Archiv für die Kategorie ‘Kunst und Kultur’
Fundstück 022: „Home“
„Veränderung macht glücklich, wenn man für eine bessere Zukunft arbeitet.“
Vorwort des Begleitbuchs zum Dokumentarfilm „Home“ von Yann Arthus-Bertrand
Russland: Fotos zur Erinnerung.
Nach dem ich ja die Fotografie für mich entdeckt habe und mein Photoblog wächst ist es an der Zeit auch kulturell wieder aktiver zu werden. Daher steht das erste kulturelle Event schon nächsten Mittwoch an:

Bei dem Fotografen handelt es sich übrigens um den Kurator im staatlichen russischen Museum St. Petersburg.
Kein Kontakt mit P52 !?
Es war an sich logisch, dass ich meine Beiträge zum Foto-Projekt 52 nach Eröffnung meines Photoblogs auch dort in einer P52-Kategorie veröffentliche. Aber ich habe des Gefühl es scheitert an der Technik, denn in den Listen der Beiträge zu den jeweiligen Themen tauche ich nicht mehr auf. Ich sehe meine Pingbacks in den Kommentaren – aber ich frage mich, ob nur ich diese Beiträge sehe. Unterstützt wird diese These dadurch, dass Niemand über den Link im Kommentar auf mein Blog bzw. die entsprechenden Beiträge zugreift. Ich bin gerade überfragt, an was es liegen mag – und wenn Jemand eine Idee hat meinen verwirrten Geist zu erleuchten, so wäre ich dankbar.
Damit aber meine Beiträge nicht ganz untergehen werde ich sie vorerst zusätzlich mal von hier verlinken:
07. Woche „Vehikel„: P52.09.07 | Vehikel
14. Woche „Türen und Tore„: P52.09.14 | Tür im Backstein
37. Woche „Faulheit„: P52.09.37 | Faulheit
38. Woche „Vergangene Zeiten„: P52.09.38 | Vergangene Zeiten
39. Woche „Zauberei„: P52.09.39 | Zauberei
40. Woche „Goldener Herbst„: P52.09.40 | Goldener Herbst
Jetzt kann ich nur hoffen, dass zumindest meine Beiträge von dem Blog hier ankommen ;)
Fundstück 021: EndzeitLarp in Russland.
Das Fantasy-Larp hat in den vergangenen Jahren nicht nur immer mehr Zulauf erhalten, sondern auch sein Gesicht verändert. Gut ist, dass der Anspruch an Darstellung und Ausstattung gestiegen ist (auch wenn es immer noch Leute gibt, die immer noch meinen, dass eine Lederhose und ein Schnürhemd ein vollständige Gewandung ist). Schlecht ist, meines Erachtens nach, dass diese perfektionierende Tendenz bei einigen Mit-Larpern einen gewissen Fanatismus auslöst, der andere Meinungen oft nicht zulässt. Man muss sich nur einige Kommentare bzw. Diskussionen auf LarpeR.ning durchlesen um zu wissen, was ich meine.
Neben dem Fantasy-Genre gab es noch andere Genres, die aber als Nischenprodukte kaum ins Gewicht fielen. Doch seit letzten Jahr wachsen zumindest zwei dieser Nischengenres: Endzeit und Zombie. Da ich noch nie ein Fan von Zombie- und Splatterfilme dieses Genres war, kann ich mich auch für Zombiecons wenig erwärmen. Abgesehen davon, dass mir (wenn ich Zombie-NSC machen würde) das Schminken und vor allem das Abschminken echt annerven würde. Endzeit wollte ich vor zwei Jahren schon mal machen, bin aber nicht dazu gekommen. Indessen machen das so viele Leute, dass ich auch schon etwas wieder die Lust darauf verloren habe. Klingt komisch, ist aber so.
Aber wenn ich Fotos von Veranstaltungen aus dem Genre sehe (womit ich gut gemachte Fotos meine und nicht die Viele-kleine-Leute-die-mit-dem-Rücken-zur-Kamera-gegeneinander-kämpfen-Fotos, die man so oft in irgendwelchen Larpgalerien findet), dann ist das echt mal was Anderes und es würde mich reizen bei so einem Con mal als Larpfotograf rumzulaufen. Natürlich erst, wenn ich die Funktionen meiner Kamera soweit ergründet und auch noch ein paar Sachen dazu gekauft habe. Aber ich kann nicht verhehlen, dass ich begeistert bin, wenn ich solche Fotos sehe:

Weitere Bilder dieser russischen Endzeit-Cons: Hier und Hier.
Also: Wenn Jemand in ein paar Monaten einen Confotografen benötigt – einfach mal melden ;)
Ein Paar Eindrücke.
Im Duell: Tod durch Langeweile
Gestern Abend war es ja fast schon staatsbürgerliche Pflicht im TV das Kanzlerkanidatenduell zu schauen. Nach der Hälfte habe ich Merkel gegen Marge und Frank gegen Homer eingetauscht und sicher nichts Staatstragendes verpasst. Wären alle Duelle der Geschichte so spannend gewesen, dann wären die Duellanten nicht an Verletzungen durch Klingen oder Kugeln verstorben, sondern an Langeweile eingegangen. Wenn man Spannung und Leidenschaft in der Politik haben will sollte man derzeit weder SPD noch CDU wählen.
Immer nur Katzenfotos …
Ich mache ja schon länger mehr oder weniger sporadisch beim Projekt 52 mit, indessen mit meinem neuen Photoblog. Letzte Woche war das Wochenthema „Schönheitskönigin“ und ich hätte ja darauf wetten können, dass dabei etliche Katzenfotos herauskommen. Bei dem Thema „Fellmonster“ muss ich wohl auch nix zu sagen. Es ist symptomatisch, dass auch das aktuelle Wochenthema „Faulheit“ noch keine 24 Stunden Bestand hat und schon ein Katzenfoto in der Liste erscheint. Ehrlich gesagt: Ich kann langsam keine Katzenfotos mehr sehen !!!
9. Rabenflug: Meine Woche.
Es ist Zeit für den Herbst
Als ich morgens auf die Arbeit ging hatten wir hier 7° C und als ich Feierabend hatte waren die Temperaturen auf 27° C angestiegen. Ich denke wir können uns für den diesjährigen Sommer nicht beschweren, denn Sonnentage hatten wir mehr als genug – aber so langsam kann meiner Ansicht nach der Herbst kommen. Und hoffentlich haben wir auch einen wirklichen Herbst. Keinen verkappten Sommer oder ewigwährenden Altweibersommer, sondern stürmische Tage. Leuchtende Farben an den Bäumen, die nicht nach zwei Tagen schon in traurigem Braun auf der Erde liegen. Und eine Zeit, die uns auf eine hoffentliche schneereiche Winterzeit vorbereiten.
Fotos, Fotos, Fotos
Einen Herbst mit sturmgepeitschten Bäumen, nebligen Landschaften und regenschwangeren Pflastersteinen wünsche ich mir auch wegen den Möglichkeiten meinen fotografischen Enthusiasmus auszuleben. Nachdem ich mich am Montag mit dem Kauf einer Nikon D3000 technisch aufgerüstet habe, bin ich gestern schon unterwegs gewesen und die ersten Fotos zu machen. Ein Hobby, was mich wohl auch körperlich fit halten wird: Nicht nur, dass ich eine gute Strecke zurück gelegt habe – auch flach auf dem Bauch liegend und in anderen Verrenkungen habe ich mich auf der Suche nach dem besten Standort begeben.
Auf Schusters Rappen
Apropos „gute Strecke zurück legen“: Am Sonntag werden mein Feuerkind und ich mit Freunden, vielleicht kommt sogar der Tavernenspinner mit, und zwei Hunden endlich wieder mal auf Schusters Rappen unterwegs sein. Unsere letzte Wanderung führte uns auf die Landskrone, ist aber schon etwas her – wenn auch nicht so lange wie unsere letzte Wanderung mit dem „Spinner“. Es werden (zum Trainingsanfang) nur rund 17 Kilometer werden: von uns aus über den Koisdorfer Sportplatz zum Sinziger Kopf, weiter auf der Dedenbacher Butterweg durch den Sinziger Stadtwald zur Harterscheid, knapp vor Königsfeld nach Norden in einem Bogen zum Schloß Vehn und dann an Löhndorf und Westum vorbei zurück. Ich freue mich schon drauf und werde sicher auch die Kamera mitnehmen.
Danbo und der Gartenzwerg.
In Japan gibt es eine Manga-Heldenfigur, die sich wohl in einem Pappkarton-Suit zwängt: Danbo. Diese Figur wird in der Actionfigurlinie „Revoltech“ als kleine Figur aus Plastik mit beweglichen Teilen und leuchtenden Augen angeboten – und hat indessen scheinbar ihren Siegeszug um den Globus angetreten. Zumindest habe ich schon mehrere Fotoalben gefunden, die den kleinen Pappkartonmann als Helden in den Mittelpunkt ihrer Bilder rücken. Auch wenn es seltsam klingt und ich auch nicht ganz weiß, warum gerade diese Actionfigur aktuell solche Präsenz hat, so kann man zum Beispiel an der Fotoserie „354 Days of Danboard“ sehen, dass durchaus ansehnliche Ergebnisse entstehen können.
Viele dieser Bilder erinnern mich dabei an den Gartenzwerg aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie„: „So entwendet sie heimlich den Gartenzwerg ihres Vaters und übergibt ihn einer Freundin, die als Stewardess arbeitet. Fortan erhält Amélies Vater Fotos aus allen Teilen der Welt mit seinem Gartenzwerg darauf, was ihn schließlich selbst dazu bewegt, endlich auf Reisen zu gehen.„
Abgesehen davon, dass ich den Film generell für ein positives Seherlebniss mit philosophischem Ansatz halte, hat mich die Idee mit dem Gartenzwerg vom ersten Moment an fasziniert. Jetzt, da ich mich ja in Zukunft mehr der Fotografie widmen möchte, denke ich verstärkt darüber nach so etwas in meine Entdeckung eines neuen Hobbies zu integrieren. Nur bin ich sicher, dass es weder ein Gartenzwerg noch ein Danbo sein werden, weshalb ich mich jetzt wohl mal auf die Suche machen sollte …
Mein Photoblog.
Seit einigen Wochen stelle ich verstärkt fest, dass ich an meine Fotos immer höhere Ansprüche stelle und nicht mehr alle Fotos, die ich vor allem auf Liverollenspielen mache, den Weg ins Netz finden. Während ich früher alle Bilder direkt von der Kamera ins WWW hoch geladen habe wird heute jedes Bild nachbearbeitet und erhält ein besseres Format. Ebenso reichen mit die Funktionen des bisherigen „Werkzeugs“, eine HP Photosmart M447, nicht mehr aus, so dass in den nächsten Wochen der Kauf einer Digitalen Spiegelreflexkamera geplant ist.
Um meinen Weg in diesem neu priorisierten Hobby, der hoffentlich von Lob und vor allem von konstruktiver Kritik begleitet sein wird, etwas zu dokumentieren habe ich ein entsprechendes Blog eingerichtet, in dem ich auch zukünftig das Projekt 52 fortführen werde. Die ersten Fotos sind schon mal online und ich freue mich (natürlich) über Kommentare ;)
Projekt 52 | Wochenthema 33 | Die Farbe Blau
Während Sari in der Veröffentlichung des Wochenthemas schon das Ende des Sommers beklagt würde ich mich über etwas gemäßigtere Temperaturen freuen. Doch mit jedem Tag bewegen wir uns auf den Herbst zu und die abgeernteten Felder geben erste Kunde vom Ende der Erntezeit. Aber noch erstreckt sich über die Stoppelfelder ein sommerlicher Himmel, einer blauen Leinwand gleich.

Projekt 52 | Wochenthema 32 | Wochenende
Am letzten Wochenende war ich auf einem der zwei großen Rollenspielveranstaltungen Deutschlands, dem Conquest of Mythodea, auf dem über 6.000 Liverollenspieler ihrem Hobby Larp nachgehen. Dabei kann man in die Stadt gehen, um Einkäufe zu tätigen, den Barden zu lauschen und die Tänzerinnen zu bewundern, in den Zubern zu entspannen und in den Tavernen zu feiern. In epischen Schlachten verteidigt man die elementare Ordnung der „1. Schöpfung“ gegen die Anti-Elemente der „2. Schöpfung“ oder unterstützt sie durch magische Rituale oder kümmert sich als Heiler um die Verletzten und von der Pestilenz Befallenen.
Hier kehren die Truppen des Reiches Dorlónien von einer Schlacht zurück – natürlich siegreich ;)

Das folgende Foto ist eine Aufnahme von der Schlacht vor dem Erdlager, bei dem die „Siedler“ gegen die Horden des Schwarzen Eises und des Untoten Fleisches bestehen müssen.

Ein Ritual mit einem „heiligen“ Szepter bzw. Streitkolben an der großen Rüstung des „Xerikan“, der im späteren Verlauf zum Leben erweckt wurde:

Nach der „Arbeit“ auf dem Schlachtfeld oder im Lazarett geht es dann in die Stadt, wo die Händler ihre Waren feilbieten:

Diese Bilder in höherer Auflösung und meine weiteren Fotos von der Veranstaltung findet man hier.