RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Archiv für April 21st, 2008

Besserwisserwissen: Die Kartoffel.

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Jeder kennt die in Deutschland so beliebte und verbreitete Kartoffel (auch wenn es zuweilen den Anschein hat, dass ihr in der „Normalform“ der Rang von den Pommes abgelaufen wird, die es aber ja auch nicht ohne Kartoffeln geben würde). Selbst dieses doch an sich so profane und über lange Zeit als Arme-Leute-Essen angesehene Nahrungsmittel bietet einige Anekdoten und Fakten, die es Wert sind zum (Allgemein-)Wissen zu zählen:

Die Spanier haben im 16. Jahrhundert in den Anden nicht nur die eine oder andere Hochkultur zerstört, sondern auch die Kartoffel entdeckt. Wegen ihrer schönen Blüte und des üppigen Laubes erst als Zierpflanze gehandelt entstanden die ersten Anpflanzungen in der Nähe von Sevilla. Weiter verbreitete sich das Gemüse aber erstmal nicht, da die klugen Europäer außerhalb Spaniens erkannt hatten, dass sie nicht nur eklig schmeckt, sondern auch giftig ist – außerdem verursacht sie Lepra.

„In der Not isst der Teufel Fliegen“, sagt man – und in der Not des Dreißigjährigen Krieges haben dann die Deutschen auch zur Kartoffel gegriffen, nachdem sie gesehen haben, dass die Spanier es auch machen. Aber sobald die Not nicht mehr so schlimm war, hat man es auch wieder aufgegeben, denn es gab ja jetzt wieder leckere Sachen auf dem Markt. Erst hundert Jahre später, nach dem Hungerwinter 1756 nämlich, war die Not wieder groß genug für die Kartoffel – und auch da sind die Deutschen nicht selber auf die Idee gekommen die Kartoffel anzupflanzen. Erst der „Kartoffelbefehl“ von Friedrich II., „der Große“ genannter König von Preussen, führte zum Durchbruch der Kartoffel durch deutsche Erde. Seitdem erst ist sie normaler Bestandteil unseres Speiseplanes. [Quelle]

Jetzt kommt aber noch die wohl wichtigste Information: 2008 ist das Internationale Jahr der Kartoffel !!! Und damit es mit der Kartoffel nicht langweilig wird habe ich auch eine Webseite mit vielen Rezepten und tollen Schälkreationen gefunden: Hier.

Geschrieben von Der Rabe

21. April 2008 um 21:01

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Filmtip: „Shaun of the dead“

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Inhalt: „Shaun ist 29, Verkäufer in einem Elektrowarengeschäft und mit seinem Leben recht unzufrieden. Soeben erteilte ihm seine Freundin Liz den Laufpass, weil er zu viel Zeit in seinem Stamm-Pub, dem „Winchester“, und vor allem zu viel Zeit mit seinem Mitbewohner Ed, einem faulen, arbeitslosen Klein-Drogendealer, verbringt, der auch nach Meinung von Shauns zweitem Mitbewohner, dem adretten Angestellten Pete, einen schlechten Einfluss auf Shaun ausübt. Als nun eines Tages Shauns Heimatstadt London zunächst schleichend, dann explosionsartig von Zombies überrannt wird – was Shaun, obwohl mittendrin, zunächst gar nicht bemerkt –, beschließen Shaun und Ed, Zuflucht am einzigen sicheren Ort zu suchen, der ihnen in den Sinn kommt: Dem „Winchester“.“ [Quelle]

Gestern habe ich ihn das erste Mal gesehen: mit ausgereiftem, britischen Humor ist der 2004 erschienene Film „Shaun of the dead“ eine Hommage an das Genre der Zombiefilme. Im Gegensatz zu den sonst in solchen Streifen auftauchenden mehr oder minder heroischen Hollywoodhelden ist Shaun eher ein Mensch wie Du und ich, der in dieser veränderten Situation versucht mehr oder minder sinnvoll zurecht zu kommen und die Leute, die ihm wichtig sind, zu retten. Gerade die Sympatien für den unfreiwilligen Helden mit seinen alltäglichen und weniger alltäglichen Problem, verbunden mit dem wunderbar bissigen Humor sind es wert sich diesen Film anzuschauen. Für viele Leute hat er schon heute Kultstatus:

Geschrieben von Der Rabe

21. April 2008 um 15:30

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Musikalische Jugenderinnerung.

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Ich habe zwar Zweifel, dass den meisten Lesern „Saga“ ein Begriff ist, aber ich habe gerade auf YouTube festgestellt: Sie sind zwar sichtbar älter geworden (tja, wer nicht !?), aber ihre Musik hat meiner Ansicht nach nicht an Reiz verloren. Auch wenn ich glaube, dass ich in dieser Meinung nicht unbedingt viel Zustimmung erhalten werde ;) Whatever – hier sind sie:

Geschrieben von Der Rabe

21. April 2008 um 14:04

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Projekt 52, Woche 17: Mein Hobby.

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Bei diesem Wochenthema von Sari werde ich leider das erste Mal auf eine schon vor einigen Wochen aufgenommenes Bild zurück greifen müssen, da in dieser Woche keine Liverollenspielveranstaltung ansteht. Darüber hinaus vermittelt dieses Bild für mich eine typische Larpatmosphäre, wie sie einfach dazu gehört. Aber fangen wir vorne an: Mein Hobby, dem ich als Spieler und Organisator von Conventions, aber auch als Admin meines Forums, viel Zeit widme (manchmal auch zu viel Zeit *g*), ist Liverollenspiel bzw. Larp (= Live Action Role Playing). Da es im Netz schon hier und hier gut erklärt ist spare ich mir hier eine Erklärung. Ich spiele aktuell Fantasy-Larp (möchte aber bald auch andere Konzepte mal ausprobieren) und das in erster Linie als Orgamitglied und Spieler des fiktiven Reiches Dorlónien.

Das Bild, von dem es hier eine größere Auflösung gibt, zeigt eine Gruppe von Helden, unter ihnen ein Krieger, eine Heilerin, ein Magier und ein Druide, die in den Wald ziehen, um ein Rätsel zu lösen – das ist erforderlich, um einen bösen Fluch zu brechen, der auf einem der Gefährten liegt. Keine Konserven-Musik oder technischen Geräusche durchbrechen die Stille – nur die Stimmen der Gefährten, das Klappern der Rüstung und die gemurmelten Zaubersprüche der Magier wie auch die Gebete der Priester. Für die Dauer dieser Veranstaltungen, die meist über ein Wochenende gehen, deren zwei Größten in Deutschland über 4′000 Larper zusammen bringen, taucht man ein in eine andere Welt. Einer Welt, in der die Sorgen und Nöte unserer realen Welt, aber auch ihre Komplexität und etliche Beschränkungen keinen Bestand haben – dafür hat man mit den Herausforderungen und Gegner zu kämpfen, wie man sie aus vielen Fantasy- und Historienfilmen kennt. Aber ich glaube man kann es nur sehr grob in der Theorie erklären und meist hört es sich sehr kompliziert an – verstehen und beurteilen kann man es meiner Erfahrung eigentlich erst, wenn man es in der Praxis mal ausprobiert hat.

Geschrieben von Der Rabe

21. April 2008 um 10:30

Wochenanfang.

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Früh genug hätte mein Wecker geklingelt. Die Müllabfuhr war mit engagiertem Getöse schneller. Wie jeden Werktag das Morgenmagazin bzw. Frühstücksfernsehen eingeschaltet. Das auf der Couch diskutierte und episch ausgebreitete Thema lautet: „Sex im höheren Alter“. Danke ja, gerne – aber nicht direkt nach dem Aufstehen. Der fünf Minuten verspätete Zug ist kaum mehr ein leichtes Heben der Augenbraue wert, bedeutet aber die Erfordernis eines schnellen und weit ausgreifenden Schrittes zwischen Bahnhof und Fachhochschule, um noch pünktlich anzukommen. Wieder einmal erfolgt die Feststellung, dass meine Kondition nicht die Beste ist. Das war kurz vor der mit fünf weiteren Studenten erfolgten Feststellung vor der verschlossenen Tür des Audimax: Die Vorlesung fällt aus. Heute meine einzige Vorlesung. Willkommen in der neuen Woche.

Geschrieben von Der Rabe

21. April 2008 um 09:28

Veröffentlicht in Mein Leben

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