RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Larp: Gewandungsskizzen und Kinder.

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Eigentlich wollte ich ja, wie angekündigt, schon längst an der Nähmaschine sitzen und an der Robe bzw. Kutte für meinen Blutvogt arbeiten, aber manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man noch ein paar Mal drüber schläft – meist werden Entwürfe dann besser bzw. es fallen einem noch schöne Details ein. Diese Zeit habe ich mir hinsichtlich der neuen Gewandung für Bruder Anselm auch genommen und es sind neue Skizzen entstanden, wie die Folgende:

2009-01-23-blutvogtmantel-blog

Wenn ich an solchen Skizzen sitze merke ich aber auch immer wieder, dass man nicht an jedem Tag die gleiche Qualität der Zeichnungen erreicht. Es gibt Tage, an denen will mir Nichts gelingen und mit keinem Strich, den ich auf Papier bringe, bin ich zufrieden, so sehr ich mich auch bemühe. Dann gibt es wieder Tage, an dem ohne Anstrengung lebendige Zeichnungen entstehen und die Skizze fast von alleine aufs Papier gelangt. Das sind tolle Tage – aber um so mehr ärgere ich mich, wenn es nicht gelingt. Aber gestern war kein solchern Tag, ich will hoffen heute auch nicht.

Wenn ich dann mal zufrieden bin (bzw. wenn ich entscheide, dass jetzt der Punkt gekommen ist, wo ich zufrieden sein muss, um nicht noch in zehn Jahren diese Kutte zu planen) werde ich mich an das Schnittmuster setzen, was auch immer ein Krampf ist. Aber für die Ermittlung der Stoffmenge wohl unerläßlich, wobei ich wohl, wie beim Mantel/Robe meines Professors der Magie, wieder auf Wolle zurückgreifen werde.

Hinsichtlich des Richtschwertes, das der Blutvogt in der Skizze in der Hand hält, bin ich auch einen guten Schritt weiter und warte jetzt nur noch auf ein Preisangebot. Wenn alles gut geht kann es sein, dass ich das gute, neue Stück Ende Februar schon in Händen halten werde – dem Handelshaus Rabenbanner sei dank. Ob das aber noch bis zum Khumaritenmanöver fertig wird wage ich nicht zu hoffen. Sicher fehlen für die weitere Ausstattung für den Vashanka-Geistlichen Anselm noch viele Kleinigkeiten, aber es geht voran.

Muss es auch, denn im Juni werden mich meine beiden Söhne (dann 12 und 10 Jahre alt) nach langem Drängen ihrerseits auf ein Con (Liverollenspielveranstaltung) begleiten. Sie sind schon begeistert und kaum mehr zu bremsen, während ich gespannt bin, ob sie ein Wochenende in einer anderen Rolle durchhalten werden. Aber notfalls können sie sich ja mit lautlos geschaltetem Nintendo für einige Stunden ins Zelt zurück ziehen, falls ihnen das Spiel im Lager und im Wald zuviel werden sollte. Ich auf jeden Fall freue mich schon darauf mit den zwei Novizen der Vashankakirche auf Reisen zu gehen.

Auch wenn ich mir sicher bin, dass meine Söhne, die ja Liverollenspiel schon seit Jahren kennen, ein normales Abenteuercon mit Unlebenden (Zombies, etc.) oder feindlichen Orks durchstehen würden ohne Schäden davon zu tragen (wahrscheinlich wären sie sogar so begeistert, dass sie gar nicht mehr weg wollen), habe ich mich für ihr erstes 3-Tages-Con für eine Ambienteveranstaltung, ein Dorffest, entschieden. Dort wird es hoffentlich genug zu sehen geben, viel Spiel und auch die Möglichkeiten mich um die Kinder zu kümmern, sei es durch Vortrag von Geschichten von Heiligen oder dem „Werden der Welt“ oder einfach einem Waldspaziergang. Jetzt muss ich mich nur noch damit auseinander setzen, wie ich den Charakterbogen mit Fähigkeiten für meine Söhne gestalte.

Aber Eins nach dem Anderen:  Jetzt geht es erst mal wieder an Skizzen für Anselms neue Gewandung.

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Written by Rabe

23. Januar 2009 um 14:40

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