RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Larp: Ein Zwischenstand.

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2009-05-12-Blog-Blutvogt01Nach langem Nachdenken und etlichen Skizzen steht endlich fest, wie der Mantel meines Blutvogtes, Bruder Anselm aussehen soll. Und gestern ist der Wollstoff in Rot und Schwarz bei mir angekommen und auch schon zur Vorwäsche gewandert. Heute abend werde ich dann wohl beginnen zu nähen – aber ob ich es bis zu diesem Wochenende schaffe den Mantel und eine Tunika fertig zu bekommen wird sich zeigen. Wenn nicht werde ich wohl noch mal Askir spielen und erst zum Wochenende danach Bruder Anselm, Klerus der Vashanka-Kirche, wieder für seinen Glauben in die Welt hinaus senden: „Mein Leben für die Götter, mein Blut für Vashanka!“.

Das kommende Wochenende werde ich auf das „Drachenkrieger 1″ bei Mannheim fahren und am Mittwoch danach geht es für fünf Tage auf ein Silvercrow-Con bei Hannover. Ich komme wieder rum, wie es scheint. Habe ich zur Eröffnung meiner Larp-Saison am 08. Januar 2009 noch überrascht festgestellt, dass ich im ersten Halbjahr auf 8 Liverollenspielveranstaltungen sein werde, so hat sich meine Planung indessen ausgeweitet. Aktueller Stand der Anmeldungen bis zum Jahreswechsel sind 20 Veranstaltungen mit insgesamt 60 Contagen, davon 3 als SL – sonst als Spieler. Wie es zu vermuten war wird es ein Rekordjahr. :)

Die bisherigen Cons des Jahres waren zumindest mehrheitlich dazu angetan diese Entwicklung nicht zu verfluchen, denn sie haben wirklich Spaß gemacht. Das „Amonlonder Akademiecon 3“ war die perfekte Bühne für meinen Professor und die theoretischen, zum Teil scheinwissenschaftlichen Diskurse mit den „Kollegen“ waren eine Erfüllung. Vom Zusammenspiel unserer Reisegruppe aus Dorlónien mit den Andachten und Gebeten (und dem leylindagefälligen Ellbogen) lebte das „Khumaritenmanöver 4.5„. Meine Entscheidung mit Askir statt mit Anselm zum „Amonlonde 9“ zu gehen habe ich nicht bereut – denn Anselm hätte das mit der Wiederbelebung weniger witzig gefunden. Aber zwei Mal auf einem Con mit dem selben Charakter sterben ist komisch, auch wenn der Rekord bei drei Mal lag. Wie krank Larp einen macht merkte man bei der „Zeitmeister-Taverne„, für die wir bis nach Aschaffenburg und tief in der Nacht wieder zurück gefahren sind. Viele nette Leute habe ich dann auf dem „Galladoorn 21“ kennen gelernt, auf dem ich über Ostern gewesen bin.

Fotos von diesen und anderen Veranstaltungen findet man übrigens auf meinem Picasa-Album und in der dorlónischen Galerie.

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Written by Rabe

12. Mai 2009 um 07:57

Eine Antwort

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  1. Als LARPer interessiert dich vielleicht das: http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/sued/2009/4/2/news-116190928/detail.html
    Ich will gar nicht wissen, was da als nächstes verboten wird.

    nothingelse89

    13. Mai 2009 at 21:00


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