RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Hungersnot in Afrika.

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Während die ganze Welt durch die entsprechende Medienpräsenz nur auf die Katastrophengebiete in Myanmar und China schaut und die dort sich abspielenden Tragödien wahrnimmt, beginnt in Afrika ein weiterer Akt im Drama um die derzeit knappen Nahrungsmittel. In der Region um das Horn von Afrika, im Besonderen in den Ländern Äthiopien und Somalia, hat eine Hungersnot begonnen, durch die mehrere Millionen Menschen bedroht sind.

Das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) erklärt, dass alleine in Äthiopien sechs Millionen Kinder von akuter Mangelernährung bedroht sind, davon 60’000 benötigen zum Überleben sofortige Hilfe mit Spezialnahrung. In Somalia sind geschätzte 2,6 Millionen Menschen, 35% der Gesamtbevölkerung, nicht mehr in der Lage sich selbst zu ernähren. Insgesamt geht man von schätzungsweise 3,4 Millionen Menschen aus, die vom Hungertod bedroht sind (mehr, als in Myanmar betroffen sind).

Der Grund liegt in einer lang anhaltenden Dürre und den steigenden Lebensmittelpreisen auf Grund der weltweiten Nahrungskrise. Durch die ausbleibenden Ernten wird sich die Lebensmittelknappheit in der Region innerhalb der nächsten Monate weiter verschärfen – und der Preis für Nahrungsmittel im Land selber entsprechend steigen. So trifft es in erster Linie die Armen, die sich die Lebensmittel nicht leisten können.

Diese Menschen wird man letztendlich nur durch Hilfslieferungen von Nahrungsmitteln vor dem Hungertod bewahren können. Millionen Menschen sind auf diese Nahrungsmittelhilfen angewiesen, doch das kostet Geld. Aber Hilfsgelder fehlen, weil derzeit bei den Hilfsorganisationen nur Spenden und Gelder für China und Myanmar eingehen. Während die Welt mit aller Kraft in Asien unter großer Anteilnahme der Medien (!) die von den Naturkatastrophen betroffenen Menschen rettet, sterben in Afrika die Menschen – vergessen von der Welt !?

Ich kann also nur noch mal wiederholen: Wer spenden möchte, der soll das machen und wird damit sicher einen wichtigen Beitrag leisten. Aber es macht Sinn nicht zweckgebunden zu spenden. Wenn man zum Beispiel für Myanmar spendet muss das Geld auch dort ausgegeben werden – oder die Hilfsorganisation muss es an den Spender zurück überweisen. Daher: Spende an eine Hilfsorganisation Deines Vertrauens und überlasse es ihnen, wo sie das Geld einsetzen. Du kannst Dir sicher sein, dass es helfen wird Menschenleben zu retten.

Quellen: Entwicklungspolitik online, Information UN-OCHA

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