Kategoriearchive: Mein Leben.

Nach dem der letzte Logenabend ein voller Erfolg war und wirklich viele Leute gekommen waren, musste natürlich bald ein Termin für den siebten Logenabend her. Nach dem gestrigen Kinobesuch war dann auch heute die Vorlage für den Flyer schnell gefunden, so dass heute ganz offiziell die Einladungen raus gegangen sind:

Den vollständigen Flyer kann man sich anschauen, wenn man auf die Grafik klickt - dann erscheint die gesamte Grafik in einem neuen Fenster. Mehr Informationen und Absprachen zum siebten Logenabend findet man auch im entsprechenden Thread im Forum FantasticCulture.

Ich habe heute morgen noch zu meiner kleinen Hexe gesagt, dass wir wirklich mal in den Süden, nach Afrika gar, ziehen sollten: Dort gibt es einfach viel mehr Sonnentage. An sich bin ich ja nicht der Freund von großer Hitze und finde Herbststürme und Schnee einfach nur toll - aber morgens aufzuwachen und die Sonne scheint ist einfach schön. Man hat direkt viel bessere Stimmung und kommt auch schneller aus dem Bett, als wenn der Himmel grau ist und Regen hernieder fällt. Dann macht man das Frühstücksfernsehen an und der Wetterfrosch steht neben eine Deutschlandkarte, auf der nur eine große Sonne abgebildet ist - das lässt auch für die nächsten Tage hoffen.

Daher habe ich auch berechtigte Hoffnung, dass sich das Wetter auch übers Wochenende hält. Da wir bei Freunden sein werden und den Mittelaltermarkt, das Spectaculum in Oberwesel besuchen werden, wäre jedes andere Wetter aber auch ungünstig. Ich glaube alle meine Freunde, die dieses Wochenende auf eine Liverollenspielveranstaltung fahren, werden das wohl ähnlich sehen. Einziger Nachteil dieser Temperaturen: es ist jetzt mal ganz dringend eine kurze Hose und entsprechende Hemden fällig. Aber das nehme ich bei dem schönen Wetter doch gerne in Kauf - und wünsche Euch an dieser Stelle schon mal ein schönes, sonniges Wochenende !!!

Heute abend ist es wieder soweit: Waldorf (meinereiner) und Statler laden zum 6. Logenabend ab 20 Uhr im Flowers in Bonn.

Die Frage “Was ist das?” kann man auf zwei Arten beantworten. Die erste Möglichkeit ist: “Nicht fragen, hinkommen.” Die etwas ausführlichere Antwort kann zwar das Phänomen immer noch nicht erschöpfend beschreiben, aber es kann vielleicht eine ungefähre Vorstellung geben:

“Die Loge ist eine Vereinigung, um im fröhlichen Konsens und Nonsens auf höchstem Niveau die Weltherrschaft an sich zu reißen. Gegründet wurde die Loge 2004 von den Logenvätern Waldorf und Statler (Geheimidentitäten, angelehnt an die gleichnamigen Figuren aus der Muppetshow) und kann gewisse Ursprünge sicher zur Liverollenspielveranstaltung “Memente Mortis 4″ zurück führen, wo sich die beiden Vorgenannten zum ersten Mal trafen. Die Loge tagt traditionell in Bonn oder im Kreis Ahrweiler in gemütlicher Runde und hatte schon kurz nach ihrer ersten Einberufung einen gewissen Kultstatus erreicht, was sich auch darin wiederspiegelte, dass Leute sogar von Aschaffenburg und Solingen nach Bonn kamen, um an den Logenabenden teil zu haben. Das Revival nach langer Pause in diesem Januar lässt wieder auf Großes hoffen …”

Die Flyer für die früheren Logenabende (zumindest jene, seitdem wir die Tradition der Flyer begründet haben) findet man unter den folgenden Links: Logenabend 3 - Logenabend 4 - Logenabend 5. Den Flyer des heutigen Logenabends findet man in wahrer und ganzer Größe hier.

Früh genug hätte mein Wecker geklingelt. Die Müllabfuhr war mit engagiertem Getöse schneller. Wie jeden Werktag das Morgenmagazin bzw. Frühstücksfernsehen eingeschaltet. Das auf der Couch diskutierte und episch ausgebreitete Thema lautet: “Sex im höheren Alter”. Danke ja, gerne - aber nicht direkt nach dem Aufstehen. Der fünf Minuten verspätete Zug ist kaum mehr ein leichtes Heben der Augenbraue wert, bedeutet aber die Erfordernis eines schnellen und weit ausgreifenden Schrittes zwischen Bahnhof und Fachhochschule, um noch pünktlich anzukommen. Wieder einmal erfolgt die Feststellung, dass meine Kondition nicht die Beste ist. Das war kurz vor der mit fünf weiteren Studenten erfolgten Feststellung vor der verschlossenen Tür des Audimax: Die Vorlesung fällt aus. Heute meine einzige Vorlesung. Willkommen in der neuen Woche.

Wenn ich bei drei “Zeitgenossen” in meiner Linkliste Fernweh bekomme sollte ich wohl wirklich mal langsam darüber nachdenken Urlaub zu machen. Als vor zwei Wochen Lukael mitteilte, dass er jetzt nach Finland startet (wobei ich die Vermutung habe, dass er eigentlich wieder zurück sein müsste) hielt sich mein Neid ja noch in Grenzen - aber heute bei Saris Fotos von ihrem Urlaub in Irland … Ein Land, das ich als alter Schottland- und Norwegenfan, immer mal besuchen wollte und ihre Fotos machen (natürlich) Lust auf mehr. Von Amy gar nicht zu sprechen, denn mit ihren Berichten und Fotos aus Australien, wo sie ja nicht nur Urlaub macht, sondern auch aktuell lebt und arbeitet, macht sie mich permanent neidisch ;)

Ich gebe meiner Freundin recht: So langsam wäre es mal wieder Zeit für einen Urlaub. Spätestens nächstes Jahr irgendwo ins Ausland …

Eineinhalb Wochen ist es her, als hier im Dachstuhl eines Wohnhauses ein Feuer ausbrach. Auch wenn die Feuerwehr schnell zur Stelle war und ein Ausbreiten des Feuers auf die benachbarten Häuser in der Innenstadt verhindern konnte, so ist doch das Gebäude auf Grund der Brandeinwirkungen, der daraus resultierenden statischen Probleme und des durch den Löscheinsatz unvermeidlichen Wasserschadens ersteinmal unbewohnbar. Die Familie ist, eine Woche vor der Kommunion eines ihrer Söhne, zu den Eltern des Mannes gezogen. Die Bilder habe ich heute in genau diesem Wohnhaus im Dachgeschoss gemacht und sie geben die Zerstörung gut wider (durch Klicken auf die Bilder bekommt man auch größere Ansichten).

Vom Tod (dem Eigenen und dem Anderer) oder schwerer Krankheit einmal abgesehen ist ein Wohnungsbrand so mit das Schlimmste, was ich mir vorstellen könnte. Noch nicht mal wegen den ganzen Möbeln und der Kleidung, den Büchern und (in meinem Fall) der Larpsachen, sondern wegen der persönlichen Erinnerungstücke, die man nicht ersetzen kann, weil sie einzigartig sind und immer bleiben werden. Selbstgenähte Gewandung kann man neu nähen, Bücher (auch alte) kann man nachkaufen, Bilder kann man neu malen - aber ich werde nie mehr ein Foto machen können, wie mein ältester Sohn gerade im Kinderbett den Schnuller sucht oder mein jüngster Sohn laufen lernt. Das sind Momente, die nie mehr wiederkehren und von denen alle Bilder einen Seltenheitswert haben, der sie für alle Zeiten einmalig machen. Das wäre für mich bei einem solchen Brand der größte Verlust: Diese Abbilder der Erinnerung. Wollen wir hoffen, dass es nie dazu kommt …

Gestern kam ein Paket mit Büchern an, die ich über Ebay ersteigert hatte. Ich machte das Paket auf und bin fast hintenum gefallen, denn es roch, als wäre ich in ein Raucherzimmer eingetreten. Als säße in dem Paket ein Kobold, der während des Versandes Kette geraucht hätte. Wahnsinn. Wenn man an den (indessen ausgepackten) Büchern riecht, kann man auch unmißverständlich feststellen, dass sie aus einem Raucherhaushalt stammen. Das ist das erste Mal, dass ich feststelle, dass Bücher wirklich so stark den Qualm und damit den Geruch von Zigaretten aufnehmen.

Ich habe sechzehn Jahre lang eine Packung pro Tag geraucht und am 03. August des letzten Jahres mit dem Rauchen aufgehört. Aber trotz allem, was man von Ex-Rauchern gehört hat, haben mich doch einige Sachen wirklich überrascht. Zum einen, was man plötzlich alles riecht, was man davor einfach wegen dem qualmbelegten Riechorgan nicht wahrgenommen hat. Aber auch die Erkenntnis, was man Nichtrauchern über die ganzen Jahre angetan hat. Wenn ich nur an die Klamotten denke, die man nach einem Kneipenbesuch ggf. am nächsten Tag noch mal angezogen hat, wo man heute angeekelt die Nase rümpft, weil sie einfach stinken. Oder den Mundgeruch nach einer Zigarette, bei dem ich heute, wenn ich ihn rieche, von der Person zurückweiche.

Selbst mein Argumentation aus meiner Raucherzeit, dass sich die Nichtraucher unter freiem Himmel nicht so anstellen sollen, da der Rauch ja sofort abzieht, kann ich nicht mehr aufrecht erhalten. Wenn Jemand raucht, dann rieche ich das je nach Wind mehrere Meter von der Person entfernt - und es stört. Auf dem Bahngleis, vor dem Eingang von Geschäften, auf dem Kirmesgelände, … Ich möchte nicht verhehlen, dass einige Pfeifentabake und auch Zigarren zuweilen gut riechen können, aber ich bin trotzdem froh über das Rauchverbot in Kneipen. Das auch nicht nur, weil ich den Gestank einfach ekelhaft finde, sondern auch, weil ich am Morgen danach mit Bronchien- und damit Atemproblemen zu kämpfen habe. Man raucht passiv mit und es geht auf die Gesundheit - an dem Fakt lässt sich nicht rütteln.

Als Fazit kann ich nach der gestrigen Erfahrung mit den verrauchten Büchern nur feststellen, dass sich die Lebensqualität steigert, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Wie stark kann man aber auch erst wirklich ermessen, wenn man einige Monate auf Zigaretten verzichetet.

Vor einigen Jahren sind meine Freundin und ich das erste Mal auf einige Sprüche bzw. Weisheiten zur Vereinfachung des eigenen Lebens gestoßen, die auch wirklich interessant klangen. Als ich dann neulich mal krank war (was ja bei mir selten genug vorkommt), hat mir meine Freundin das dazugehörige Buch “Simplify your life” geschenkt. Indessen habe ich begonnen es zu lesen und habe vor die durchaus plausibel klingenden Abschnitte auch zeitgleich möglichst umzusetzen - also mein Leben zu vereinfachen. Ich bin mal gespannt auf das Ergebnis ;)

Es wird davon ausgegangen, dass unser Leben zu kompliziert und zu komplex ist. Zum einen hemmt uns das an unserer Entfaltung genauso wie an unserer Selbstzufriedenheit, zum Anderen ist diese Kompliziertheit und Komplexität auch in weiten Teilen durch uns selbst verursacht. Ergo liegt es auch an mir selbst (oder an Dir) das für das eigene Leben zu ändern. Das Buch soll dafür nun Hilfe bieten - und zwar Schritt für Schritt. So, dass es nicht ein plötzlicher großer Wurf sein muss, sondern machbare und sinnvolle Schritte sind, die jeder auch bewerkstelligen kann, während man sein Leben weiterlebt.

Der erste Schritt ist das Vereinfachen der eigenen Lebensumgebung, was die ganzen Sachen angeht, die man mitschleppt. Da ich in den letzten Jahren mehrfach umgezogen bin und irgendwann keine Lust mehr hatte jedes Stück zum x-ten Mal von Keller zu Keller zu räumen ist sicher schon das eine oder andere Teil verschwunden, aber dennoch gehöre ich zur Spezies der Jäger und Sammler, die selbst auf den vagesten Verdacht hin man könnte gewisse Dinge irgendwann mal brauchen (und wenn man das ungenutzte Glas irgendwann vererbt) einfach Nichts wegwerfen können. Das betrifft natürlich auch Sachen, die man irgendwann mal gefunden oder geschenkt bekommen hat - auch wenn sie noch nie einen Sinn gehabt haben außer Platz weg zu nehmen.

All diese Dinge brauchen Platz und dieser Platz fehlt dann in der Wohnung, wo alles vollgestellt ist, oder ist dazu geeignet einem beim Betreten des Kellerraumes einen Anfall von Platzangst hervorzurufen. Und ständig hat man das schlechte Gewissen, dass man soviel Zeug hat - aber sich mal endlich aufzurappeln und konsequent zu entmisten macht man dann doch nicht, sondern verdrängt es. Also mache ich jetzt, also heute und in den nächsten Tagen, denn an einem Tag ist das nicht zu schaffen, den Anfang und werfe Zeug weg. Und was noch zu gut ist wird einfach bei Ebay reingestellt. Also höre ich jetzt mal auf zu schreiben und werfe mich in die Schlacht mit oder gegen meine ganzen alten und oft unnützen Sachen und werde zukünftig sporadisch hier mal von meinen Erfolgen (!?) berichten …

Er kam mir zwar schon gestern zu Ohren, aber nach der Kommunionsfeier war ich einfach zu groggy noch mal an den Computer zu gehen. Nach einem sehr essensintensiven Tag, der nur von Messen in der Kirche unterbrochen wurde, hat meine Ex-Frau angesichts der übrig gebliebenen “Donauwelle” gemeint sie hätte irgendwo gehört: “Wenn man Gelüste auf etwas hat, dann sagt das nur aus, dass der Körper etwas einfordert, was er gerade unbedingt und dringend benötigt.” Sie hatte zwar Zweifel, ob das bei Donauwelle und auch Schokolade so einfach anwendbar ist, aber wir kamen überein, dass es zur Gewissensberuhigung ein hervorragender Spruch ist. Ich glaube ich werde den in Zukunft öfter verwenden ;)

Erfolgserlebnis 1

Basteln, Tische stellen, Tischordnung festlegen, Dekorieren: Der Raum, in dem wir morgen die Kommunion meines Jüngsten (aus erster und bisher einziger Ehe) feiern sieht jetzt richtig feierlich aus.

Erfolgserlebnis 2

Endlich haben wir ein (IKEA-)Regal für unsere Küche und endlich ist es aufgehangen. Noch sieht es recht leer aus - ich habe nur die Befürchtung, dass sich das schnell ändert, denn jede waagerechte Fläche hat ja die Tendenz schnell vollgestellt zu sein ;) Aber aktuell kann ich mich noch an dem Anblick erfreuen.