RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Myanmar heute.

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Hat man gestern noch von 1.5 Millionen Menschen gesprochen, die ernstlich von der Katastrophe betroffen sind, hat die UN diese Zahl nun auf 1.6 bis 2.5 Millionen Menschen erhöht. Nach aktueller offizieller Zählung gab es 34’273 Todesopfer und 27’836 Menschen werden vermisst. [Q] Was sich hier in bloßen, nackten Zahlen wiederspiegelt, sind in der Realität viele menschliche Einzelschicksale.

Die UN entsendet derweil den Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, John Holmes, nach Myanmar, um die Militärregierung zu überzeugen mehr ausländische Helfer einreisen zu lassen. [Q] Ebenso werden die Zufahrten ins Katastrophengebiet weiterhin mittels Strassensperren vom Militär kontrolliert, so dass ausländische Experten nicht vor Ort Hilfe leisten können. Es soll im Irrawaddy-Delta immer noch, zwölf Tage nach der Katastrophe, Orte geben, in denen noch keine Hilfskräfte zu sehen waren.

Die gemeinnützige Organisation „Not on our watch„, von u.a. Georg Clooney, Matt Damon und Brad Pitt gegründet, die sich auch stark für Darfur engagieren, hat indessen insgesamt 500’000 US-$ an „Save the children“ übergeben. Von dem Geld soll nicht nur Nothilfe mit Nahrungsmitteln erfolgen, sondern auch der schnelle Aufbau des Schulsystems finanziert werden. Ein gutes Beispiel, wie Stars ihre Popularität für humane Belange nutzen können.

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Written by Rabe

15. Mai 2008 um 11:23

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