RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Archiv für Januar 2009

„Kindersoldaten in Uganda“

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Wie schon berichtet verübt die „Widerstandsarmee des Herrn“ (LRA) derzeit Massaker im Kongo, aber ursprünglich ist sie im Norden Ugandas aktiv, wo sie, wie auch andere Rebellengruppen bzw. Kriegsparteien des Landes, Kindersoldaten einsetzt. Kinder, die entführt werden und Greueltaten verüben müssen – selbst gegenüber ihrer eigenen Familie. Die folgende Dokumentation handelt von einigen dieser (ehemaligen) Kindersoldaten der „wohl brutalsten Rebellengruppe der Welt“ (Jan Egeland über die LRA), von ihren Schicksalen, ihren Erlebnissen und von den Problemen, die sich hinsichtlich der Eingliederung in die Gesellschaft ergeben.

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Geschrieben von Rabe

28. Januar 2009 um 07:33

Wir sind die Engel des Herrn.

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2009-01-26-engel-karte

Wir schreiben das Jahr des Herrn 2654. Die Menschheit, die in ihrem Technikwahn nicht mehr auf die Worte des Herrn hören wollte, wurde von Gott durch Krankheiten gestraft, der alle Erwachsenen zum Opfer fielen, und eine Sintflut veränderte das Antlitz der Welt. Während sich das Klima des verbleibenden Europas veränderte und nun Dschungel und Reisanbau die Landschaft beherrscht, wurde die Menschheit zurück geworfen in eine mittelalterliche Gesellschaftsform, in der Technik und Lesen/Schreiben verdammt ist.

Bedroht ist diese Welt in jener Zeit von Feuersäulen, die sich über die Welt bewegen. Hinter ihnen bleibt verbranntes Land zurück, das die Traumsaat hervor bringt. Dämonen, die dem Herrn der Fliegen (einst mag man ihn Teufel genannt haben), zugehörig sind und die Menschheit und den Plan Gottes zu vernichten drohen. Gegen diese Bedrohung richtet sich die angelitische Kirche, die sich in festem Glauben im Wissen an Gott dem Bösen entgegen stellt. Geführt aus Roma Æterna kennt man weder eine Erlöserfigur, noch gibt es für die Menschen die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.

Gott jedoch lässt die Menschen nicht allein. Er hat seine Heerscharen entsandt: Die Engel. Aufgeteilt in mehrere Orden, die je einem Erzengel unterstehen, erhalten wir eine körperliche, kindliche Form und schützen auf der Erde die Menschen vor der dem Herrn der Fliegen und der Häresie innerhalb der Kinder Gottes. Das ist unsere Aufgabe, der wir uns in festem Glauben an Gott widmen, denn: „Wir sind die Engel des Herrn. Wir hören und gehorchen.“

Ich bin Lariel, als Michaelit der Anführer meiner Schar, zu der die Urielitin Zaphiel, die Gabrielitin Nyahriel, die Raphaelitin Noel und der Ramielit Baharel zählen. Wir, Lariels Schar genannt, sind vom Himmel, der weit hinauf ragenden Ordensburg der Urieliten Mont Salvage, in den Pyrenäen aufgebrochen, um unseren ersten Auftrag zu erfüllen. Wir flogen nach Norden, in Richtung der Nordseeküste, als uns ein heftiger Regen in den mitten im Urwald gelegenen Ruinen von Cluny zum Landen zwang. Erst am nächsten Morgen entdeckten wir die Traumsaat und suchten sie zu zerstören. Ein Vorhaben, das uns mit dem Beistand des Herrn gelang, wenngleich ich fast zu Gott zurück gekehrt wäre …

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Engel – ein Erzählrollenspiel, das ich gestern zum ersten Mal gespielt habe. Es war eine Umstellung, keine Regeln und Fähigkeiten im Kopf behalten zu müssen und seine Aktionen nicht mit Würfeln zu bestimmen, sondern sich auf das verbalen Darstellen seines Engels zu beschränken. Eigentlich ein falscher Begriff, denn es war keine Beschränkung, sondern eine Bereicherung, wenn nicht eine Befreiung. Sicher hat das Talent unserer Meisterin, die Welt der Engel und die Stimmung durch ihre Worte vor unseren Augen enstehen zu lassen, auch zu einem erlebnisreichen Sonntag wesentlich beigetragen.

Ich kann „Engel“ schon jetzt begeistert empfehlen und in zwei Wochen wird Lariels Schar seine Mission im Namen des Herrn fortführen …

Weiterführende Links: Wikipedia | Feder-Galerie | Engel-Wiki | Brandland | Engel Sanctuary | Feder & Schwert

Geschrieben von Rabe

26. Januar 2009 um 20:02

Veröffentlicht in Rollenspiel

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„Ruanda – Rückkehr der Mörder“

mit einem Kommentar

Ergänzend zu der Dokumentation „Ghosts of Rwanda„, die von dem Völkermord im Jahr 1994 berichtete, hier die BBC-Dokumentation „Ruanda – Rückkehr der Mörder“: „Neun Jahre nach dem Krieg zwischen Hutus und Tutsis in Ruanda werden 40.000 Mörder aus dem Gefängnis entlassen. Theofile ist einer von ihnen. Der Photograf hat die Mutter und zwei Schwestern seiner Frau Odette erschossen. Wie diese reagiert, als Theofile wieder die Freiheit erlangt, zeigt diese berührende BBC-Dokumentation.“

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Geschrieben von Rabe

26. Januar 2009 um 13:35

Projekt 52 | Wochenthema 04 | Kirche

mit 3 Kommentaren

… ist das aktuelle Wochenthema im Projekt 52. Nachdem ich ja schon in der 1. Woche zum Thema „Meine Stadt“ die katholische Kirche von Sinzig fotografiert hatte, wollte ich nicht schon wieder ein Bild des romanischen Bauwerks  in diesem Zusammenhang veröffentlichen. Heute kam mir dann der Zufall zu Hilfe, als ich ihm Rahmen eines Baustellenbesuches den in Nebel getauchten Glockenturm von Kobern an der Mosel sah – das passende Motiv:

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Auf dem unteren Ausläufer eines Bergsporns gelegen steht dieser Turm einsam etliche Meter von der Pfarrkirche entfernt. Der Turm aus dem 12. Jahrhundert diente schon der alten Pfarrkirche, die in der Nähe des heutigen Friedhofs stand, als Glockenturm. [Q] Durch den einsamen Standort, auf dem dieser Turm die Jahrhunderte trotz Veränderungen in seiner Umgebung (u.a. der Platz der Pfarrkirche) in seiner Form überdauert hat und von Nebel umwogt ist, kann man sicher in philosophische Gedanken zur Kirche und zum Glauben verfallen – was ich mir aber an dieser Stelle aber spare ;)

Das Bild in größerer Auflösung findet man wie immer in meiner Projekt 52-Galerie.

Geschrieben von Rabe

26. Januar 2009 um 13:13

„Ghosts of Rwanda“

mit 3 Kommentaren

Nach dem Filmbeitrag „Die Todesreiter von Darfur“ zum Völkermord in Darfur hier der nächste Beitrag, der das Thema Afrika und Völkermord durch Bilder weiterführt. Bei „Ghosts of Rwanda“ handelt es sich um eine Dokumentation über den Völkermord in Ruanda, dem vom April bis Juli 1994 ca. 800.000 bis 1.000.000 Menschen zum Opfer fielen. In etwa 100 Tagen wurden ca. 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi getötet – und mit ihnen die moderaten Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligen wollten. Ein Völkermord, bei dem die Weltgemeinschaft zugeschaut hat, während die nicht zum Eingreifen authorisierten UN-Blauhelme tatenlos zusehen mussten. Beim Versuch zumindest einige Menschen zu retten haben die Blauhelme damals mehrere Soldaten verloren. Die folgende Dokumentation aus dem Jahr 2004 berichtet von dem Ablauf des Völkermords und lässt Zeugen der Ereignisse zu Wort kommen.

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Geschrieben von Rabe

23. Januar 2009 um 22:53

Larp: Gewandungsskizzen und Kinder.

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Eigentlich wollte ich ja, wie angekündigt, schon längst an der Nähmaschine sitzen und an der Robe bzw. Kutte für meinen Blutvogt arbeiten, aber manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man noch ein paar Mal drüber schläft – meist werden Entwürfe dann besser bzw. es fallen einem noch schöne Details ein. Diese Zeit habe ich mir hinsichtlich der neuen Gewandung für Bruder Anselm auch genommen und es sind neue Skizzen entstanden, wie die Folgende:

2009-01-23-blutvogtmantel-blog

Wenn ich an solchen Skizzen sitze merke ich aber auch immer wieder, dass man nicht an jedem Tag die gleiche Qualität der Zeichnungen erreicht. Es gibt Tage, an denen will mir Nichts gelingen und mit keinem Strich, den ich auf Papier bringe, bin ich zufrieden, so sehr ich mich auch bemühe. Dann gibt es wieder Tage, an dem ohne Anstrengung lebendige Zeichnungen entstehen und die Skizze fast von alleine aufs Papier gelangt. Das sind tolle Tage – aber um so mehr ärgere ich mich, wenn es nicht gelingt. Aber gestern war kein solchern Tag, ich will hoffen heute auch nicht.

Wenn ich dann mal zufrieden bin (bzw. wenn ich entscheide, dass jetzt der Punkt gekommen ist, wo ich zufrieden sein muss, um nicht noch in zehn Jahren diese Kutte zu planen) werde ich mich an das Schnittmuster setzen, was auch immer ein Krampf ist. Aber für die Ermittlung der Stoffmenge wohl unerläßlich, wobei ich wohl, wie beim Mantel/Robe meines Professors der Magie, wieder auf Wolle zurückgreifen werde.

Hinsichtlich des Richtschwertes, das der Blutvogt in der Skizze in der Hand hält, bin ich auch einen guten Schritt weiter und warte jetzt nur noch auf ein Preisangebot. Wenn alles gut geht kann es sein, dass ich das gute, neue Stück Ende Februar schon in Händen halten werde – dem Handelshaus Rabenbanner sei dank. Ob das aber noch bis zum Khumaritenmanöver fertig wird wage ich nicht zu hoffen. Sicher fehlen für die weitere Ausstattung für den Vashanka-Geistlichen Anselm noch viele Kleinigkeiten, aber es geht voran.

Muss es auch, denn im Juni werden mich meine beiden Söhne (dann 12 und 10 Jahre alt) nach langem Drängen ihrerseits auf ein Con (Liverollenspielveranstaltung) begleiten. Sie sind schon begeistert und kaum mehr zu bremsen, während ich gespannt bin, ob sie ein Wochenende in einer anderen Rolle durchhalten werden. Aber notfalls können sie sich ja mit lautlos geschaltetem Nintendo für einige Stunden ins Zelt zurück ziehen, falls ihnen das Spiel im Lager und im Wald zuviel werden sollte. Ich auf jeden Fall freue mich schon darauf mit den zwei Novizen der Vashankakirche auf Reisen zu gehen.

Auch wenn ich mir sicher bin, dass meine Söhne, die ja Liverollenspiel schon seit Jahren kennen, ein normales Abenteuercon mit Unlebenden (Zombies, etc.) oder feindlichen Orks durchstehen würden ohne Schäden davon zu tragen (wahrscheinlich wären sie sogar so begeistert, dass sie gar nicht mehr weg wollen), habe ich mich für ihr erstes 3-Tages-Con für eine Ambienteveranstaltung, ein Dorffest, entschieden. Dort wird es hoffentlich genug zu sehen geben, viel Spiel und auch die Möglichkeiten mich um die Kinder zu kümmern, sei es durch Vortrag von Geschichten von Heiligen oder dem „Werden der Welt“ oder einfach einem Waldspaziergang. Jetzt muss ich mich nur noch damit auseinander setzen, wie ich den Charakterbogen mit Fähigkeiten für meine Söhne gestalte.

Aber Eins nach dem Anderen:  Jetzt geht es erst mal wieder an Skizzen für Anselms neue Gewandung.

Geschrieben von Rabe

23. Januar 2009 um 14:40

„Die Todesreiter von Darfur“

mit 4 Kommentaren

… ist die deutsche Version des amerikanischen Dokumentarfilms „The Devil came on Horseback“ und zeigt die Bilder des Militärbeobachters Brian Steidle, der den immer noch anhaltenden Völkermord in der westsudanesischen Region Darfur dokumentiert hat. Hier ein Zusammenschnitt aus dem Film, einige Bilder sind aber nicht für Zartbeseitete geeignet. Zitat Steidle: „Was ich hier sehe, ist nicht mehr zu ertragen.“

Geschrieben von Rabe

22. Januar 2009 um 21:01

Projekt 52 | Wochenthema 03 | Leblos

mit 4 Kommentaren

Das 3. Wochenthema im Rahmen des Projektes 52 lautet „Leblos“ – und hier ist mein Beitrag:

2009-p52-03-blog

Beton, Stein, Stahlstützen – leblos stehen diese Materialien nebeneinander und es wird noch eine Zeit dauern, bis sie im Zusammenspiel der Architektur die Bühne für das Leben, das sich in und zwischen ihnen abspielt, bilden werden. Dann aber werden auch diese scheinbar leblosen Materialien durch die Nutzung und ihre Benutzung, die meiste eine Patina hinterlässt, zu einem eigenen Leben erwachen.

Das Bild in größerer Auflösung findet man, wie immer, hier.

Geschrieben von Rabe

22. Januar 2009 um 19:07

Deutsche Polizei gegen Israelfahne.

mit 5 Kommentaren

Duisburg am Wochenende. Demonstration für den Frieden gegen Israel. Der Demonstrationszug passiert ein Mehrfamilienwohnhaus. In einem Fenster hängt eine Israelfahne mit dem Davidstern. Die Demonstranten werfen Steine gegen das Haus und versuchen widerrechtlich Zutritt zu erhalten.

Nun wäre es an der Polizei gewesen diese Beschädigung von Sacheigentum und den Zutritt zu einer Privatwohnung durch die „friedlichen“ Demonstranten zu verhindern. Denn wie steht es schon im deutschen Grundgesetz in Artikel 13: „Die Wohnung ist unverletzlich“. Außerdem kann man die Fahne im Fenster als eine Meinungsäußerung sehen, die wohl dem Wohnungseigentümer durch das Grundgesetz ebenso zusteht, wie den Demonstranten.

Doch statt dessen verschafft sich die Polizei gewaltsam durch das Eintreten der Tür zutritt zu der Wohnung und entfernt unter johlendem Jubel der Demonstranten die Fahne. [Q]

Was für ein Aufschrei würde durch die Bevölkerung gehen und wie viele Verhaftungen mit der Anklage zur Volksverhetzung würde es, zu recht, nach sich ziehen, wenn innerhalb einer rechtsradikalen Demonstration „Vergast die Juden!“ skandiert würde, wie in Frankfurt geschehen? [Q] Im Zusammenhang den derzeitigen Demonstrationen sind solche Forderungen aber erlaubt? Man muss es wohl nicht verstehen.

Es scheint, als müsse man auf Deutschlands Strassen Angst haben, wenn man sich als Sympathisant Israels bzw. als Jude zu erkennen gibt. Eine Entwicklung, die mit freier Meinungsäußerung in einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun hat und um so gefährlicher ist, wenn die Polizei die Gewalt nur stoppen kann, wenn sie die Forderungen der gewaltbereiten Demonstranten erfüllt.

Zum Weiterlesen: „Deutsche Polizei entfernt Israel Fahnen“ und „An der Spitze der Bewegung“ und „Polizei – erneute „Sicherstellung“ israelsicher Fahnen in Deutschland“ und „Der „friedliche“ Judenhass„.

Geschrieben von Rabe

13. Januar 2009 um 13:02

6. RabenFlug: Von Gott, Despoten, Tieren und Zellen.

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Atheisten-Kampagne: Mit dem Slogan „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Jetzt mach Dir keine Sorgen und genieße das Leben.“ fahren indessen Busse durch Großbritannien. Eine Kampagne von Atheisten, die wohl bald auch in anderen Ländern forgeführt wird. Sie richtet sich gegen religiösen Fanatismus und soll eine Debatte über Gott hervor rufen, wofür 140.000 Pfund Spenden eingegangen sind. [Q] Meiner Ansicht nach sei jedem freigestellt, an was er glaubt und den Glauben nicht für Gewalt mißbraucht. Aber den Sinn einer solchen Kampagne kann ich irgendwie nicht erkennen. Das Geld wäre woanders sicher besser angelegt gewesen.

Mugabe macht Urlaub: Während in dem Land weiterhin eine Cholera-Epedemie wütet, jede Hoffnung auf etwas Demokratisierung schwindet und die Inflation bei 231 Prozent liegt, hat Mugabe, wie schon berichtet, einen einmonatigen Urlaub angetreten. Die Frau des 84-jährigen hat dafür eine Summe von 92.000 US-Dollar von der simbabwischen Zentralbank abgehoben, nachdem wohl ein großer Teil seines Vermögens schon ins Ausland verschoben wurde. Ein Vermögen, das er sich sicher nicht redlich verdient hat. Seinen Urlaub verbringt der Despot übrigens in Malaysia, wo er sich auch einem Gesundheits-Check unterziehen will. [Q]

Massensterben geht weiter: Auch wenn die Menschheit immer wieder daran arbeitet sich selbst auszurotten, so ist sie doch in der Tierwelt weitaus erfolgreicher, denn das Artensterben hält unvermindert an. Die Menschenaffen könnten nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation WWF bald verschwunden sein und in Deutschland sind 67% aller bekannten Amphibien bedroht.  [Q] In Südafrika hat letztes Jahr auch die Wilderei von Nashörnern stark zugenommen. Vermehrt nutzen die Wilderer auch automatische Waffen, um einigen Asiaten das angeblich potenzsteigernde Horn zu beschaffen. [Q]

Einzelhaft für Oppositionspolitikerin: Von der Verhaftung der Oppositionssprecherin Bertukan Mideksa habe ich ja schon kurz berichtet. Nach Informationen von Amnesty International wird die 34-jährige in Äthiopien in einer zwei Quadratmetergroßen Zelle ohne Fenster gefangen gehalten. Jeder kann mal gerne austesten, was man so alles auf 1 x 1 m machen kann – oder eben nicht. Äthiopien ist der drittgrößte Empfänger von Entwicklungshilfe, da könnte man schon erwarten, dass die Geldgeber Druck ausüben könnten – wenn sie denn wollten. [Q]

Geschrieben von Rabe

12. Januar 2009 um 15:19

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