Archiv für Dezember 2009
2010: „Well, I’ll do my very best.“
Auch wenn in England (laut Wikipedia) fast unbekannt, gehört „Dinner for one“ in Deutschland zu den großen Traditionen zu Silvester. Aus diesem Grund findet der Klassiker auch Eingang in meinen Blog.
Ich hoffe Ihr habt eine, je nach Lust und Laune, ausgelassene oder besinnliche Feier in ein neues Jahr(zehnt), zu dem ich Euch all das wünsche, was Ihr Euch auch selbst vom kommenden Jahr und von der Zukunft erhofft.
„The same procedure as last year?“
„The same procedure as every year!“
„Well, I’ll do my very best.“
Was auf die Ohren: Shaddap You Face.
Heute Vormittag noch im Rockand Radio, jetzt schon hier:
„Shaddap You Face“ von Joe Dolce.
12. Rabenflug: Fragmente aus den Radio-Nachrichten.
Fragmente aus den Nachrichten, die auf meiner heutigen Fahrt zum IKEA aus dem Radio mein Bewusstsein erreichten:
„Millionen von Menschen feiern zum Jahreswechsel eine Party!“ Wow. Ich habe bisher immer gedacht, dass ich der Einzige bin. Auch andere Leute feiern den Jahreswechsel? Man lernt immer dazu …
„Queen Elisatbeth II. verteilt „Sirs“ an …“ Dass Patrick Stewart, als Schauspieler der Royal Shakespeare Company dem breiten Publikum eher als Captain Jean-Luc Picard vom Raumschiff Enterprise aus Star Trek oder als Xavier aus X-Men bekannt, den Titel „Sir“ erhalten hat, ist noch irgendwie folgerichtig – aber wer vor ?? Jahren prophezeit hätte, dass der damalige Horrorfilm-Regisseur Peter Jackson von der Queen den Titel eines Ritters erhält, der wäre wohl ausgelacht worden. Egal: Beiden herzlichen Glückwunsch.
„Bundeskanzlerin Merkel wird in ihrer Neujahrsansprache mitteilen, dass sie sich im nächsten Jahr für eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte und für Arbeitsplätze einsetzen wird.“ Super. Tolle Sache. Aber hat sie das nicht schon letztes Jahr gesagt? Sind das so Vorsätze, die man sich seit der Finanzkrise jetzt jedes Jahr neu auf die Fahnen schreibt – um sie dann, wie alle guten Vorsätze, auf das nächste Jahr zu verschieben?
Szenen einer Noch-nicht-Ehe #03
Ich: „Erzähl’ mir von schmutzigen Dingen.“
Sie: „Teller, Tassen, Besteck, …“
Ich: „Fallen Dir nicht andere schmutzige Dinge ein?“
Sie: „Ja: Küche, Bad, …“
Meldung: 121 Stunden rauchfrei.
Habe die Bewährungsprobe am Nachmittag gut überstanden. Mein Nachbar und Wieder-Entzugs-Kamerad hat ebenfalls nicht geraucht. Dafür haben wir ein paar Bonbons gelutscht, um etwas im Mund zu haben. Indessen sind bei mir 121 Stunden ohne Zigaretten um, also knapp über 5 Tage – und ich habe einen Beitrag von mir gefunden, in dem ich damals, als ich schon sieben Monate aufgehört hatte (und nach einem weiteren Monaten so dumm war wieder eine Zigarette zu rauchen), ein erstes Fazit gezogen habe, wie sich doch die Lebensqualität steigert, wenn man aufhört zu rauchen: „Entqualmtes Leben„. Ein Bericht, der Ansporn ist …
Szenen einer Noch-nicht-Ehe #02
Sie: „Warum lachst Du mich so fies an ?“
Ich: „Ich lache Dich nicht fies an – ich lache Dich fies aus.“
Unsinns-Erziehung mit dem Baumkänguruh.
Gestern war ich mit meinem Schatz und meinen beiden Söhnen im Kölner Zoo. Im Tropenhaus standen wir auch bald vor den etlichen Erklärungen zu den Zuständen in Papua-Neuguinea und natürlich den Informationen über die von der fortschreitenden Industrialisierung des Landes zusehends bedrohten Fauna des Landes. Hier fanden wir auch die Tiere, die von den Naturvölkern des Landes als „Mutter aller Tiere“ bezeichnet wird: Das Matschie-Baumkänguruh.
Hier, im Angesicht der Matschie-Baumkänguruhs, tauchte neben uns eine Mutter mit ihrem etwa sechs Jahre alten Kind auf. Sofort begann sie ihrem aufmerksam die Tiere anschauendem Kind Erklärungen zu geben: „Schau mal – die sehen aus wie eine Mischung aus Bären und Affen. Sind wohl Bärenaffen.“ Mit diesen Worten nahm sie ihr Kind, dass jetzt außer Unsinn nix gelernt hat, und ging fort. Vier verblüfft offene Münder ließ sie zurück.
Wenn Eltern mit ihren Kindern in den Zoo gehen, so war ich bisher davon ausgegangen, dass die Kleinen etwas lernen sollen über Tiere und Artenschutz und so – aber warum bezahlt man das nicht gerade billige Eintrittsgeld, wenn die Kinder nur noch dümmer, weil mit Unsinn gefüttert, wieder nach Hause gehen? Und es ist ja nicht so, als ob ein kurzes Blick auf das Schild am Gehege den wahren Tiernamen offenbart hätte … ganz zynisch könnte ich jetzt nur noch vermuten, dass die Mutter bemüht ist ihren Sohn dumm zu halten, damit das Kind nicht irgendwann klüger ist als sie.
Hat Jemand weitere Erklärungsversuche?
Aller guten Dinge sind Drei, …
…, habe ich mir gedacht, und ein weiteres Blog eröffnet. Über TraumWelten, LebensRäume und BauKunst. Das Bauatelier – nach der Webseite nun das Blog.
Wobei ich gerade feststelle, dass sich nicht nur das Blog füllen sollte, sondern ich auch an der Webseite noch etwas Arbeit vor mir habe. Aber neues Jahr, neues Glück, neue Vorhaben.
Bewährungsprobe im Nikotin-Entzug.
Aktueller Stand: 111 Stunden ohne Zigarette. Natürlich habe ich hin und wieder Lust auf eine Zigarette, aber es hält sich in Grenzen. Nachdem ich aber die letzten Tage nur mit Nichtrauchern oder Nichtmehrrauchern verbracht habe, könnte es heute Nachmittag zu einer ersten Bewährungsprobe kommen. Ich helfe meinem Nachbarn bei den restlichen Entrümpelungsarbeiten in seiner alten Wohnung. An sich sollte das nicht das Problem sein, da besagter Nachbar ja auch mein Mit-Entzug-Leidensgenosse sein sollte – aber wie er mir eben gestand hat er gestern der Sucht im Angesicht der bevorstehenden Arbeit in der alten Wohnung nicht widerstehen können. Jetzt hoffe ich nur, dass ich ihn heute Nachmittag zur Abstinenz überredet bekomme, damit ich nicht zu stark in Versuchung geführt werde.
Verdammt, das wird hart …
100%ige Sicherheit !?
„Nach vereiteltem Terror-Anschlag in Detroit: Reiseunternehmer Öger fordert Handgepäck-Verbot“ titel heute die BILD. Da drängen sich mir direkt einige Fragen auf:
- Hatte der Attentäter von Detroit seine Bombe nicht eher als Beingepäck dabei?
- Wie versorgt man auf einem Flug ein Baby ohne Handgepäck?
- Wir die Welt friedlicher, wenn man Freiheiten für eine vermeintliche Sicherheit opfert?
Aber vor allem: Versucht man uns hier wirklich weiter weiß zu machen, dass 100%ige Sicherheit möglich ist ???
Wenn wir aber ganz ehrlich sein wollen: 100%ige Sicherheit wird es erst dann geben, wenn man den Mitflug von Passagieren verbietet – dann kommt auch kein Attentäter mehr an Bord und wenn doch, dann gibt es nicht so viele Opfer …