RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

6. RabenFlug: Von Gott, Despoten, Tieren und Zellen.

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Atheisten-Kampagne: Mit dem Slogan „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Jetzt mach Dir keine Sorgen und genieße das Leben.“ fahren indessen Busse durch Großbritannien. Eine Kampagne von Atheisten, die wohl bald auch in anderen Ländern forgeführt wird. Sie richtet sich gegen religiösen Fanatismus und soll eine Debatte über Gott hervor rufen, wofür 140.000 Pfund Spenden eingegangen sind. [Q] Meiner Ansicht nach sei jedem freigestellt, an was er glaubt und den Glauben nicht für Gewalt mißbraucht. Aber den Sinn einer solchen Kampagne kann ich irgendwie nicht erkennen. Das Geld wäre woanders sicher besser angelegt gewesen.

Mugabe macht Urlaub: Während in dem Land weiterhin eine Cholera-Epedemie wütet, jede Hoffnung auf etwas Demokratisierung schwindet und die Inflation bei 231 Prozent liegt, hat Mugabe, wie schon berichtet, einen einmonatigen Urlaub angetreten. Die Frau des 84-jährigen hat dafür eine Summe von 92.000 US-Dollar von der simbabwischen Zentralbank abgehoben, nachdem wohl ein großer Teil seines Vermögens schon ins Ausland verschoben wurde. Ein Vermögen, das er sich sicher nicht redlich verdient hat. Seinen Urlaub verbringt der Despot übrigens in Malaysia, wo er sich auch einem Gesundheits-Check unterziehen will. [Q]

Massensterben geht weiter: Auch wenn die Menschheit immer wieder daran arbeitet sich selbst auszurotten, so ist sie doch in der Tierwelt weitaus erfolgreicher, denn das Artensterben hält unvermindert an. Die Menschenaffen könnten nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation WWF bald verschwunden sein und in Deutschland sind 67% aller bekannten Amphibien bedroht.  [Q] In Südafrika hat letztes Jahr auch die Wilderei von Nashörnern stark zugenommen. Vermehrt nutzen die Wilderer auch automatische Waffen, um einigen Asiaten das angeblich potenzsteigernde Horn zu beschaffen. [Q]

Einzelhaft für Oppositionspolitikerin: Von der Verhaftung der Oppositionssprecherin Bertukan Mideksa habe ich ja schon kurz berichtet. Nach Informationen von Amnesty International wird die 34-jährige in Äthiopien in einer zwei Quadratmetergroßen Zelle ohne Fenster gefangen gehalten. Jeder kann mal gerne austesten, was man so alles auf 1 x 1 m machen kann – oder eben nicht. Äthiopien ist der drittgrößte Empfänger von Entwicklungshilfe, da könnte man schon erwarten, dass die Geldgeber Druck ausüben könnten – wenn sie denn wollten. [Q]

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Written by Rabe

12. Januar 2009 um 15:19

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