzz dich hin und trinke über deine 5-10 minuten Pause immer wieder ein schlückchen – und wenn jemand fragt, sag ihm, dass du gleich helfen kannst, aber eben nicht sofort :)

    abraxa

    6. Januar 2010 at 10:35


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