RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Transparenz.

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Meine Tante, selbige Empfängerin von „Hartz IV“, hat mir gerade erzählt, dass sie indessen jedes halbe Jahr für die letzten drei Monate alle Kontoauszüge vorzulegen habe. Wer also nun Sachen kauft, die er nicht unbedingt jedem unter die Nase reiben will (Sextoys oder solche Dinge), sollte das dann wohl auf die nicht vorlegungspflichtigen Monate legen. Denn das Schwärzen von Einträgen auf den Kontoauszügen dürfte, da die zuständige behördliche Stelle ja sicher prüfen möchte, ob man „schwarz“ Einkommen erwirtschaftet, sicher untersagt sein.

Meiner Ansicht nach ist dies eine weitere Aushöhlung des in Deutschland immer mehr aussterbenden Datenschutzes. Jeder befürwortet sicher grundsätzlich, dass die Schwarzarbeit ebenso wie eine Ausnutzung des Staates zu verdammen ist, denn grundsätzlich bedeutet „Hartz IV“, dass man beim Staat „angestellt“ ist und von diesem eine Art Lohn empfängt – und nicht nebenher noch Beschäftigungen annehmen darf.

Zeitgleich gehen viele unserer Volksvertreter im Bundestag, die für diese Arbeit ein entsprechendens Gehalt erhalten, noch Nebenbeschäftigungen in irgendwelchen Aufsichtsräten oder als Berater nach – und weigern sich bisher erfolgreich diese Nebentätigkeiten und die daraus erzielten Einnahmen offen zu legen.

Wir sind das Volk !?

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Written by Rabe

3. März 2008 um 07:06

Veröffentlicht in Politik in Deutschland

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