RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Gefangener im Kongo.

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Die Demokratische Republik Kongo war heute wieder in den Nachrichten. Die Kämpfe gehen weiter. Ein Journalist der FAZ, Thomas Schneen, war drei Tage als Gefangener in der Hand der Maï-Maï und schildert in einem längeren Bericht seine Erlebnisse. Erlebnisse, die sicher keiner haben will, die aber einen Einblick in die Umstände vor Ort geben: Korruption, Scheinexekutionen, Massaker, Kindersoldaten, …

Freiwillig will ich meinen Sarg nicht besteigen

Über die Tage, in denen über den Ort Kiwanja der Schrecken herein brach, gibt es bei der FAZ auch eine Bildergalerie, durch die das Ereignis auch visuell begreifbar werden. Ich bin der Ansicht man sollte jetzt hinsehen und sich dabei bewusst sein, dass dieses Land in wenigen Monaten, eher Wochen wieder aus den Nachrichten verschwunden sein und seinem Schicksal überlassen wird – bis zu dem nächsten Krieg, bis zum nächsten Völkermord.

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Written by Rabe

15. November 2008 um 22:39

Eine Antwort

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  1. […] Kongo Im Kongo und in Darfur leiden schon seit langem Millionen von Menschen. Zu wenig geschieht zu ihrer Hilfe. Das zeigt, dass militärische Interventionen, die mit der Wiederherstellung von Menschenrechten begründet werden, die schlimmsten Fälle von Menschenrechtsverletzungen übergehen. Damit sage ich nicht, ich wüsste, wie man in Darfur und Kongo erfolgreich eingreifen könnte. Aber Wegschauen sollten wir nicht. Deshalb hier ein Bericht über Vorgänge im Kongo. […]

    Kongo « Apanat’s Weblog

    24. November 2008 at 19:20


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