RabenZeit

Auf der Suche nach dem goldenen Zeitalter.

Archiv für März 1st, 2008

Blog = Tagebuch !?

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Eigentlich beginnt man ja mit einem Art Tagebuch oder mit solchen Aufzeichnungen, wie sie u.a. hier in diesem Blog zu finden sind, als Reaktion oder zur Begleitung von besonderen bzw. einschneidenden Ereignissen im eigenen Leben. Man findet Blogs, die zum Beginn des Studiums begonnen wurden – wofür ich ein Jahr zu spät dran bin. Andere Blogs werden begonnen, um die Fortschritte im Mutter- oder Vater-Werden zu begleiten – mein Jüngster geht dieses Jahr zur Kommunion, so dass das wohl auch raus fällt. Langjährige Raucher, die ihre Erfolge und Misserfolge in ihrem Bemühen mit der Sucht zu brechen dokumentieren – auch zu dieser Gruppe kann ich mich nach sieben erfolgreichen Monaten als Nichtraucher wohl nicht mehr zählen. Die Verarbeitung einer Scheidung ist auch nicht erforderlich – auch das habe ich schon seit Jahren hinter mir. Ich musste also weiter suchen, als ich vor einigen Tagen überlegte dieses Blog zu eröffnen.

Nachdem ich mich unvorsichtigerweise indessen auf eine Waage, die sich voller Bosheit in meinen Weg geworfen und mich förmlich zur Benutzung gedrängt hat, gestellt habe wüsste ich aber was: Ich könnte hier meine Erfolge und Misserfolge beim Verringern meines Gewichtes bzw. bei der möglichst weitgehenden Eliminierung meiner Waschbrettbauchabtarnschicht dokumentieren. Ich könnte. Ich muss aber nicht. Ich werde mal drüber nachdenken …

Geschrieben von Der Rabe

1. März 2008 um 16:49

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Klamottenentwurf.

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askir-skizze-01.jpgEs ist wieder soweit: Ein neuer Charakter entsteht. Das bedeutet erst mal die Erschaffung des Charakters im Geist, dann wird das Ergebnis auf Papier gebracht. Doch dann beginnt erst die eigentliche Arbeit: Den Charakter durch eine entsprechende Ausstattung erst spielbar und erlebbar zu machen. Bei uns (also meiner Freundin und mir) heißt das, seitdem wir uns eine Nähmaschine gekauft haben und die Lust und den Spaß am Selbernähen entdeckt haben, den Stift gezückt und die ersten Entwürfe zu Papier gebracht. Wenn ich dann die Schichten der Kleidung fertig habe wird (oft mit Hilfe des Computers) ein Farbkonzept erarbeitet. Indessen ist es doch so, dass jeder Charakter eine gewisse Palette an Farbtönen hat, die (zumindest in der Kombination) nur diesem einen Charakter zugeordnet werden kann. Es folgt die Überlegung aus welchen Materialien die Kleidungsstücke sein werden, damit sie auch zu dem dargestellten Charakter passen, und dann geht es los in die Stoffläden, um das Material zu beschaffen. Die Schnittmuster sind dann wieder ein Thema für sich …Gerade die kreative Arbeit des Entwurfes, so habe ich festgestellt, liegt mir – wie mir ja auch gerade dieser Bereich in der Architektur schon immer gelegen und besondere Freude bereitet hat. Die hier sichtbare Skizze zeigt übrigens die beiden obersten Kleidungsschichten von Askir, wovon der (Leder-)Mantel, den ich gebraucht über Ebay ersteigert habe, heute angekommen ist und einen Hutrohling habe ich heute als Zufallsfund auch schon kaufen können. *freu* Ich habe früher einfach nicht geglaubt, dass diese Arbeit der eigenen Herstellung der Klamotten so viel Spaß macht. Aber indessen habe ich Feuer gefangen (und werde mich heute noch an die ersten Skizzen zur Gewandung meines Magiers setzten).

Geschrieben von Der Rabe

1. März 2008 um 16:21

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Wetter: Emma !?

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Gerade höre ich in den Nachrichten, dass in Deutschland sechs Menschen durch die Auswirkungen des Sturmtiefes „Emma“ gestorben sind. Ferner hat der Sturm Beeinträchtigungen der Verkehrswege zur Folge gehabt. Von den Gegenden, aus denen diese Meldungen stammen, kann ich nur schließen, dass der Sturm bei mir vorbei gekommen sein muss – aber außer dass es etwas windiger war als sonst habe ich wenig davon mit bekommen.

Das ist schon fast so wie die Sache mit dem Winter. Während der Wintermonate wurde immer wieder starker Schneefall gemeldet (die Temperaturen waren ja überall entsprechend) und auch von allen Freunden hörte man, dass bei ihnen Schnee liegen würde. Die Fernsehbilder haben das auch bestätigt. Aber ich habe während dieser Zeit keine Schneeflocke gesehen. Wohne ich seit Neuestem in einer wider-meteorologischen Region !? Ich will es nicht hoffen, denn ich liebe Schnee …

Geschrieben von Der Rabe

1. März 2008 um 16:08

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„Fallstricke der Onlinewelt“

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Für empfehlenswert halte ich den Artikel „Fallstricke der Onlinewelt“ von Lukael, wie er in der aktuellen Ausgabe der „Larp-Zeit“ erschienen und ebenfalls online zu finden ist. Jeder, der von einer (Larp-)Orga für den Internetbereich zuständig ist, sollte sich mal die Zeit nehmen und den Artikel lesen. Gerade der Hinweis auf die Massenmails an Conteilnehmer halte ich für wichtig, denn das ist leider etwas, was sich scheinbar bisher nur bei sehr wenigen Orgas durchgesetzt hat und auch mich oft genug ärgert.

Geschrieben von Der Rabe

1. März 2008 um 15:44

Veröffentlicht in Rollenspiel, Zeitvertreib

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Meditationen im Haushalt.

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BuegeleisenDass das Spülen ein meditatives Element hat, habe ich schon vor Jahren bemerkt. Indessen musste ich auch feststellen, dass das Bügeln von Hemden ebenfalls ein meditatives Element haben kann. Beide Arbeiten sind mit einem nur geringen Einsatz von bewusster Intelligenz mittels immer wiederkehrenden ähnlichen Bewegungen bzw. Bewegungsabläufen zu bewerkstelligen. Dabei ist das Spülen durch seine geringe erforderliche Konzentration dazu geeignet Nachzudenken, während das Bügeln mehr Konzentration auf die Arbeit erfordert (wenn man nicht gerade einen neuen Mustertrend für Hemden begründen möchte) und somit dem Geist Klarheit zu verschaffen weiß. Durch die Konzentration auf die Arbeit mit motorisch einfach und immer wieder kehrenden bzw. sich ähnelnden Bewegungsabläufen hat man nicht viel Zeit sich über andere Dinge Gedanken zu machen, was den Geist auf interessante Weise zu klären vermag, wenn man es zulässt. Dies ist zumindest meine Erfahrung – wobei ich auf Grund der bisherigen Reaktionen auf die Erwähnung des meditativen Elements in einigen Aspekten und Bereichen der Hausarbeit erwäge mit diesen Erfahrungen relativ alleine zu stehen.

Geschrieben von Der Rabe

1. März 2008 um 15:16

Veröffentlicht in Mein Leben

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Vidocq.

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VidocqAls ich vorletztes Jahr das erste Mal den Film „Vidocq“ gesehen habe, war ich begeistert. Sicher auch, weil ich eine gewisse Begeisterung für diese Art von Film, der eine durchaus phantastische Geschichte in einen historischen Kontext setzt, hege. Gérard Depardieu überzeugt in der Rolle des Vidocq und die Umsetzung des Films mit seinen Arrangements vor der Kamera hat mich in seinen Bann geschlagen, so dass ich diesen Film in meinem Leben sicher nicht zum letzten Mal angeschaut habe.

Neulich aber erst bin ich, mehr durch Zufall, bei Wikipedia auf die historische Persönlichkeit Eugène Francois Vidocq gestoßen, der von 1775 bis 1857 gelebt hat. Dieser Wikipediaartikel ist Bestandteil der Liste exzellenter Artikel und dementsprechend umfangreich ist er auch – lohnt jedoch jede Minute, die man dem Leben dieses Mannes widmet. Er hat ein wirklich abwechslungsreiches Leben geführt, dass ihn vom Gauner zu einem der ersten Kriminalisten der Weltgeschichte geführt hat. Man kann kaum glauben, was er alleine alles bis zu seinem 34. Lebensjahr erlebt hat, wo er faktisch nur auf der Flucht vor der Polizei war. Selbst sein Buch „Landstreicherleben“, das sich bei Wikisource findet, ist des Lesens wert, wie ich selbst verwundert festgestellt habe.

Wenn man also mal nicht weiß, was man machen soll ist es sicher nicht uninteressant sich mit dem abwechslungsreichen Leben von Vidocq auseinander zu setzen, auch wenn er ein sehr egozentrisches Bild der Welt gehabt hat, durch das auch in seinen Memoiren „Landstreicherleben“ nur am Rande und nur soweit, wie es ihn persönlich betrifft, auf die geschichtlichen Ereignisse seiner Zeit, die ja aus gravierenden Veränderungen in der Gesellschaft bestanden haben, eingegangen wird.

Geschrieben von Der Rabe

1. März 2008 um 15:04

Prof.Dr.Dr. Bram van de Watervallen …

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… ist gestern geboren worden. Mein erster reiner Magier. Wieder mal eine Idee, die auf einem Waldspaziergang mit Sascha entstanden ist und ein Charakter, der wohl seinen ersten Auftritt auf dem Akademiecon der Chaoslarper haben wird. Nachdem wir nicht nur auf dem Spaziergang, sondern auch noch heute Nacht bis etwa 2.30 Uhr über die möglichen Hintergründe von ihm und seines Gefährten (man könnte auch Alten- bzw. Krankenpfleger sagen) disputiert haben, muss ich es nur noch zu Papier bringen. Man darf gespannt sein, denn (wie bei einem Brainstorming gemeinsam mit Sascha nicht anders zu vermuten) einige Ideen sind schon etwas seltsam.

Geschrieben von Der Rabe

1. März 2008 um 14:28

Veröffentlicht in Rollenspiel

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Einkaufsfreuden.

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Man mag es kaum glauben, aber heute war wieder einer dieser Tage, bei der man einfach startet, um sich auf einem Flohmarkt und in einem Geschäft etwas um zu schauen und dann nach dem besagten Laden und einem Weiteren vollgepackt mit etlichen Entdeckungen, die wie für unser Ostercon und den Plot gemacht zu sein scheinen, die Heimfahrt antritt. Es ist ja wirklich so: Hätten wir uns beim Aufbruch in den Kopf gesetzt genau diese oder jene Sachen zu besorgen, so hätten wir Nichts von diesen Dingen bekommen. Aber wenn man nur mal schnell schauen fahren möchte, um sich eine Übersicht zu beschaffen, dann wird man viele tolle Dinge entdecken. Es ist ja immer so, wenn man einkaufen fährt.

Über die Sachen, die wir für unser Con benötigen, habe ich direkt auch einen passenden Hut für meinen neuen Charakter Askir gefunden. Den werde ich jetzt nur noch etwas „pimpen“, dann passt der perfekt – und günstig war er auch noch. Ein bisher erfolgreicher Tag – was will man mehr !?

Geschrieben von Der Rabe

1. März 2008 um 14:13

Veröffentlicht in Mein Leben, Rollenspiel

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