RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Archiv für März 2nd, 2008

Kleiner Mann ganz groß.

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NapoleonWeil ich ihn für einen der ganz Großen der Weltgeschichte halte hier einige der besseren Zitate von Napoléon Bonaparte:

- Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit.
- Die beste Möglichkeit, Wort zu halten, ist, es nicht zu geben.
- Können ist nichts ohne Gelegenheit.
- Mit Kühnheit kann man alles wagen, aber nicht alles tun.
- Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen.
- Störe Deinen Feind nie, wenn er gerade Fehler macht.
- Krieg mit Frauen ist der einzige, den man durch Rückzug gewinnt.
- Von Frauen spricht man nicht. Man beschäftigt sich mit ihnen.
- Wenn Gott gewollt hätte, dass wir uns waschen, hätte er das Parfum nie zugelassen.
- Wer von Anfang an schon sicher weiß, wohin sein Weg führen wird, wird es nicht sehr weit bringen.
- Es ist der Erfolg, der die großen Männer macht.
- Das Wort „unmöglich“ gibt es nur im Wörterbuch von Narren.
- Es gibt zwei Motive menschlichen Handelns: Eigennutz und Furcht.
- Wenn man Dummheiten macht, müssen sie wenigstens gelingen.

Geschrieben von Der Rabe

2. März 2008 um 13:10

Engagement.

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Kennst Du das auch !?

Mitglieder einer Gruppe, von denen man über Wochen und Monate nichts hört, die sich nur sporadisch an gemeinsamen Planungen beteiligen und nur jede Jubeljahre an gemeinsamen Veranstaltungen teil nehmen, die sich nur selten in Gruppen- bzw. Vereinsforen blicken lassen und noch weitaus seltener, wenn überhaupt, etwas von sich hören bzw. lesen lassen !?

Wenn dann aber eine Veranstaltung organisiert wird und sie nicht vorher gebeten wurden, ob sie nicht mitorganisieren wollen, sind sie beleidigt und fühlen sich ausgegrenzt. Wenn Dinge besprochen, beschlossen und/oder abgestimmt werden (meist über das Forum), dann sind sie sauer, weil sie niemand nach ihrer Meinung gefragt hat. Wenn Sie ein Anliegen haben, dann hat aber jeder sofort dahingehend Engagement zu zeigen.

Ergo: Gruppen- oder Vereinsmitglieder, die kein Engagement zeigen, aber von den Engagierten erwarten ihnen den Arsch hinterher zu tragen ständig bedacht zu werden. Ich nenne keine Namen. Wer sich angesprochen fühlen sollte, dem sei geraten mal näher drüber nach zu denken.

Geschrieben von Der Rabe

2. März 2008 um 12:29

Veröffentlicht in Rollenspiel

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StudiVZ und der Datenschutz.

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Ich bin sicher nicht der Erste und sicher auch nicht der Letzte, der das Folgende hier thematisiert – auch wenn ich die Informationen einfach hier präsentiere, ohne sie weiter zu kommentieren:

Auszug aus dem Interview von Spiegel Online mit Marcus Riecke, dem Geschäftsführer von StudiVZ:

SPIEGEL ONLINE: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?

Riecke: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.

SPIEGEL ONLINE: Wie viele sind das?

Riecke: Sehr viele. Weit über 90 Prozent.

Das ganzes Interview mit dem StudiVZ-Geschäftsführer findet man hier.

Bei Welt-Online findet man einen Artikel vom 13. Februar unter der Überschrift: Datenschutz – Verbraucherschützer mahnen StudiVZ ab.

Ich bin auch Mitglied bei StudiVZ – sollte mir darüber aber besser noch mal Gedanken machen. Wenn es nur nicht so bequem wäre … (und schon wieder sieht die Bequemlichkeit eine Möglichkeit über den Verstand zu siegen).

Geschrieben von Der Rabe

2. März 2008 um 11:07

Veröffentlicht in Zeitvertreib

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Realität in Deutschland: Strassenkind

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Mein erstes Blog wird eingestellt und gelöscht – Grund genug auch den einen oder anderen Beitrag in dieses Blog hinüber zu retten. Dies ist einer dieser Beiträge und ich habe ihn am 06. Juli 2007 verfasst:

Meine Freundin erzählte mir gestern von einem Mädchen, das sie von früher kennt, als sie Jugendfreizeiten betreut hat. Das Mädchen ist sechszehn Jahre alt und damit Minderjährig, lebt auf der Strasse und kokst. Sie beginnt immer wieder, gedrängt vom Jugendamt, einen Entzug, den sie aber abbricht. Dann lebt sie, bis zum Beginn des nächsten Entzugs, wieder auf der Strasse. Wenn sie den Entzug erfolgreich abschließen würde, müsste sie zu ihrem Vater zurück: Ein Alkoholiker, zu dem sie nicht zurück möchte. Aber so lange es ein Elternteil gibt sieht das Jugendamt keine Erfordernis sie woanders unter zu bringen.

Da stellt man sich die Frage, ob die finanziellen Aufwendungen, um das Mädchen woanders unterzubringen nicht sinnvoll angelegt sind, wenn man dafür das Mädchen von der Strasse holt und vom Koks weg bringen kann. Aber in einem Deutschland, in dem das Diktat der leeren Kassen vor solchen Überlegungen geht und die Vorschriften wichtiger sind als der Mensch, sollte man diese Frage wohl besser nicht stellen, wenn man nicht durchdrehen will …

Geschrieben von Der Rabe

2. März 2008 um 09:35

Veröffentlicht in Politik in Deutschland

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„Wilder Westen“

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Mein erstes Blog wird eingestellt und gelöscht – Grund genug auch den einen oder anderen Beitrag in dieses Blog hinüber zu retten. Dies ist einer dieser Beiträge und ich habe ihn am 06. Juli 2007 verfasst:

Wer kennt noch die Karl-May-Festpiele (indessen nenne sie es “Karl-May-Events”) in Elspe? Bei meinem letzten Besuch war ich noch kleiner und um einiges jünger – aber am Dienstag, den 03. Juli, war ich dann mal wieder dort. Mein Ältester beendet seine Zeit in der Grundschule und wechselt nun auf das Gymnasium – ergo stand die Abschlußfahrt an, bei der ich als Fahrer und Betreuer mit der Klassenlehrerin und vier anderen Eltern dabei war.Die Eintrittspreise sind für einen Freizeitpark mit 20 Euro recht human und auch die Preise an den Imbissbuden (für eine Pommes mit Ketchup 2 €) und in den Souvenierläden (Strohcowboyhut für 5 €) auch günstiger, als ich es erwartet hatte. Aber außer den Shows und dem eigentlichen Grund des Besuches, der Aufführung einer Karl-May-Geschichte (in unserem Fall “Der Ölprinz”), kann man nur shoppen oder essen gehen. Die Shows haben wir aber natürlich alle mitgenommen. Erstmal die Akrobaten aus Tansania, bei denen man sich schon beim Zuschauen den Rücken bricht; dann die Musikshow mit Sängern und Tänzern aus Tennesse (USA).

Aber stark beeindruckt hat mich die Vorführung der Stuntmen (und einer Frau) mit ihren Pferden. Eine wirklich tolle Show – das muss man ihnen lassen. Als ich gesehen habe, was die mit ihren Pferden machen, kam bei mir wieder die Sehnsucht auf, mal wieder selber reiten zu gehen. Ich hätte mir viele Sachen (mit der entsprechenden Anleitung) auch selber zugetraut. Als die Stuntleute dann aber auf eine Turm hoch sind und sich dort runter haben fallen lassen, habe ich dann eingesehen, dass es kein Beruf für mich wäre – Höhenangst ist da wohl doch hinderlich.

Aber die Atmosphäre hat ein Vorhaben von mir aus dem letzten Jahr wieder ans Tageslicht gezerrt: Mal Western-Larp auszuprobieren. Dabei muss man sagen, dass ich familiär vorbelastet bin. Mein Vater sieht gerne Western und so bin ich mit Fuzzy (Kennt den noch Jemand?), den glorreichen Sieben und mit dem Mann mit der Mundharmonika aufgewachsen. Außerdem hatte mein Vater eine Sammlung von Time-Life-Büchern über den “Wilden Westen” – hatte, weil sie indessen bei mir zu Hause sind. Ich denke für nächstes Jahr werde ich mal das Projekt “Western-Larp” anvisieren.

Back to Elspe. Thematisch – und sicher auch in den nächsten Monaten nochmal live und in Farbe. Die Vorführung hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich erwähnen sollte, dass ich Karl May nie gelesen habe und auch die Filme nur selten gesehen habe (es gibt meines Erachtens bessere Bücher und Filme dieses Genres). Die Vorführung begann mit einer Prügelei und wir Eltern waren uns einige: Was die Kinder angeht könnte es jetzt die ganze Zeit so weitergehen. Aber beim Schlussapplaus wurden natürlich Winnetou und Shatterhand frenetisch bejubelt – während die Erwachsenen bei den Dialogen der Blutsbrüder nur peinlich berührt die Hand an die Stirn geschlagen haben. Wir hatten auch nicht verstanden, warum die Indianer erst Waffen aus dem Zug stehlen, um beim nächsten Angriff mit Tomahawks anzugreifen. Aber Logik und Dramaturgie müssen ja nicht zwingend überein stimmen …

Trotz des nassen Wetters war es ein toller Tag und ich muss sagen: Der “Wilde Westen” rockt.

Geschrieben von Der Rabe

2. März 2008 um 09:31

Veröffentlicht in Zeitvertreib

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Berichterstattung auf Lücke

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Die Berichterstattung in den deutschen Medien, die besonders gegenüber den US-amerikanischen oft als so umfassend und objektiv gelobt wird, wundert mich doch zuweilen und lässt viele Fragen offen. Fragen, die aber die Mehrheit der Deutschen, von der seichten Nachmittagsunterhaltung im deutschen Fernsehen abgestumpft, gar nicht stellen. Stattdessen werden die in der Presse kurz dargelegten Sachverhalten unreflektiert übernommen ohne den sicher manchmal auch zeitraubenden Versuch zu unternehmen weiterzudenken und sich darüber hinaus zu informieren. Im täglichen, hektischen Leben in unserer komplexen Welt sicher ein unmögliches Unterfangen ist es, wenn man den Ehrgeiz hätte über alle Themen mit den erforderlichen Hintergründen informiert zu sein. Das sollte aber Niemanden daran hindern sich eine Meinung zu bilden, mitzureden und vor allem – und das kostet nur wenig Zeit – nach- und weiter- und mitzudenken.

Als Beispiel berichtet n-tv auf ihrere Webseite heute unter der Überschrift „Eskalation im Gaza-Streifen – UN ernsthaft besorgt“ über die jüngsten Operationen der israelischen Armee. In einem Abschnitt heißt es: „Zuvor waren im Gazastreifen bei israelischen Militäreinsätzen 60 Palästinenser getötet und 200 weitere verletzt worden. Auch zwei israelische Soldaten kamen ums Leben. Israel reagierte mit den Militäreinsätzen auf den Raketenbeschuss seiner Grenzgebiete durch militante Palästinenser.“ Eine Berichterstattung über die gerade laufende Militäroperation gegen die Hamas erfolgt mit genauer Auflistung der Opfer, doch über die Opfer, die durch die Raketenangriffe auf israelischer Seite zu beklagen sind, habe ich noch nichts gelesen. Nur ein von vielen Lücken in der Berichterstattung, die aber nicht davon abhalten die israelische Militäroperation zu verurteilen.

Das die UN besorgt ist über eine Eskalation der Gewalt ist auch nett gesagt, wenn man über eine Region spricht, die schon seit gut einhundert Jahren diesen Konflikt beherbergt. Ein Konflikt, zu dessen Beilegung immer wieder Hoffnungen geweckt werden, aber keine wirkliche Bewegung zu erkennen ist. David Ben Gurion, der erste Premierminister Israels, sagte schon 1919: „Jeder erkennt das Problem in den Beziehungen zwischen den Juden und den Arabern. Aber nicht jeder erkennt, dass dieses Problem keine Lösung hat. Es gibt keine Lösung!“.

Trotzdem darf und sollte man wohl auf eine Lösung hoffen, sich aber in seiner Meinungsbildung hier wie auch in anderen Themenfeldern nicht alleine auf die Medien, sondern auch auf seine eigene Kritikfähigkeit verlassen.

Geschrieben von Der Rabe

2. März 2008 um 09:20

Veröffentlicht in Politik in Deutschland

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