RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

3 x Afrika

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Der deutsche Durchschnittskopf ist von Sorgen hinsichtlich der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den einzelnen Deutschen umwölkt. Das führt zu einer Fokusierung auf Deutschland und die führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Dabei verliert man aber schnell aus den Augen, dass die Welt aus mehr besteht – sicher ein Grund, dass ich nach längerer Zeit auch meinen Blick wieder etwas dem schwarzen Kontinent zuwende:

„Brutales Absacken“ in Afrika

Der Name „Weltwirtschaftskrise“ sagt es schon: Die ganze Welt ist davon betroffen. In Deutschland schultert der Steuerzahler derzeit die Fehler und Versäumnisse der eigentlichen Verursacher (die mit hohen Abfindungen in den Ruhestand gehen). Bisher ist mir nicht zu Ohren gekommen, dass Länder der sogenannten dritten Welt die Wirtschaftskrise mit verursacht hätten. Das ändert aber Nichts daran, dass gerade die ärmsten Länder davon besonders hart getroffen werden. Ob das nun Afrika in der wirtschaftlichen Entwicklung zurück werfen wird oder eine auch Chance bedeutet wird wohl erst die Zukunft zeigen. Mehr hier.

Dreckige Geschäfte am Himmel

Es verwundert sicher nicht, dass es aber immer auch Gewinner geben muss, wo es Verlierer gibt. Das ist in Deutschland so und in Afrika nicht anders. Das große Los gezogen haben dabei diejenigen, die es schaffen doppelt Geld scheffeln. Dazu zählen auch etliche Fluggesellschaften, die mit ihren Maschinen erst illegal Waffen liefern, Konflikte schüren und damit die Not mit verursachen, um dann im Auftrag von humanitären Organisationen Hilfsgüter in dieselben Länder zu schaffen. Natürlich lassen sie sich für beide Transporte gut bezahlen. Dabei klingt „Fluggesellschaft“ so abstrakt, denn im Endeffekt reden wir hier von Menschen, die sich bewusst für solche Geschäfte entscheiden. Einfach abartig. Mehr hier.

Verteilungskampf um Agrarflächen

Durch die Weltwirtschaftskrise ist die Nahrungskrise schon fast in Vergessenheit geraten. Nachdem bei uns die Lebensmittelpreise gestiegen sind und das World Food Programm (WFP) die Hilfsgüter auf dem Weltmarkt ebenfalls teuer einkaufen musste hat indessen in unseren Supermärkten und Discountern eine Senkung der Preise eingesetzt. Da die grundsätzliche Problematik jedoch nur von der Wirtschaftskrise überdeckt wird und die nächste Nahrungsmittelkrise wohl schon hinter der nächsten Einkaufstüte lauert sorgen einige Staaten schon vor: in Entwicklungsländern wird Anbaufläche gepachtet. Anders: In Ländern, in denen Menschen von Hunger bedroht sind lassen reiche Länder Getreide anbauen, um ihre Bevölkerung zu ernähren. Irgendwie pervers. Mehr hier.

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